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Tödliche
Weihnachten - The Long Kiss Goodnight |
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The Long Kiss Goodnight |
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Studio
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New Line (1996) |
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DVD-Anbieter
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VCL/MAWA (2000) |
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Laufzeit
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ca. 116 min. |
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FSK
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16 |
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Regie
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Renny Harlin |
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Darsteller
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Geena Davis, Samuel L.
Jackson, Craig Bierko, Tom Amandes u.a. |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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2,35:1 |
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Audiokanäle
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1. Deutsch, DTS 5.1
2. Deutsch, Dolby Digital 5.1
3. Englisch, Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel
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Deutsch |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca. 25 EURO |
Film      
Samantha Caine (Geena Davis) führt ein beschauliches Leben: Sie ist
Lehrerin in einer kleinen Stadt und das Unterrichten macht ihr viel Spaß. Sie hat ihre
süße Tochter Caitlin (Yvonne Zima) sowie einen lieben und verständnisvollen Freund.
Doch Samantha, obwohl etwa Mitte dreißig, existiert in ihrer jetzigen Form erst seit acht
Jahren - zuvor war sie die kaltblütige CIA-Killerin Charlene "Charly" Elizabeth
Baltimore. Damals war sie einer berüchtigten Waffenschieberbande unter Leitung des
Gangsters Daedalus (David Morse) und dessen rechter Hand Timothy (Craig Bierko) auf der
Spur. Leider hatten die skrupellosen Burschen die arme Agentin jedoch dingfest gemacht und
gaben ihrem Handlanger Jack (Joseph McKenna) den Auftrag, sie umzubringen. Doch Jack
versagte - und Charlene konnte fliehen, dabei stach sie Jack ein Auge aus. Dieser schoss
daraufhin auf sie, von Pistolenkugeln schwer verletzt, fiel sie ins Wasser. Jack und der
Rest der Schurkenbande hielt sie daraufhin für tot - doch es war nur der Beginn eines
neuen Lebens, denn als sie wieder zu sich kam, hatte sie ihre Vergangenheit vergessen und
wurde zu Samantha Caine.
Doch eines Abends, als sie einen Bekannten von ihr und ihrem Freund von
einer Santa-Claus-Feier nach Hause bringt, kollidiert sie auf eisglatter Straße mit einem
Reh. Für Sekunden blitzen wieder Bruchteile aus ihrer Vergangenheit auf - und das war
erst der Anfang, denn plötzlich beherrscht die harmlose Lehrerin wieder so einige
Fähigkeiten, die eindeutig nicht zum Ausbildungsinhalt einer Pädagogin gehören, sondern
eher in die Rubrik "Schnellkurs fürs Sondereinsatzkommando der CIA": Sie kann
perfekt mit Messern umgehen und entwickelt ungeahnte Kräfte und Geschicklichkeit.
Doch nicht nur sie entdeckt ihre totgeglaubte Vergangenheit wieder, auch
Personen aus ihrer Vergangenheit entdecken eine totgeglaubte Person wieder: Jack, seit dem
Gefecht mit Charlene oder auch Samantha einäugig und in Haft sitzend, bringt eine
Fernsehübertragung völlig aus seinem seelischen Gleichgewicht: Da lacht doch diese
verflixte Charlene Baltimore, als Santa Claus verkleidet, in die Kamera - er kann es nicht
fassen, lebt die Frau, die ihn so zugerichtet hat, immer noch. Blind vor Wut und Rachsucht
bricht er aus dem Gefängnis aus, um Charlene zu finden - und auch der Rest der Ganoven
wissen nun Bescheid: Es geht immer noch Gefahr von Charlene aus, denn sie ist
quicklebendig, und von ihrem Gedächtnisschwund wissen die Waffenschieber nichts. Dafür
ist deren Furcht umso größer, dass die abgebrühte Charlene ihren neusten Coup, in den
auch noch Charlenes Chef vom CIA verwickelt ist, hochgehen lässt.
Und Charlene - oder Samantha - hat inzwischen Unterstützung gefunden:
Privatdetektiv Mitch Henessy (Samuel L. Jackson), Kettenraucher, Sprücheklopfer und
Busenfetischist, soll ihr helfen, ihr Gedächtnis wiederzuerlangen. Und die
Erinnerungen kommen schneller, als den beiden lieb ist - vor allem in Form von Timothy,
der dem ungleichen Paar jede Menge zu allem entschlossener Killer auf den Hals hetzt.
Wer jede Menge Explosionen, einige flotte Sprüche und ein hohes Tempo
liebt, dem dürfte "The Long Kiss Goodnight" gut gefallen. Wer auf der Suche
nach Tiefgang zwischen den ganzen Schießereien und nach anspruchsvollen Dialogen ist,
sollte sich diesen Film besser nicht antun, ebenso nicht der, der einen stets logisch
nachvollziehbaren Handlungsstrang wünscht - denn dies alles bietet der Film gar nicht
oder nur unvollkommen. Die Dialoge sind in den meisten Fällen eher zum Weghören, Geena
Davis wirkt als eiskalte CIA-Killerin eher peinlich als überzeugend, einzig und allein
der wieder einmal brillante Samuel L. Jackson verleiht seiner Rolle Charakter. David
Morse, ebenfalls ein durchaus talentierter Schauspieler, wird leider schon viel zu früh
von der "wiederauferstandenen" Agentin erledigt, und Craig Bierko kann man sich
eigentlich auch besser als Star des Highschool-Footballteams in einer University-Lovestory
als als eiskalten und brutalen Superganoven in einem Actionfilm vorstellen. Somit bleibt
nach dem Film vor allem drei Dinge in Erinnerung: Neben den mit großem Aufwand gedrehten
zahlreichen zweifelsohne sehr gelungenen Actionszenen sind es vielleicht die durch die
heftigen Bassgewitter genervten Nachbarn und die Antwort auf die Frage, ob man einen guten
oder einen schlechten Subwoofer gekauft hat - denn nach "Long Kiss
Goodnight" weiß man Bescheid.
Bild     
Das Bild ist leider nicht in anamorpher Form auf der DVD abgelegt. Darunter
leidet die Bildqualität naturgemäß. Ansonsten überzeugt "The Long Kiss
Goodnight" mit natürlicher Farbgebung und guter Bildschärfe sowie einem
ordentlichen Kontrastumfang auch in den Filmteilen, die im dunkeln spielen. Die
Detailtreue ist zufrieden stellend bis gut, Bildrauschen gibt es praktisch keins, das Bild
wirkt sehr glatt. Die Komprimierung ist bis auf die selten auftretenden minimale
Artefaktebildung an Objekträndern gut.
Ton     
Die Dolby Digital 5.1-Abmischungen in der deutschen Synchro und im
englischen Original sowie die deutsche DTS 5.1-Tonspur verdienen alle die Note "sehr
gut": Ein kraftvoller, manchmal schon an der Grenze zur Überbetonung liegender Bass,
der nicht nur bei den zahlreichen Explosionen, sondern auch passend zur Filmmusik
stellenweise minutenlang latent vor sich hingrummelt, und sehr gut abgemischte Effekte
sorgen für diese Bewertung. Die Surroundkanäle sind beinahe permanent ins Geschehen
integriert, und nicht nur bei den "großen" Effekten: Auch Umgebensgeräusche
sind sorgfältig integriert und helfen, insgesamt einen realen, weiträumigen
Klangeindruck zu hinterlassen. Die Stimmen präsentieren sich mit natürlicher
Charakteristik, sie sind gut eingebaut und immer verständlich - nur an wenigen
Stellen machen sie durch Kratzen auf sich aufmerksam. Die Unterschiede bezüglich der DTS-
und der Dolby Digital-Tonspur sind gering - die oftmals beobachtete bessere Dynamik von
DTS-Fassungen im Hochtonbereich ist diesmal höchstens minimal zu beobachten, da die Dolby
Digital-Tonspur ebenfalls mit überdurchschnittlich guter Dynamik über das gesamte
Frequenzspektrum aufwarten kann.
Special Features     
"The Long Kiss Goodnight" kommt mit einem Making
Of-Teil, der in sehr kurz ausgefallene Interviews mit den Schauspielern (Geena Davis,
Samuel L. Jackson, Craig Bierko) und dem Regisseur Renny Harlin, in ein Featurette und in
ein Behind-The-Scenes-Extra (Dreharbeiten zu den verschiedenen Action-Szenen) zur
Entstehung des Films aufgeteilt ist. Dazu kommen Hintergrundinformationen auf Texttafeln:
Darsteller und Filmcrew sowie Produktionsnotizen. Werbung in eigener Sache fehlt auch
nicht: Sechs weitere Titel werden vorgestellt. Die Code 2-DVD besitzt auch einen
DVD-ROM-Teil, der allerdings außer vier direkt von der DVD abrufbaren Kinotrailern und
Links zur vollständigen MAWA-Website nicht viel enthält.
Review von Carsten
Rampacher
Test - Equipment:
TV Sony KV-32FS60D
DVD-Player Pioneer DV-05, Pioneer DV-737, Panasonic DVD-RV60
THX Surround EX/DTS ES Compatible 6.1-Verstärker Denon AVC-A10SE
Dolby Digital EX/DTS ES Compatible-Verstärker Yamaha DSP-AX1 30.10.2000
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