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Gremlins |
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Studio
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Warner Bros. und Amblin Entertainment
(1984) |
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Verleih
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Warner Home Video (2000) |
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Laufzeit
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101:56 min. (FSK 16) |
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Regie
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Joe Dante |
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Darsteller
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Zach Galligan, Phoebe Cates |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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1,85 : 1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby Digital 5.1
2. Deutsch, Dolby Digital 5.1
3. Spanisch, Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel
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Deutsch, Englisch, Spanisch,
Französisch, Italienisch, Türkisch, Niederländisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch,
Finnisch, Portugiesisch, Hebräisch, Polnisch, Griechisch, Tschechisch, Ungarisch,
Isländisch, Kroatisch |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Snapper-Case |
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Preis
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ca. 20-25 EURO |
Film      
Der Erfinder Rand Peltzer hat sich in den Kopf gesetzt, für seinen Sohn
Billy (Zach Galligan) etwas ganz Besonderes als Weihnachtsgeschenk zu finden und so ist er
mehr als zufrieden, als er in San Franciscos Chinatown in einem verwinkelten Kellerladen
ein kleines Wesen (von seinem Eigentümer als Mogwai bezeichnet) entdeckt, dass sich durch
große Augen (und ebensolche Ohren), einen seidigen Pelz, eine nervenberuhigende
Singstimme und ein freundliches Gemüt auszeichnet, kurz gesagt den Inbegriff der
Niedlichkeit darstellt. Obwohl eigentlich unverkäuflich, gelingt es ihm, den kleinen Kerl
zu erwerben. Und selbstverständlich ist er fest davon überzeugt, die Regeln, die das
Halten eines Mogwais mit sich bringen auf jeden Fall einhalten zu können: 1. Stell ihn
nicht ins Licht. 2. Mach ihn nicht nass 3. Und unter allen Umständen niemals, aber auch
wirklich niemals nach Mitternacht füttern. Nachdem das Wesen, inzwischen auf den Namen
Gizmo getauft, zu Hause den entsprechenden Anklang gefunden hat, kommt es natürlich, wie
es kommen muss: Die Sache mit dem Wasser geht schief; doch zunächst scheint sich dass
sogar als eher erfreulich herauszustellen, denn für jeden Wasserfleck, den Gizmo auf
seinen Pelz bekommen hat, hüpfen kleine Fellkugeln aus seinem Rücken, die sich nach
ihrem Entfalten als frischgeschlüpfte Mogwais zeigen. Erste Schatten mischen sich unter
die Freude über den unverhofften Nachwuchs, als sich zeigt, dass die neuen Pelztiere
nicht den Sanftmut ihres "Erzeugers" geerbt haben. Doch der Spaß fängt erst
richtig an, als Regel Nummer Drei überwunden wird. Die neuen Mogwais verpuppen sich in
kokonartige Hüllen und das, was dann wenig später aus den Brutbehältern schlüpft ist
mit einer reptilienhaften Haut bedeckt, hat immer noch große Ohren, aber vor allem
scharfe Krallen, noch schärfere Zähne und einen eher unfreundlichen Charakter, also
insgesamt betrachtet eine eher unniedliche Erscheinung. Fortan hat Billy alle Hände voll
zu tun, sein Heimatstädtchen vor der nicht unbeträchtlichen Zerstörungswut der kleinen
Monster, den Gremlins, zu bewahren. Unterstützung erhält er bei seinem scheinbar
aussichtslosen Kampf nur von seiner Kollegin (und heimlicher Liebe) Kate (Phoebe Cates);
der einzig positive Aspekt an der ganzen Sache, denn unter normalen Umständen hätte er
es wohl immer noch nicht geschafft, der Angebeteten näher zu kommen. Und was die Aktion
"Stoppt die Gremlins" angeht, gibt es als letzte Hoffnung nur noch Regel Nr. 1:
Denn Licht bedeutet für die Biester auch in ihrer neuen Gestalt immer noch Lebensgefahr.
Steven Spielberg spezialisierte sich in den achtziger Jahren darauf, als
Produzent eine Vielzahl von Filmen zu schaffen, deren Grundkonzept dem eines alten
B-Movies entsprach, d.h. jede Menge fantasievolle Unterhaltung, und das ganze mit modernen
Trickeffekten zu neuen Höhen zu führen. Er arbeitete dazu mit Filmschaffenden
zusammen, die seine Ideen optimal umsetzten. Die Geschichte von den kleinen Monstern passt
sich nahtlos in dieses Grundkonzept ein. Das ursprüngliche Drehbuch wurde jedoch erst
umgearbeitet, ehe es "spielbergtauglich" war, die Urfassung enthielt zuviel
abgebissene Köpfe und Gliedmaßen; interessant ist dies insofern, als das Script von
Chris Columbus stammt, der heute als Regisseur der Inbegriff von stromlinienförmiger
Familienware wie "Home Alone" (Kevin allein zu Haus), "Mrs. Doubtfire"
oder "Bicentenial Man" (Der 200 Jahre Mann) ist. Damals jedoch war er des
öfteren für Spielberg tätig und zeichnete sich in seinen Drehbüchern stets durch eine
angenehm spielerische Fantasie aus, was neben einer Mitarbeit am Buch zum dritten Indiana
Jones auch zu Werken wie "The Goonies" und dem herausragenden "Young
Sherlock Holmes" (Das Geheimnis des verborgenen Tempels) führte (insofern besteht
die geringe Hoffnung, dass sich Columbus bei der anstehenden Harry Potter Verfilmung auf
seine Wurzeln besinnt, statt die Geschichte zu Mainstreamschmalz zu verunstalten). Als
Regisseur von "Gremlins" zeichnet Joe Dante verantwortlich, der sich schon
vorher mit "Piranha" und "The Howling" (Das Tier) als Schöpfer
origineller Horrorunterhaltung hervorgetan hatte.
Zusammen schufen sie einen Film, der seine Grundlage in Horror B-Movies der 60er und 70er
Jahre hat. Doch liegt hier nicht einfach ein einfallsloses Remake vor, stattdessen werden
Elemente von damals aufgegriffen und in neuen Variationen kunstvoll zusammengefügt. Die
wesentlich erweiterten Möglichkeiten in Hinblick auf die Special Effects führen dabei zu
einer um ein vielfaches gesteigerten Ausdruckskraft, was den Unterhaltungseffekt erheblich
steigert. Doch sind die ganzen technischen Spielereien (die sich vor allem in der
Schaffung eines Heeres von Gremlins zeigt) nicht Selbstzweck, sondern dienen dazu, die
Geschichte zu unterstützen. Dies ist einer der Punkte, in dem sich auch diese
80er-Jahre-Produktion wohltuend von aktuellen Unterhaltungsfilmen abgrenzt. Dies gilt
ebenso für den schon erwähnten Ideenreichtum und die Fantasie, die den Film auszeichnen.
Gerade für Joe Dante typisch ist dabei der bösartige Humor und die unzähligen direkten
und indirekten Zitate aus der Filmgeschichte, egal ob "Alien", "Invasion Of
The Bodysnatchers", Disneys "Schneewittchen und die sieben Zwerge" oder den
amerikanischen Weihnachtsfilm schlechthin, "It's A Wonderful Life" (Ist das
Leben nicht schön). Seine Regie überzeugt aber nicht nur in den Details, sondern auch
durch die stimmungsvolle Atmosphäre, die auch all die Szenen, in denen (noch) nichts
wesentliches für die actiongeladene Haupthandlung geschieht, zu einem Ereignis macht.
Dies liegt auch daran, dass bei "Gremlins" alles, von der Ausstattung bis zu den
Figuren stimmig zusammengefügt ist. Die verschneite Kleinstadt "Kingston Falls"
(deren Name auf den Schauplatz von "It's A Wonderful Life", "Bedford
Falls", anspielt) ist überdeutlich als idealtypisches Fantasiekonstrukt aufgebaut,
was den Befall mit kleinen fiesen Monstern ohne Verlust von Glaubwürdigkeit möglich
macht. Und die Charaktere des Filmes passen wie selbstverständlich in diese Umgebung und
auch wenn sie sich als Prototypen des Unterhaltungskinos präsentieren (der erfolglose
Erfinder, die geizige Alte, der jugendliche Held wider Willen usw.), sind sie trotzdem
interessant und kommen dem Zuschauer dadurch nahe, was vor allem daran liegt, dass im
Gegensatz zu den typischen Blockbustern, die Hollywood gegenwärtig produziert, die
kreativen Köpfe hinter "Gremlins" mit dem Personal der Geschichte etwas
anfangen können, anders als heutige actionerprobte Filmemacher, die ihre Protagonisten
lediglich als notwendiges Übel zur Präsentation des nächsten Showeffektes betrachten,
ihnen aber in Hinblick darauf, was sie für den Film sonst bezwecken können, mit einer
gewissen Ratlosigkeit gegenüberstehen.
Bild     
Gerade noch ausreichend zeigt sich die Bildqualität. Und auch das nur in
Hinblick darauf, dass "Gremlins" inzwischen 16 Jahre auf dem Buckel hat (was
sich allerdings wiederum im Vergleich zu anderen, noch älteren Filmen relativiert, die
sich in besserer Verfassung zeigen). Für die DVD wurde offensichtlich nicht die beste
Vorlage ausgesucht, wie einige Drop-Outs und in einer Szene sogar ein überdeutlicher
senkrechter Störstreifen beweisen. Ansonsten rauscht der Hintergrund mehr oder weniger
regelmäßig und die Konturen hätten auch eine Spur besser herausgearbeitet sein können.
Die Farben schließlich zeigen sich gelegentlich mit einem leichten Rotstich.
Ton     
Auch wenn der Film ursprünglich natürlich noch nicht im diskreten
Mehrkanalton gedreht wurde, präsentiert er sich nun in Dolby Digital 5.1. Das gibt einen
zufriedenstellenden Rundumklang, wobei vor allem die Musik einen angenehme Begleitkulisse
bildet, ohne die gut integrierten Dialoge einzuengen. Auch die genaue Verortung von
Nebengeräuschen funktioniert ohne Ausfälle. Bei der Explosions-Szene ist allerdings
nicht zu überhören, dass die Bässe ein bisschen zu druckarm geraten sind.
Special Features     
Um den armen DVD-Nutzer nicht zu überfordern hat Warner, abgesehen von
Untertiteln in 19 Sprachen, mal wieder auf Zusatzfunktionen verzichtet.
26.05.2000
Review von Tobias Wrany
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