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Lammbock
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VÖ: 25.07.2002
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Studio
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Senator Film (2001) |
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Anbieter
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Universal Pictures Video (2002) |
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Laufzeit
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89:24 min. |
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Regie
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Christian Zübert |
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Darsteller
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Moritz Bleibtreu, Lucas Gregorowicz u.a. |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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TV-Norm
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PAL |
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Bitrate
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6.69 Mbps |
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Bildformat
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1,78:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Deutsch, Dolby Digital 2.0
2. Audio-Kommentar |
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Untertitel
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keine |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca. 25 € |
Film      
Erst mal einen durchziehen, lautet das unerschütterliche Motto der besten Freunde Stefan
(Lucas Gregorowicz) und Kai (Moritz Bleibtreu), wenn sie sich in ihrer Heimatstadt Würzburg mit großen Themen des Lebens wie Frauen, Zukunft und Mehmet Scholl befassen. Damit auch andere nicht darben müssen, haben sie den Pizza-Express
"Lammbock" eingerichtet: Unter dem Codewort "Pizza Gourmet" erwarten ihre Kunden Cannabisprodukte vom Feinsten - aus eigenem Anbau, versteht sich.
Während der unkomplizierte Kai sich mit seinem Leben bestens arrangiert hat, kommen Stefan zunehmend Zweifel daran, ob ihm das ständige Debattieren über Stil, Coolness und Gott und die Welt auf Dauer genug ist. Als Student im x-ten Semester und Sohn eines Richters fühlt er sich in die Pflicht genommen, mehr aus seinem Leben zu machen. Doch alle Grübelei wird schlagartig in den Hintergrund gedrängt, als sich der befreundete Kiffexperte Achim als verdeckt arbeitender Drogenfahnder erweist. Plötzlich bleibt Stefan und Kai nur noch eine Option - und diese könnte das
Ende ihrer gemeinsamen Zeit in der "Lammbock" und das Ende ihrer Freundschaft bedeuten ...
"Lammbock" ist eine ähnlich abgedrehte Komödie wie vor drei
Jahren Peter
Thorwarths "Bang Boom Bang". Die Handlung ist
mehr oder weniger nur ein loser Rahmen für die Aneinanderreihung mehrer
Episoden, durch die sich Stefan und Kai regelrecht durchkiffen und kleine
Späßchen machen. Regie-Debütant Christian Zübert
integriert hier ungeniert Coolness-Elemente aus Tarantino-Filmen und Figuren wie
"Jay und Silent Bob" aus dem Kevin Smith-Universum. Selten erlebt man in Filmen so lange Dialoge, wie hier, wenn
sich die beiden Hauptdarsteller über mal mehr, mal weniger unsinniges Zeugs
unterhalten. Das ist meist amüsant bis witzig, allerdings verlaufen auch viele
Lacher im Sande oder verflachen auf "American Pie"-Niveau. Auch bei einigen der Geschichten, die am Rande erzählt
werden, fragt man sich am Ende, welchem Zweck diese eigentlich dienen sollten.
Wozu z.B. eine kleine Love Story, über deren Ausgang man kaum etwas erfährt?
Auch andere Themen bleiben zu kurz: Nachdem zunächst viel über den Drogenfahnder
Achim erzählt wird, dessen Chefs auch selbst gern einmal eine Tüte drehen,
muss dieser fast die gesamte zweite Hälfte des Films im Kofferraum verbringen,
den er auch am Ende des Filmes nicht verlässt.
Trotz einiger Handlungsstränge, die im Nichts verlaufen, und der etwas langatmigen
Erzählweise ist "Lammbock" für deutsche Verhältnisse dennoch ein
überraschend entspannter Ausflug in Kiffer-Milieu geworden, der freilich
aufgrund der fehlenden Distanzierung zum Drogenhandel nicht jedermanns Fall sein
dürfte.
Bild      
Wie bei den meisten deutschen Filmen bleibt die Bildqualität leider deutlich
hinter dem Niveau internationaler Produktionen zurück. Das Bild ist sehr
unscharf und erreicht stellenweise die Detailarmut einer Video CD. Außerdem
sieht man ein leichtes Ruckeln des Bildes, welches wahrscheinlich bei der
Abtastung aufgetreten ist. Zudem ist der Kontrastumfang viel zu steil.
Entsprechend sind auch die Farben fürchterlich bunt und sehen aus wie aus dem
Malkasten. Wenigstens die Kompression ist halbwegs akzeptabel. Sie lässt
zumindest kaum Kompressionsartefakte erkennen, die deutlich auffallen. Das
täuscht aber nicht darüber hinweg, dass die Bildqualität nicht dem Anspruch
einer DVD gerecht wird.
Ton      
Zum Ton gibt es nicht viel zu erzählen, denn da "Lammbock" eben
kein Mega-Blockbuster ist, spielt dieser kaum eine Rolle. Entsprechend ist das
Tonformat auch nur Dolby Digital 2.0. Zum Trost sei gesagt, dass selbst mit Pro
Logic II-Decoder die Suche nach Tonfetzen aus den Surroundkanälen schon sehr
schwer wird. Die Dynamik ist auch nicht gerade perfekt, aber zumindest die
Dialoge verständlich.
Special Features      
- Audio-Kommentar: In diesem Kommentar melden sich neben Regisseur Christian
Zübert und Sönke Wortmann auch die beiden Hauptdarsteller Moritz Bleibtreu
und Lukas Gregorovicz zu Wort. Die Vielzahl der Beteiligten macht sich positiv
bemerkbar, denn es entwickelt sich ein interessantes Gespräch mit vielen
kleinen Anekdoten, ohne dass viel durcheinander geredet wird.
- Interviews: Aus dem "Electronic Press-Kit" wurden hier sieben
Statements der wichtigsten Darsteller und des Regisseurs zusammengefasst.
Erstaunlicherweise werden diese Kurz-Clips gar nicht so stark für
Eigenwerbung genutzt, sondern enthalten durchaus interessante, wenn auch etwas
knapp geratene Hintergrundinfos.
- Behind The Scenes: Besonders hintergründig ist das Material nicht, es sind
eben nur ein paar Videoaufnahmen, die hinter den Kulissen gedreht wurden und
so interessante Tätigkeiten wie Belichtungsmessung oder das Präparieren von
Film-Joints zeigen.
- Fotogalerie
- Mehrere Trailer und Trailershow für andere Filme
Review von Karsten
Serck
Test-Equipment:
TV Panasonic TX-W32D3F
DVD-Player Sony DVP-NS900V
AV-Verstärker Yamaha DSP-AZ1
17.06.2002
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