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Kevin allein
zu Haus |
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Home Alone |
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Studio
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20th
Century Fox (1990) |
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DVD-Anbieter
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20th
Century Fox Home
Entertainment (2000) |
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Laufzeit
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99 min. |
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FSK
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12 |
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Regie
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John
Hughes |
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Darsteller
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Macaulay Culkin, Joe
Pesci, Daniel Stern, Catherine O'Hara, John Heard, u.a. |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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1,85:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby
Surround
2. Deutsch, Dolby Surround
3. Spanisch, Dolby Surround |
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Untertitel
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Englisch, Deutsch
für Hörgeschädigte,
Spanisch |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca. 25 EURO |
Film      
Es herrscht Stunk im Hause der McCallisters und zwar
gewaltig. Und das drei Tage vor Heiligabend, aber wer wie Kate
(Catherine O'Hara) und Peter (John Heard) mit einer vielköpfigen
Kinderschar einen Urlaubstrip nach Paris plant, der rechnet schon
damit, dass die allernächste Zeit ganz und gar kein Zuckerschlecken
wird. Womit die Eltern jedoch nicht gerechnet haben, ist die Tatsache,
dass der Auslöser der letzten Reibereien, Kevin (Macaulay Culkin),
die Verbannung auf den Dachboden des heimischen Hauses über den
Abfahrtstermin am nächsten Tag hinausschiebt und damit am Morgen ein
ausgesprochen stilles Heim vorfindet.
Kein Wunder, befindet sich der Rest der Familie zu
diesem Zeitpunkt doch schon über den Wolken. Der Daheimgebliebene
geht die neue Situation, nachdem der erste Schock schnell verdaut ist,
voller Enthusiasmus an, bietet das leere Haus doch die Chance, sich
ungestört auszutoben und dabei auch den freien Zugriff auf
Erzeugnisse der Erwachsenenwelt wie den Playboy oder Vaters
Rasierwasser zu nutzen, wenn auch mit gemischten Erfolgserlebnissen.
Aber Kevin ist nicht der einzige, der daran denkt, die Vorteile eines
verlassenen Hauses weidlich auszunutzen, denn in die gleiche Richtung
bewegen sich auch die Gedanken von Harry (Joe Pesci) und Marvin
(Daniel Stern), wenn auch mit leicht abweichender Intention, denn die
beiden Kleinganoven planen, dem Anwesen der McCallisters einen Besuch
abzustatten, um sich den einen oder anderen Wertgegenstand
einzuverleiben.
Die Entdeckung, dass sie in ihrer Annahme von der
absoluten Verlassenheit des Hauses wohl fehlgeleitet waren, juckt sie
jedoch nicht weiter, als sie feststellen, dass sie es nur mit einem
Kind zu tun haben. Und was kann ein Kind denn schon gegen zwei
ausgewachsene Ganoven ausrichten ?
Nun, die letzte Frage wurde von Drehbuchautor John
Hughes mit ausgesprochenem Ideenreichtum und enormen Erfolg an der
Kinokasse umfassend beantwortet. Natürlich hat das alles nichts mit
in irgendeiner Weise gehaltvollen Unterhaltung oder gar großer
Kinokunst zu tun, denn letztlich ist "Home Alone" (Kevin -
Allein zu Haus) nichts anderes als eine Realverfilmung des
altbekannten und jahrelang bewährten "Tom &
Jerry-Prinzips". Aber die Art und Weise, wie hier der scheinbar
Schwache aufgrund seiner Pfiffigkeit die Fieslinge ein ums andere Mal
an der Nase herumführt und letztlich erfolgreich abwehrt, zeigt doch
einiges Können, zumindest was das Tempo, die stetige Steigerung der
Gemeinheiten und die Situationskomik angeht.
Wobei in Hinblick auf den Humor natürlich Subtilität
absolute Mangelware ist und statt dessen das Bedürfnis des Zuschauers
nach Ausleben seiner Schadenfreude bestens bedient wird. Doch wenn
ebenso trottelige, wie kriminelle Elemente den Angriff auf ein trautes
Familienheim wagen, braucht man noch nicht einmal ein schlechtes
Gewissen dabei zu haben und dass ist letztendlich auch der Sinn
der gesamten Vorstellung. Joe Pesci und Daniel Stern geben sich dabei
auch alle schauspielerische Mühe, um die Rollen der "Opfer"
so angemessen überdreht wie möglich zu gestalten. Schlichter Inhalt,
cartoonartige Charaktere, aber ausgesprochen professionelle Umsetzung:
Damit ist "Kevin" im Genre der anspruchslosen
Familienunterhaltung durchaus ein Platz in den höheren Rängen
zuzugestehen.
Bild     
Das Bild ist insgesamt keine Offenbarung: Das Bild ist
entschieden zu unscharf (ein gräulicher Unschärfe-Schleier macht
sich besonders bei Bewegungen negativ bemerkbar) die Farben sind
verwaschen und zeigen keine einheitliche und ausgewogene Farbbalance.
Details verschwimmen teilweise durch die weiche Zeichnung, gerade
feine Muster werden nur unzureichend wiedergegeben. Auch die Gesichter
der Akteure sind unscharf und verschwommen. Der Kontrastumfang ist
allenfalls befriedigend. Einen ordentlichen Eindruck hinterlässt in
den meisten Filmsequenzen die Kompression. In einigen Stellen aber
sind die Ränder der im Bild gezeigten Objekte unsauber gezeichnet,
und einzelne Gegenstände zittern auch bei sonst ruhigem Bild.
Ton
    
Klanglich liefert die DVD, obwohl nur in Dolby Surround
abgemischt, eine durchaus akzeptable Vorstellung. Ein gut abgemischter
Bass mit ordentlichem Volumen, der sich genau an den richtigen Stellen
in Szene setzt, jederzeit verständliche Stimmen mit natürlichem
Klang (nur selten in Hochtonbereich übersteuert) und ein
befriedigendes Gefühl der Räumlichkeit zeigen, dass eine gut
gelungene Dolby Surround-Abmischung einem nachträglich angefertigten
5.1-Mix absolut nicht unterlegen sein muss, sondern, wie in diesem
Fall, sogar in einigen Belangen besser wegkommt.
Special Features     
Die Code 2-DVD besitzt nur den Kinotrailer
als Bonus-Material. Schlicht präsentiert sich das Menüdesign.
Review von Carsten Rampacher
01.12.2000
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