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James Bond 007 - Goldfinger |
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Goldfinger |
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Studio
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United Artists (1964) |
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DVD-Anbieter
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MGM Home Entertainment
(2000) |
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Laufzeit
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105 min. |
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FSK
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16 |
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Regie
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Guy Hamilton |
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Darsteller
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Sean Connery, Gerd
Fröbe, Honor Blackman, Harold Sakata, Cec Linder, Desmond Llewelyn u.a. |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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1,77:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Deutsch, Dolby
Digital 2.0 Mono
2. Spanisch, Dolby Digital 2.0 Mono
3. Englisch, Dolby Digital 2.0 Mono
4. Audio-Kommentar Regisseur Guy Hamilton, Dolby Digital 2.0 Mono
5. Audio-Kommentar Cast & Crew, Dolby Digital 2.0 Mono |
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Untertitel
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Englisch, Deutsch,
Deutsch für Hörgeschädigte, Spanisch, Portugiesisch, Schwedisch, Dänisch,
Norwegisch, Finnisch, Polnisch |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca. 45 - 50 DM |
Film      
Auch in diesem 007-Film hat es James Bond (Sean Connery) wieder mit einem
besonders größenwahnsinnigen Schurken zu tun: Schon seit längerer Zeit haben der
britische MI 6 und der amerikanische CIA ein Auge auf den Goldhändler Auric Goldfinger
(Gert Fröbe) geworfen - doch er hat scheinbar eine reine Weste, und der CIA kann ihm
nichts nachweisen.
Nun soll sich der englische Spion mit der Lizenz zum Töten an seine Fersen
heften, unterstützt vom CIA-Mann Felix Leiter (Cec Linder) - und allmählich findet Bond
heraus, was für ein Ziel Goldfinger hat: Bei der Operation "Grand Slam" will er
in die "bestbewachte Bank der Welt", in das US-Golddepot Fort Knox eindringen -
die dort und im gesamten Surrounding übermäßig vertretenden GIs und sonstigen Wachleute
will er mit einem raffinierten Plan außer Gefecht setzen: Eine aus lauter Damen
bestehende Kunstflug-Staffel unter Leitung der eiskalten Blondine Pussy Galore (Honor
Blackman) soll ein sofort wirksames Betäubungsgas, dessen Behältnis jeweils unter dem
Flugzeug angebracht ist, über dem ganzen Gebiet rund um Fort Knox versprühen.
So ist dann jedes menschliche Wesen für einen bestimmten Zeitraum
"schachmatt" gesetzt - Zeit genug für Goldfinger, den zweiten Teil seines
teuflischen Plans durchzuführen. Unterstützt vom taubstummen, aber fest zuschlagenden
Diener Oddjob (Harold Sakata), der einen besonders gefährlichen Hut trägt, und einem
leistungsstarken Laser, dringt Goldfinger in das Innere von Fort Knox ein.
Wer jetzt allerdings glaubt, Massen von Trucks würden nun vorfahren, damit Goldfinger
sich am Gold bereichern und dieses mitnehmen kann, der irrt: Vielmehr bringen seine Helfer
eine Apparatur mit einem radioaktiven Präparat in die Saferäume mit den Goldbarren
- der verrückte Goldfinger möchte die Goldvorräte der USA für die nächsten 58 Jahre
radioaktiv verseuchen und die westliche Welt in ein kaum vorstellbares Chaos stürzen.
Denn es kann niemand in die Saferäume hinein - und für die nächsten knapp sechs
Jahrzehnte ist das Gold somit unbrauchbar.
Goldfingers eigenes Gold gewinnt dafür um ein Vielfaches an Wert - und er kann daraus
Kapital schlagen. Schafft Bond es, Goldfingers Plan zu vereiteln? Zusätzlich steht dem
smarten Agenten auch noch der schlagkräftige Oddjob im Weg.....
"Goldfinger" ist einer der bekanntesten Bonds - was sicherlich
auch an der Besetzung der Rolle des Supergangsters mit dem Gerd Fröbe liegen könnte. Das
Bond-Auto schlechthin - der Aston Martin DB 5 - kommt auch ausgiebig zum Einsatz, nicht
zuletzt "Goldfinger" sorgte für den Kultstatus des englischen Sportwagens.
Die Szenen, als Bond versucht, in Goldfingers Schweizer Fabrik noch weitere Informationen
über Goldfingers Pläne zu ergattern - inklusive der anschließenden wilden
Verfolgungsjagd mit den schwarzen Mercedes-Limousinen - sind besonders gut gelungen. Der
Film hat einen sehr hohen Verschleiß an potentiellen Bond-Girls: Gleich zwei kommen durch
Goldfingers skrupellose Handlanger ums Leben, so dass Bond letztendlich - denn er darf ja
nicht leer ausgehen - das zunächst eiskalte Herz von Miss Galore brechen muss.
Bild     
Wie schon bei den anderen Code 2-Bond-DVDs beobachtet, ist auch hier das
Bild für einen Film dieses Alters insgesamt überzeugend. Leider hat an verschiedenen
Stellen das Master doch schon mehr oder weniger stark gelitten, das zeigt sich dann in
Form von horizontal oder vertikal durchs Bild laufenden Linien, gekoppelt mit Drop-Outs
und Verschmutzungserscheinungen, die man besonders in der Szene deutlich sieht, als der
fiese Oddjob Goldfingers "Partner" Solo erledigt hat und nun das Auto, in dem
der arme tote Solo liegt, in die Schrottpresse steckt. Ansonsten ist festzustellen, dass
die Bildschärfe summa summarum zufrieden stellend ist, mit Einschränkungen gilt dies
sogar für die Szenen, die im dunklen spielen (in Goldfingers Schweizer Fabrik). Der
Kontrastumfang ist befriedigend, gleiches gilt auch für die Detailtreue. Das Bildrauschen
bleibt noch im erträglichen Rahmen, die Farbbalance wirkt etwas unausgewogen. Insgesamt
aber ein ordentliches Ergebnis für einen so alten Film.
Ton     
Sowohl in Englisch als auch in Deutsch liegt die Tonspur in Dolby Digital
2.0 Mono vor. Damit sind große Effektfeuerwerke und ein dynamischer Klang von vorneherein
nur Wunschgedanken. Im Rahmen der Möglichkeiten einer Mono-Aufnahme weiß
"Goldfinger" aber zu gefallen, auch aufgrund der Tatsache, dass sich bei dieser
DVD die bei anderen 007-Filmen störenden Tonprobleme in erträglichen Grenzen halten. Die
Stimmen der Akteure sind recht gut zu verstehen, etwas deutlicher in der deutschen
Synchro, besser ins restliche Filmgeschehen integriert sind sie im englischen Original,
damit herrscht insgesamt Gleichstand zwischen beiden Tonversionen. Insgesamt ist das
Klangbild zwar mono-typisch sehr mittenbetont, dafür halten sich die Verzerrungen in
einem akzeptablen Rahmen.
Special Features     
"Goldfinger" begeistert den 007-Fan wieder mit einer
Reihe sehr interessanter Extras und einem toll animierten Menü. Die Special Features im
einzelnen:
-
Regiekommentar des Regisseurs Terence Young
-
Kommentar Cast & Crew
-
"Goldfinger - The Making Of": Wie üblich bei den
"Making Of's" der Bond-DVDs, erhält man hier wieder interessante und
detaillierte Informationen über die Entstehungsgeschichte und die Dreharbeiten. Cast
& Crew-Mitglieder kommen zu Wort, der Zuschauer kann sich überzeugen, dass Honor
Blackman auch in höherem Alter noch durchaus attraktiv ist. Ebenso wird auf Bonds
Dienstwagen, den berühmten silberfarbenen Aston Martin, eingegangen. Auch über die
Zusammenarbeit zwischen Regisseur Guy Hamilton und dem Rest der Crew erfährt man einiges,
und darüber, wie besonders aufwendige Szenen (so die Szenen mit der Schrottpresse)
gedreht wurden . Dauer rund 25 Minuten.
- "Das Phänomen Goldfinger". Hier gibt es noch weitere
Informationen über "Goldfingers" Entstehungsgeschichte. Hintergedanken zu
einigen Szenen werden im Zusammenhang mit dem damals gerade entstehenden "Mythos
James Bond" erklärt. Auch Witziges, wie zum Beispiel ein Ausschnitt aus
"Goldfinger" für eine Hustensirup-Reklame verwendet wurde, erfährt der
Bond-Freund. Sehr intensiv wird nochmals auf Bonds Aston Martin DB5 eingegangen: "Das
berühmteste Auto der Filmgeschichte", berichtet der Sprecher. Millionen
Spielzeug-Modelle, größtenteils mit voll funktionsfähigen Features sind davon verkauft
worden, unter anderem auch eine Edition, die zum 20-jährigen Jubiläum 1994 mit echtem
Gold bezogen war. Übrigens: Prinz Charles, damals noch ein kleiner Junge, bekam einen
Aston Martin DB5, in dem er richtig sitzen konnte - natürlich auch in silbern. Dauer etwa
28 Minuten.
- Kinotrailer, Werbefeature, 3 Fernsehwerbespots, Radiowerbespot, Radio-Interview mit Sean Connery
- Goldfinger-Galerie, u.a mit Texten und Photos zu einzelnen
Szenen, Informationen über ein Treffen "007" alias Connery mit dem
Bond-Schöpfer Ina Fleming kurz vor dessen Tod im August 1964, Vorstellung von Postern und
Materialien, mit denen weltweit für den Film geworben wurde
Review von Carsten Rampacher
04.09.2000
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