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Good
Will Hunting |
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Good Will Hunting |
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Studio
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Miramax (1997) |
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Verleih
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BMG Video (2000) |
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Laufzeit
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ca. 121 min. (FSK 12) |
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Regie
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Gus van Sant |
Darsteller |
Matt
Damon, Robin Williams, Ben Affleck, Minnie Driver u.a. |
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DVD-Typ
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DVD - 9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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1,85 :1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby
Digital 5.1
2. Deutsch, Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel
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Deutsch (bei engl.
Fassung fest eingeblendet) |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Superjewel-Box |
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Preis
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ca. 50 DM |
Film      
Will Hunting (Matt Damon) hat ist mathematisch hochbegabt, verspürt aber
überhaupt keine Motivation, aus seinem außergewöhnlichen Talent etwas zu machen. Lieber
arbeitet er als Hilfsarbeiter auf dem Bau und als Putzmann in einem College. Ab und zu
allerdings gibt er doch Kostproben seines Könnens und zeichnet hochkomplexe mathematische
Beweise an die Tafeln der Hörsäle im College. Aber noch viel lieber geht er
zusammen mit Chuckie (Ben Affleck) und anderen Kumpels einen trinken; anschließend noch
eine derbe Schlägerei - das ist sein Leben. Als es mal wieder hoch hergeht, landet er
erst einmal im Gefängnis. Gerald Lambeau, ehrgeiziger Mathematikprofessor und Träger der
Fields-Medaille, sind die Fähigkeiten Wills nicht verborgen geblieben. Er möchte das
große Talent Wills gerne nutzen und ihn aus der Haft holen - unter zwei Bedingungen: Er
soll Lambeau als Berater bei mathematischen Problemen zur Seite stehen, und er soll sich
einer psychiatrischen Behandlung unterziehen, um seinen Platz in der Gesellschaft zu
finden und seine Psychosen abzulegen. Doch die zur Rate gezogenen Psychologen versagen
allesamt schon nach kurzer Zeit: Zu schwer sei der "Fall Will". So bleibt
Lamebeau nur noch eine Chance: Sean Maguire (Robin Williams), ein Spitzen-Psychologe,
allerdings selber vom Leben arg in Mitleidenschaft gezogen, denn vor zwei Jahren verstarb
nach 18 Jahren Ehe seine über alles geliebte Frau.
Nachdem das erste Treffen zwischen Will und Sean - wie alle anderen
Treffen mit den anderen Psychologen - in einem Desaster endet, scheint schon alles
verloren, doch Sean gibt nicht auf und erklärt sich bereit, sich des unbeugsamen
Außenseiters anzunehmen. Nach einer schwierigen Anlaufphase entwickelt sich langsam eine
Freundschaft zwischen Sean und Will - und nicht nur das: Auch sonst gibt es Neuigkeiten:
So trifft sich Will häufiger mit der Studentin Skylar (Minnie Driver), die er in einer
Bar kennengelernt hat, und für die er mit der Zeit immer mehr empfindet. Doch so einfach
ist es für Will nicht, den Weg der Selbstfindung problemlos zurückzulegen, und so kommen
noch einige große und kleine Hindernisse auf ihn, aber auch auf Sean und Skylar zu.
"Good Will Hunting" ist ein rundherum überzeugender,
einfühlsamer Film, der mit hervorragenden Darstellern aufwarten kann: Matt Damon beweist
hier - wie auch zuletzt in "Der talentierte Mr. Ripley" - dass er die Rolle
einen begabten, charakterlich aber unfertigen und völlig orientierungslosen jungen Mannes
sehr überzeugend spielen kann. Robin Williams knüpft mit der hier gebotenen Leistung an
seine Rolle im "Club der toten Dichter" an und stellt nach eher mäßigen
Auftritten wie zum Beispiel in "Hook" seine schauspielerischen Qualitäten
wieder richtig unter Beweis. Auch Minnie Driver, die in letzter Zeit vor allem in
"Der perfekte Ehemann" zu begeistern wusste, spielt die Rolle der Skylar
engagiert und glaubwürdig. Das, was wirklich Seltenheitswert an "Good Will
Hunting" hat, ist die Tatsache, dass einige Dialoge sogar richtigen Tiefgang
entwickeln und nicht nur Standard-Phrasen enthalten, die in vielen Filmen dieses Genres
über mangelhafte Auseinandersetzung mit dem verkörperten Thema hinwegtäuschen sollen.
Der positive Eindruck wird durch die hervorragend passende Filmmusik noch weiter
verstärkt.
Bild     
Die Bildqualität von "Good Will Hunting" ist befriedigend. Die
Farbgebung ist inhomogen: Während in manchen Szenen die Farben fast übertrieben stark
gesättigt wirken, sind sie in einigen Szenen, in denen das Bild übertrieben hell ist,
eher leicht blässlich und nicht nuanciert genug. Das beeinflusst auch den Kontrast
negativ. Überhaupt: Bildschärfe und Kontrast sind nicht übermäßig dick aufgetragen,
die Detailtreue ist nicht überdurchschnittlich hoch. Insgesamt denkt man, einen Film der
70er Jahre vor sich zu haben - das körnige Bild trägt auch zu diesem Eindruck bei. Die
Kompression macht einen guten Eindruck, Artefakte sind kaum sichtbar, nur die Formen
mancher Gebäude sind nicht hundertprozentig sauber gezeichnet. Ab und zu stört leichtes
Bildruckeln das Sehvergnügen.
"Good Will Hunting" ist kein Film großer Effekte - der Film ist
daher zurückhaltend und dialogorientiert abgemischt. Die Tonabmischung ist aber auf
dieser Basis rundherum gelungen: Eine sehr gute, harmonische Stimmabmischung in der
deutschen Synchro; im englischen Original sind die Stimmen leider etwas belegt und weniger
dynamisch. Die Musik ist gut integriert, der Bass, wenn er einmal einsetzt, ist präzise
und verzerrungsfrei. Die eher kleineren Effekte sind gut positioniert und vermitteln einen
befriedigenden Raumeindruck. Kleiner Haken für alle Freunde der englischen
Originalfassung: Aus lizenzrechtlichen Gründen sind die deutschen Untertitel bei der
englischen Fassung nicht ausblendbar.
Special Features     
An Bonusmaterial gibt es auf Texttafeln Auszüge
der Filmographien des Regisseurs und der Hauptdarsteller, dazu befindet sich noch der
Kinotrailer und weitere Trailer von Filmen mit Matt Damon auf der DVD. Die elegante
Gestaltung der Menüs gefällt.
Review von Carsten Rampacher
Test - Equipment:
TV Sony KV-32 FS 60 D
DVD - 200er Wechsler Sony DVP-CX850D
DVD-Player Sony DVP-S335, Pioneer DV-05 Elite
Dolby Digital / DTS - Receiver Sony STR-DA 50 ES
26.05.2000
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