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High Fidelity |
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High
Fidelity |
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Studio
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Touchstone
Pictures (2000) |
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DVD-Anbieter
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Buena
Vista (2000) |
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Laufzeit
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ca.
109 min. |
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FSK
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12 |
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Regie
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Stephen
Frears |
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Darsteller
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John
Cusack, Jack Black, Lisa Bonet u.a. |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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1,85:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1.
Englisch, Dolby Digital 5.1
2. Deutsch, Dolby Digital 5.1
3. Tschechisch, Dolby Digital 2.0
4. Ungarisch, Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel
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Englisch,
Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Türkisch.
Kroatisch, Slowenisch |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca.
40-50 DM |
Film      
Rob (John Cusack) ist Eigentümer eines Plattenladens
und dabei bedeutet "Platten" die echten alten Teile aus
Vinyl, nicht dieser neumodische Firlefanz auf CD. Ganz dieser Ansicht
sind neben Rob auch seine beiden Mitarbeiter Barry (Jack Black) und
Dick (Todd Louiso), und jeder Kunde der abweichender Ansicht ist oder
gar die Frechheit besitzt irgendeinen Mainstream-Mist zu verlangen,
wird mehr oder weniger unfreundlich aus dem Geschäftslokal
komplimentiert. Soll er doch ins Kaufhaus gehen.
Dass sich das Leben der drei ausschließlich um Musik
und ihre Bewertung dreht, hat allerdings auch seine Schattenseiten.
Denn der stete Umgang mit den großen Hits vergangener Tage verführt
allzu sehr dazu, auch im eigenen Verhalten in der Vergangenheit zu
verweilen, sprich, das ernsthafte Erwachsenwerden noch
herauszuschieben. Was Robs Freundin Laura (Iben Hjejle) sich zwar
einige Zeit gefallen lässt, ehe sie doch einen Schlussstrich zieht
und Rob verlässt. Nach und nach findet Rob immer weniger positive
Aspekte am erneuten Single-Dasein und spätestens nachdem ihm seine
Schwester (Joan Cusack) zum Thema "Rob und die Frauen"
ordentlich den Kopf gewaschen hat, besinnt er sich darauf, Ordnung in
sein Privatleben zu bringen.
Als Musikfan gewöhnt, alles nach Top-5 Kriterien zu katalogisieren,
stellt er zunächst einmal eine Liste seiner bedeutendsten Erfahrungen
mit der Liebe auf. Die Liste fängt in der Grundschule an und hört in
den 80ern noch nicht auf. Enthalten ist dabei unter anderem die
Klassefrau Charlie (Catherine Zeta-Jones), eine Verbindung, die
angesichts Robs unfertigem Charakter natürlich nicht halten konnte.
Laura dagegen hat es irgendwie nicht unter die oberen fünf geschafft.
Doch viel später, inzwischen gab es noch eine kurze Affäre mit einer
Sängerin (Lisa Bonet), wird ihm klar, dass irgendetwas mit seinem
System nicht stimmen kann, denn der Gedanke, dass Laura mit ihrem
neuen Lover Ian (Tim Robbins) tatsächlich glücklicher dran ist, als
mit ihm, gefällt Rob immer weniger, insbesondere, weil er selbst doch
eine Lücke in seinem Inneren bemerkt, die etwas mit seiner Ex zu tun
zu haben scheint.
Man muss kein musikalischer Purist wie die Hauptfigur
sein, um an "High Fidelity" Gefallen zu finden, aber eine
gewisse Affinität zu den Tonkünstlern noch nicht solange vergangener
Tage sollte schon mitgebracht werden, um die Gedankengänge der
Personen einigermaßen nachfühlen zu können und in die Geschichte
einzusteigen. Denn der Kern des Films besteht nun einmal in den Fragen
des Umgangs mit dem eigenen Leben, insbesondere in Hinblick auf
Beziehungen und wie man mit diesen klarkommt, dass heißt, wer sich für
die Innenwelt der Charaktere nicht erwärmen kann, bleibt ziemlich auf
dem Trockenen sitzen.
Abgesehen davon bietet "High Fidelity"
durchaus zahlreiche gelungene Elemente. So ist die Besetzung bis in
die kleinste Nebenrolle mehr als gelungen, wobei vor allem Iben Hjejle
sämtlichen gestandenen Hollywoodaktricen die Show stiehlt.
Entscheiden aber ist, dass John Cusack, abgesehen davon, dass er auch
als Produzent und Drehbuchautor mitwirkte, die Hauptrolle mit
sichtbarem Engagement ausfüllt und als Träumer, der mit Mitte Dreißig
langsam der Pubertät entwächst, eine rundum überzeugende
Darstellung präsentiert. Mit Stephen Frears hatte er auch einen
Regisseur zur Seite, der schon vorher bewiesen hat, dass ihm gerade
etwas kleinere Filme liegen, die von dem Interesse für die Personen
leben. Garniert wird das ganze schließlich mit ironischen
Einsprengseln.
So werden im großen und ganzen einige Schwächen, wie zum Beispiel
eine etwas zu fragmentierte Story, sowie ein gewisses Übermaß an
leeren Worten weitestgehend überdeckt. Und die teilweise leichte Überzeichnung
einiger Nebenfiguren findet im Laufe des Films auch noch die eine oder
andere Abmilderung.
Bild     
High Fidelity bietet ein recht ordentliches Bild, bei
dem der ansonsten bei vielen europäischen Buena Vista-Titeln deutlich
sichtbare Mangel an Detailschärfe in diesem Fall sogar kaum vorhanden
ist.
Die Kompression ist wie immer recht sauber und leistet sich keine
Patzer. Der eher pessimistischen Grundstimmung des Filmes entsprechend
fallen die Farben recht kühl und der Kontrast ähnlich düster aus.
Ton
    
Während Rob in Selbstmitleid vor sich hinjammert,
ertönen einen Menge Songs aus den letzten 30 Jahren Rockgeschichte,
die im wesentlichen zur akustischen Untermalung des Filmes beitragen.
Obwohl dies nicht bester "High Fidelity"-Klang ist, wurden
die Songs aber zumindest so abgemischt, dass sie mit
zufriedenstellender Dynamik und Räumlichkeit aber auch leichtem Hall auch auf den Surroundkanälen
ertönen. Außer einigen Umgebungsgeräuschen geht es ansonsten in
"High Fidelity" recht ruhig zu, da der Film sehr stark auf
die Dialoge und Rob´s beinah ständig aus dem Off klingende Stimme
aufbaut.
Special Features     
Die laut Cover rund 50 Minuten Extras
bestehen zum einen aus mehreren Deleted Scenes, die sogar anamorph und
in der gleichen Qualität wie der Film sind. Der andere Teil besteht
aus Interviews mit John Cusack und Regisseur Stephen Frears, die aber
leider beide in mehrere Clips aufgeteilt wurden, die man nach und nach
anwählen muss. Nicht fehlen darf natürlich auch der Trailer.
Stichwort Trailer: Leider sind auch auf dieser DVD wieder einige
Werbetrailer, die direkt nach Einlegen der DVD starten und sich nur
durch Betätigen der Skip-Taste beenden lassen.
Review von Karsten Serck und Tobias Wrany
(Film)
Test - Equipment:
TV Panasonic TX - W32D3F
DVD - Player Pioneer DV-737
Dolby Digital / DTS - Receiver Sony STR-DA 50 ES
19.01.2001
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