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Gangs of New York - Special Edition
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Original |
Gangs of New York |
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Studio
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Miramax Films (2002) |
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Anbieter
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Splendid Entertainment (2003) |
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Laufzeit
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159:55 min. (FSK 16) |
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Regie
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Martin Scorcese |
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Darsteller
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Leonardo DiCaprion, Daniel Day-Lewis, Cameron Diaz |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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TV-Norm
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PAL |
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Bitrate
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6.56 Mbps (Video: ca. 4.8 Mbps) |
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Bildformat
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2,35:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Deutsch, Dolby Digital 5.1 (384 kbps)
2. Englisch, Dolby Digital 5.1 (384 kbps)
3. Deutsch, DTS 5.1 (754 kbps)
4. Audio-Kommentar Martin Scorcese (128 kbps) |
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Untertitel
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Englisch, Deutsch |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Digipak |
Film      
New York, Mitte des neunzehnten Jahrhunderts: Der Bürgerkrieg steht unmittelbar bevor, das Land ist gespalten. In den Armenvierteln regieren die Gangs mit brutaler Gewalt und unerbittlicher Härte. Im Stadtteil Five Points, auf einem Platz mit dem zynischen Namen Paradise Square, stehen sich die beiden härtesten Banden gegenüber – die irischen „Dead Rabbits“ mit ihrem Anführer Priest Vallon (Liam Neeson) und der charismatische William Cutting (Daniel Day-Lewis) samt seiner nationalistischen „Natives“. Fäuste wirbeln durch die Luft, gefolgt von Knüppeln, Äxten und Fleischerbeilen. Als der brutale Kampf endlich vorbei ist, liegt Priest Vallon verblutend am Boden. Bei ihm sein Sohn Amsterdam Vallon (Leonardo DiCaprio), der fortan nur ein Ziel kennt: Rache.
16 Jahre später: Amsterdam kehrt nach langen Aufenthalten in verschiedenen Heimen und Gefängnissen zurück nach Five Points. William Cutting alias „Bill the Butcher“ ist mittlerweile noch mächtiger und herrscht wie ein König über seinem Stadtteil. Amsterdam erschleicht sich immer mehr das Vertrauen des Gangsterbosses, zeigt sich andererseits jedoch auch fasziniert vom ebenso elegant und weltmännisch wie rücksichtslos und brutal auftretenden Mörder seines Vaters. Als Amsterdam der ebenso verführerischen wie undurchsichtigen Taschendiebin Jenny Everdeane (Cameron Diaz) begegnet, spitzt sich die Lage zu. Aus dem geplanten Rachefeldzug wird der Kampf ums eigene Überleben und für einen Platz, an dem die irischen Einwanderer endlich ein neues Zuhause finden dürfen. Ein Kampf, der zur Zerreißprobe einer ganzen Nation wird....
Angeblich wollte Martin Scorsese mit "Gangs Of New York" sein Opus Magnum
schaffen, seine allumfassende Huldigung an die Stadt New York und ihre finstere Entstehungsgeschichte, als all die Schauplätze seiner späteren Großstadt- und
Gangsterdramen, vom "Taxi Driver" bis zu "Goodfellas", noch Baustellen
waren, die aber blutigere Geschichten zu erzählen hatten, als jedes moderne Mafia-Epos.
Also machte er sich auf ins Land seiner Vorväter und errichtete in den traditionsreichen
Cinecitta-Studios zu Rom das alte New York in grandiosen Kulissen neu und bevölkerte es
mit großen Namen aus den Reihen von Hollywoods Talenten. Was die Besetzung angeht, liegt
er recht gut im Rennen, zugkräftige Namen, wie DiCaprio und Diaz zeigen, dass sie nicht
nur Stars sind, sondern auch ihr Handwerk beherrschen, die Nebendarsteller sind durch die
Bank in Top-Form und Daniel Day-Lewis ist schlicht und einfach großartig in seiner vor
Dynamik schier berstenden Vorstellung vom großen Bösewicht des Films, ohne dass er aber
zur Karikatur erstarrt, was wohl dem einen oder anderen Kollegen von ihm unterlaufen
wäre, vielmehr auch mit ruhigen Zwischentönen aufwarten kann.
Nun, die beeindruckenden Kulissen wurden bereits erwähnt. Was allerdings zu ergänzen
wäre, ist der ungünstige Umstand, dass die ganze Geschichte etwas kulissenhaftes,
theatralisches hat. Ziel der "Gangs Of New York" mag noch so sehr eine
hochdramatische Geschichtslektion gewesen sein, was letztlich dabei herumgekommen ist, hat
doch viel mehr etwas von einem hochbudgetierten Kasperle-Theater. Die Gesten sind alle ein
bisschen zu groß, das Drehbuch verliert sich in schwindelnden Höhen der Dramaturgie, wo
die Luft arg dünn wird, statt das Geschehen so zu verdichten, dass nicht nur
gelegentliche Äußerliche, sondern auch innerliche Spannung aufkommt. Zunehmend
teilnahmslos folgt man dem Weg der Hauptfigur Amsterdam, der zwar selten ernsthaft
langweilt, aber durch eine gewisse Beliebigkeit, mit der eine pittoreske Szene an die
nächste gereiht wird, nie wirklich packen kann. Der Beliebigkeit in der Gestaltung der
Geschichte fällt allerdings und vor allem auch die historische Aufarbeitung der
Gründerjahre der Weltstadt New York zum Opfer, womit Scorsese sein angestrebtes
Klassenziel dann voll verfehlt.
Was "Gangs Of New York" aber zum Glück nicht zu einem schlechten Film macht,
immerhin lassen überdimensionierte Ambitionen selbst bei ihrer Nichterfüllung noch viel
Raum für überdurchschnittliche Leistungen. In einzelnen Sequenzen geradezu brillant, mit
den schon erwähnten überdurchschnittlichen schauspielerischen Auftritten und mit einem
durchaus abwechslungsreichen Erzählrhythmus gehört der Film sicherlich zu den besseren
seines nicht gerade schwachen Jahrgangs.
Bild      
Da "Gangs of New York" von Splendid mitproduziert wurde, hatte man für diese DVD auch Zugriff auf die Original-Master. In Zeiten, wo gerade immer mehr größere Regisseure dazu übergehen, ihre Filme optisch zu verfremden, fällt "Gangs of New York" durch sein sehr natürliches Bild positiv auf. Das Master lässt kaum Störungen erkennen. Der Kontrast ist hervorragend und die kräftigen Farben sorgen in ihrer warmen Farbgebung für ein sehr angenehmes Bild. Der Einsatz eines Rauschfilters sorgt für eine leichte Unruhe im Bild und nicht ganz sauber verlaufende Konturen. Gerade bei den phantastisch arrangierten langen Kamerafahrten, die Michael Ballhaus sehr häufig einsetzt, fällt stellenweise ein leichter Nachzieheffekt auf. Auch die Detaildarstellung ist nicht ganz befriedigend. Hier wurde dem Augenschein nach das Bild nachgeschärft, was
immer wieder zu Doppelkonturen führt. Auch Zeilenflimmern ist stellenweise zu beobachten. Angesichts einer Laufzeit von annähernd drei Stunden ist die Kompression natürlich etwas problematisch. Die Videobitrate der DVD liegt im Durchschnitt bei nur rund 4.8 Mbps. Richtige Artefakte fallen zwar nicht auf. Das Bild ist aber doch zumindest durch leichtes Blockrauschen gekennzeichnet und wirkt insgesamt auch etwas schwammig.
Ton      
Im Vergleich zu anderen Hollywood-Epen ist der Handlungsverlauf von "Gangs of New York" zum Großteil von Dialogsequenzen bestimmt und besitzt nur wenige richtige Action-Sequzenzen. Dies macht sich auch bei dem Sound-Mix bemerkbar, der doch eher etwas frontlastig ist, aber dort zumindest die volle Breite ausnutzt. Die Surroundwiedergabe wird durch einen vergleichsweise dezenten Score-Einsatz dominiert, der aber dennoch im Zusammenspiel mit der Kulisse eine räumliche Atmosphäre vermittelt. Große Dynamiksprünge halten sich in Grenzen. Positiv fällt aber die gerade auf den Surroundkanälen recht gute Höhenwiedergabe auf, die vereinzelte Umgebungsgeräusche und auch Musikelemente immer sehr sauber erklingen lässt. Immer wieder hört man einzelne kleine Effekte aus dem Hintergrund, die sich perfekt orten lassen. Der DTS-Ton ist in erster Linie Marketing
und bringt keinen relevanten Klangvorteil. Splendid scheint die Tonspuren auch auf gleich hohem Pegel abgemischt zu haben, so dass hier nicht einmal ein subjektiver Vorteil von DTS aufgrund höherer Lautstärke zu erkennen ist. Da wäre es sinnvoller gewesen, auf DTS zu verzichten und so eventuell noch eine geringfügige Bildverbesserung zu erzielen. Während sich die Tonspuren direkt umschalten lassen, werden für die Untertitel User Prohibitions eingesetzt, die ein Umschalten nur über das DVD-Menü erlauben.
Special Features      
Splendid lässt bei den Extras auf dieser DVD die Wahl offen, man den englischen O-Ton oder eine Fassung mit deutschem "Voiceover" hören möchte. Wem die Extras hingegen überhaupt nicht wichtig sind, der kann zu einem etwas günstigeren Preis sich auch die alternative Version der DVD ohne Extras und DTS kaufen.
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Audio-Kommentar von Martin Scorcese
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Set Design (09:06 min.): Production Designer Dante Feretti erzählt hier die Geschichte der aufwendigen und geldverschlingenden Konstruktion der Film-Sets in Italien.
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Erforsche das Set von "Gangs of New York" (22:43 min.): Production Designer Dante Feretti und Regisseur Martin Scorcese machen hier einen Rundgang über das Set von "Gangs of New York". Optional gibt es hier auch einen "360 Grad-Modus", der es an bestimmten Stellen erlaubt, über die Navigationstasten eine 360 Grad-Drehung zu machen, die für einen kompletten Rundumblick des jeweiligen Standortes sorgt.
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Kostüm-Design (08:22 min.): In diesem Interview wird die Suche nach den perfekten und möglichst historisch korrekten Kostümen geschildert.
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Die Geschichte der Five Points (13:32 min.): In dieser Interview-Zusammenstellung, die vorwiegend aus Statements von Michael Scorcese und Leonardo DiCaprio besteht, wird ein wenig die Intention, die hinter dem Film steht, verdeutlicht. Man erhält einen Überblick über die historischen Hintergründe der "Gangs of New York", die in der nachfolgenden "Discovery Channel"-Doku noch vertieft werden.
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Discovery Channel Show "Die wahren Gangs of New York" (34:16 min.): Diese umfassendste Dokumentation auf der DVD erzählt sehr umfassend den Hintergrund der in "Gangs of New York" erzählten Geschichte und bringt in der zweiten Hälfte auch ganz konkret Ereignisse und Figuren des Films in einen realen Zusammenhang.
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Musikvideo "U2 - The Hands that bulit America"
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Deutscher Kino-Trailer und US-Teaser
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DVD-Programmvorschau
Review von Karsten
Serck (Film: Tobias Wrany)
23.09.2003
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