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Jackie Brown |
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Studio
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Miramax Films (1997) |
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Verleih
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BMG Video (1999) |
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Laufzeit
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146 min. (FSK 16) |
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Regie
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Quentin Tarantino |
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Darsteller
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Samuel L. Jackson, Pam Grier, Robert
Forster, Bridget Fonda, Robert de Niro u.a. |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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1,33:1 (Open Matte) |
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Audiokanäle
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1. Deutsch, Dolby Digital 5.1
2. Englisch, Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel
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Deutsch (bei engl. Ton aus lizenz-
rechtlichen Gründen nicht ausblendbar) |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Super Jewel Box |
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Preis
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ca. 25-30 EURO |
Film      
Auf Quentin Tarantino´s Riesenerfolg Pulp Fiction folgte knapp drei Jahre später mit
Jackie
Brown ein ehrenwerter Nachfolger: Tarantino hat es geschafft, die hohen Erwartungen
zu erfüllen und aus der Romanvorlage "Rum Punch" von Elmore Leonard einen Film
gemacht, der wieder einen ganz eigenen Stil hat, aber gleichzeitig die typische Coolness
der Tarantino-Filme ausstrahlt. Denn cool ist jeder der Stars in Jackie Brown,
allen voran die Hauptdarstellerin Pam Grier, die Tarantino für diesen Film wieder aus der
Versenkung holte. Die in den Siebziger Jahren durch schwarze Actionfilme, die sogenannten
"Blaxploitation Movies" bekannt gewordene Grier spielt eine alternde Stewardess,
die ihren kargen Lohn durch den Schmuggel von Dollarnoten für den kleinen Waffenhändler
Ordell (Samuel L. Jackson) aufbessert. Als sie eines Tages von der Polizei geschnappt
wird, lässt sie sich scheinbar auf einen Deal ein, um Ordell den Behörden ans Messer zu
liefern. Sie weiß ganz genau, dass Ordell keine Schwierigkeiten damit hat, Leute, die ihm
potentiell Schwierigkeiten bereiten können, auch mal aus dem Weg zu räumen. Dennoch wagt
sie das riskante Spiel mit dem Ganoven und der Polizei: Noch ein letztes Mal soll sie den
Kurier spielen, damit die Polizei Ordell hochgehen lassen kann. Doch niemand hat mit der
Cleverness der unscheinbaren Dame gerechnet, die souverän alle Beteiligten austrickst und
am Ende die 500.000 $ von Ordell alleine einstreicht...
Bild     
Trotz langen Wartens ist es BMG nicht gelungen, diese DVD im anamorphen
16:9-Format zu veröffentlichen. Aufgrund der Lizenzvorgaben muss man leider mit einer
4:3-Fassung Vorlieb nehmen. Doch diese hat es durchaus in sich: Es handelt sich nicht um
eine verkrüppelte Pan & Scan-Fassung, sondern um den ursprünglichen Open
Matte-Transfer, der oben und unten das Bild mit zusätzlichen Details ausfüllt, die in
der 1,85:1-Kinofassung durch schwarze Balken ausgeblendet werden. Dabei besteht sogar die
Möglichkeit, für 16:9-Fernseher die schwarzen Balken mit Hilfe der Untertitel-Funktion
einzublenden. Die deutschen Untertitel (bei der englischen Tonfassung fest eingeblendet)
werden hierbei nicht einfach überdeckt, sondern werden dann oberhalb des unteren Balkens
im sichtbaren Bildbereich angezeigt. Im 4:3-Modus sind die Untertitel dann ganz unten am
Bildschirmrand zu sehen. Wer den Film im 16:9-Format ohne Untertitel sehen will, kann also
diese wieder ganz einfach verschwinden lassen, indem er bewusst den Open Matte-Modus
wählt und das Bild so weit nach unten zieht, bis diese nicht mehr zu sehen sind.
Auch wenn ein anamorpher Transfer sicherlich wünschenswert gewesen wäre,
so können sich zumindest 4:3-TV-Besitzer über ein hervorragend klares Bild freuen,
welches lupenrein komprimiert wurde. Die Farben sind sehr kräftig, wirken aber trotzdem
sehr natürlich, selbst in blutrot eingefärbten Szenen wie die in der Bar, in der sich
Samuel L. Jackson mit Pam Grier und Robert De Niro trifft. Selbst bei diesen kritischen
Farben bleibt die Kompression auf dem hohen Qualitätslevel und frei von Artefakten.
Lediglich ein wenig mehr Schärfe hätte dem Bild nicht geschadet, an der es aber
offensichtlich bereits bei der Filmvorlage fehlte.
Ton     
Die Tarantino - Filme waren bisher durchgängig keine Surround-Wunderwerke.
Auch Jackie Brown hält an dieser Tradition fest. Bis auf einige, äußerst seltene
direktionale Effekte, konzentriert sich alles auf die gut verständlichen Dialoge und die
zahlreichen Musikstücke, die während des Films zu hören sind. Großen Raumklang bekommt
man nicht geboten, auch wenn einige der Musikstücke auch auf den hinteren Kanälen gut zu
hören sind. Bei der englischen Originalfassung hat sich zudem bei Laufzeit 55:20 ein
kurzer Tonaussetzer von ca. einer halben Sekunde eingeschlichen.
Special Features     
Die Extras fallen nicht ganz so umfangreich wie bei anderen
BMG-DVDs aus, wurden aber wenigstens ganz nett arrangiert: So bekommt man sieben Szenen zu
sehen, die deren Entstehung aus einer anderen Kameraperspektive mit der gesamten Crew
zeigen, indem man das "Schnapp die 100$"-Feature aktiviert. Wenn dann im Bild
die 100 Dollar zu sehen sind, gelangt man durch Anwahl des Scheins in die entsprechende
Sequenz und kehrt anschließend wieder in den Film zurück. Wer die ganzen Clips, die
überwiegend sehr kurz sind, direkt ansehen will, kann dies durch Anwahl der Tracks 24-30
auf der DVD tun. Ein Making of gibt es nicht, dafür mehrere kurze Statements der Stars
und ein Interview mit Quentin Tarantino und Robert De Niro. Sehr interessant sind die
kleinen Geheimnisse des Films, die sich hinter den Referenzen & Inside Jokes sowie den
Goofs verstecken und wieder einige Verbindungen zu anderen Tarantino-Filmen und Fehler
aufzeigen. Außerdem gibt es noch Trailer zu "Jackie Brown" und "Pulp
Fiction".
Review von Karsten Serck
Test -
Equipment:
TV Panasonic TX - W32D3F
DVD - Player Panasonic DVD-RV 60
Dolby Digital / DTS - Receiver Sony STR-DA 50 ES
14.06.2000
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