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Flucht aus L.A. |
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Escape
from L.A. |
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Studio
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Paramount Pictures
(1996) |
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Verleih
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Paramount Home
Entertainment (2001) |
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Laufzeit
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96:33 min. (FSK
16) |
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Regie
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John
Carpenter |
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Darsteller
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Kurt
Russel, Steve Buscemi, Peter Fonda, George Corraface, Pam Grier
u.a. |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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2,35:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Englisch (Dolby
Digital 5.1)
2. Deutsch (Dolby
Digital 5.1) |
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Untertitel
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Englisch, Englisch für
Hörgeschädigte, Arabisch, Russisch, Holländisch, Norwegisch,
Polnisch, Dänisch, Finnisch, Deutsch,
Norwegisch, Schwedisch, Türkisch |
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Regionalcode
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2 |
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Preis
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ca. 20-25 EURO |
Film      
Die "Klapperschlange" Bob Plissken (Kurt
Russell) mit dem Spitznahmen "Snake" kehrt zurück: Diesmal
in das utopische Los Angeles des Jahres 2013, welches nach einem
Erdbeben vom amerikanischen Festland abgetrennt wurde. Die zerstörte
Stadt der Engel, schon immer in den Augen erzkonservativer Moralisten
der Sündenpfuhl des Landes, wird seitdem von dem auf Lebenszeit
ernannten Präsidenten als Abschiebe-Asyl für Personen genutzt, die
sich den Regeln des neuen Machthabers widersetzen. Dass müssen
allerdings nicht einmal Straftaten gegen Eigentum oder Leben sein,
sondern auch bereits Rauchen oder Sex außerhalb der Ehe kann die
Deportation nach Los Angeles zur Folge haben. Auch Plissken ist durchs
Raster gefallen und soll nach Los Angeles deportiert werden, man
zwingt ihn allerdings mit Aussicht auf Rehabilitation dazu, zunächst
einen Job zu erledigen: Ausgerechnet die Tochter des Präsidenten hat
sich Rebellen angeschlossen, die von Los Angeles aus eine Invasion der
USA planen. Dummerweise hat das Töchterlein auch noch einen Koffer
mitgenommen, der als Kontrolleinheit für eine gefährliche Waffe
dient, mit der via Satellit die gesamte Stromversorgung der Erde
lahmgelegt werden kann. Plissken's Aufgabe ist es, den Koffer
zurückzuholen und die abtrünnige Tochter zu töten....
Die späte Fortsetzung der "Klapperschlange"
bietet routinierte Action-Kost ohne große Überraschungen. Während
das Hintergrundszenario der Gefängnisinsel "Los Angeles"
sicherlich mit leichtem Augenzwinkern auf die Forderungen einiger
Ultra-Moralisten in den USA entstanden ist, vermisst man diese
Originalität allerdings ein wenig im Verlauf des Films, der dem
gängigen "Hau drauf, bevor dein Gegner es tut"-Schema
entspricht und lediglich durch die muffeligen Sprüche von Kurt
Russell noch ein wenig Humor mitbringt. "Flucht aus L.A."
ist kein schlechter Film, gehört aber eben auch nicht unbedingt in
die "Must have"-Kategorie.
Bild     
Die Filmvorlage von "Flucht aus L.A." ist
trotz einiger kleiner Dropouts gut. Details sind gut zu erkennen,
sowohl was die Schärfe als auch den Kontrast angeht, denn dieser
Film spielt nahezu permanent unter nächtlichen Lichtverhältnissen
mit karger Beleuchtung. Rauschen ist nicht zu erkennen, höchstens
eine leichte Körnung in den wenigen Szenen unter Tageslicht. Die
Kompression ist in Ordnung, was sich vor allem an der hervorragenden
Bildruhe zeigt. Erst bei ganz peniblem Blick sind in der Kompression
leichte Unregelmäßigkeiten zu entdecken. Die Farben haben immer
einen leichten Touch von Neon-Look und sind kräftig ausgeprägt, was
man z.B. an Steve Buscemi's weinrotem Oldtimer-Cabrio gut beobachten
kann. Trotz stellenweise auffallendem Zeilenflimmern und
geringfügiger Bewegungsunschärfen ist die DVD-Umsetzung gut
gelungen.
Ton     
Einem Action-Film der Neunziger entsprechend bietet
"Flucht aus L.A." einen recht weiträumigen Sound mit guter
Dynamik. Im Vergleich zu "Vampire" aus dem Jahr 1998 wird
bei "Flucht aus L.A." der Tiefbassbereich nicht ganz so
intensiv angetestet, hier fehlt ein wenig der letzte Biss. Die
Surroundwiedergabe ist gut gelungen, wobei die hinteren Kanäle in
erster Linie Atmosphäre und Umgebungsgeräusche beisteuern. Mit
direktionalen Effekten wird hingegen eher sparsam umgegangen,
stellenweise klingt der Mix auch ein wenig frontlastig. Trotzdem
gibt's auch vereinzelt immer wieder richtig gut gelungene Stellen wie
eine kurze Schießerei ab der 46. Minute oder den Showdown in Kapitel
23, wo der Kugelhagel von allen Seiten ertönt. Die deutsche Synchro
kann mit der Originalfassung gut mithalten. Sowohl die Stimmen als
auch deren Klangcharakteristik passen gut zum restlichen Sound.
Während viele Synchros sich etwas zu spitz und laut in den
Vordergrund drängen, entsprechen die Synchro-Stimmen von "Flucht
aus L.A." dem Ideal. Sie sind zwar gut verständlich, klingen
aber eben recht neutral.
Auch bei diesem Film schrieb Carpenter wieder einmal am
Music Score mit, der die utopische Grundstimmung des Films
unterstützt und temporeich den Spannungsverlauf des Films
mitbestimmt.
Special Features
    
Wie so oft das einzige Extra auf dieser Paramount-DVD: Ein Trailer
Review von Karsten Serck
Test - Equipment:
TV Panasonic TX - W32D3F
DVD - Player Pioneer DV-737
Dolby Digital/DTS - Receiver Yamaha RX-V3000 RDS
24.04.2001
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