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Final
Destination |
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Final Destination |
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Studio
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New Line Cinema (2000) |
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DVD-Anbieter
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Kinowelt
Home Entertainment (2001) |
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Laufzeit
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93:57
min. (FSK 16) |
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Regie
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James Wong |
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Darsteller
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Devon Sawa, Ali Larter,
Kerr Smith u.a. |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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1,85:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1.
Deutsch, Dolby
Digital 5.1
2. Englisch, Dolby
Digital 5.1
3. Audiokommentar 1, Dolby Digital 2.0
4. Audiokommentar 2, Dolby Digital 2.0
5. Isolierter Music Score mit Kommentar, Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel
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Deutsch
(Optional) |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca. 20-30 EURO |
Film      
Der 17-jährige Alex (Dewon Sawa) wird von einem Alptraum heimgesucht, in
dem er zusammen mit seinen Klassenkameraden als Passagiere die Explosion ihres Flugzeuges
miterleben muss. Daran ist zunächst nichts sonderlich Merkwürdiges zu finden, steht ihm
doch tatsächlich bald eine Flugreise bevor und ein bisschen Flugangst, die sich im
vorhinein in die Träume drängt, dürfte wohl normal sein.
Mysteriöserweise erlebt Alex diese fürchterliche Vision gerade kurz
vor dem Start des Flugzeugs, welches die gesamte Schulklasse nach
Frankreich bringen soll. Alex überkommt langsam das kalte Grauen, denn die Wirklichkeit bildet seinen Traum bis ins
kleinste Detail hinein nach. Und je näher der Zeitpunkt des Abfluges rückt, um so
weniger kann er die Panik bekämpfen, die in ihm aufsteigt, während ihn das Gefühl
beschleicht, sein Traum könnte mehr gewesen sein, als ein bloßes Hirngespinst. Das Ende
vom Lied ist, dass er zusammen mit fünf Mitschülern und einer Lehrerin vom Bordpersonal
an die Luft gesetzt wird, nachdem er seinen Gefühlen schließlich doch überdeutlich
Ausdruck verliehen hatte.
So sitzt die Gruppe in der Lobby des Flughafens, sieht ihren Flieger abheben und lässt
seinen Ärger verbal an Alex aus, allerdings nur solange, bis an der Stelle, wo eben noch
das Flugzeug seinen Steigflug durchführte, ein heller Lichtpunkt erscheint und kurz darauf
die Scheiben des Panoramafensters unter der durch die Explosion des Flugzeugs anbrandenden
Druckwelle zersplittern.
Nachdem die ersten Momente der Erleichterung abgeebbt sind, fängt der
Horror für Alex jedoch erst richtig an und dabei ist das Misstrauen, das ihm ob seiner
seherischen Fähigkeit sowohl von den Mitüberlebenden, als auch von den in dem
Unglücksfall ermittelnden Behörden entgegenschlägt noch das Harmloseste. Denn es gibt
noch jemand, der über den außerplanmäßigen Ausstieg nicht allzu begeistert ist und bei
diesem jemand handelt es sich dummerweise um Gevatter Tod persönlich. Doch ist diesem
auch die Redewendung "aufgeschoben ist nicht aufgehoben" wohl bekannt und so
steigt die Rate der "Unfälle" im Kreis der Ausgestiegenen in signifikanter
Weise an. Auch als den Übriggebliebenen das Schema klar wird, nach dem einem nach dem
anderen das Lebenslicht ausgeblasen wird, ändert dies nichts an dem blanken Entsetzen,
das immer mehr um sich greift, denn zu wissen, wer der Nächste sein wird heißt, zumindest
bei diesem Gegner, noch lange nicht, dies auch verhindern zu können.
Das Genre des Teenie-Slasher-Movies hat in der letzten Zeit schon mehr als
reichlich Nachschub erhalten, allerdings gelingt es "Final Destination", sich
von der Masse abzuheben, indem der Film auf einer anderen Ebene
stattfindet. Dies liegt hauptsächlich an der Grundidee, denn im Gegensatz zu
den Konkurrenzprodukten meuchelt diesmal kein Killer aus Fleisch und Blut, der sich (trotz
einer der allgemeinen Lebenserfahrung auf heftigste widerstreitenden Resistenz gegen
jegliche Notwehrmethoden) im Endeffekt schließlich doch mit konventionellen Maßnahmen
überwinden lässt, sondern der Tod persönlich, der sich den Protagonisten
entgegenstellt.
Die Wahl einer solchen Grundkonstellation lässt sich wohl auch damit
erklären, dass das kreative Team von "Final Destination" auch schon bei den
"X-Files" mitgewirkt hat und dabei genügend Praxiserfahrung in Sachen
paranormale Phänomene sammeln durfte. Es ergeben sich auch einige Ansätze von tieferen
Gedanken über das Schicksal als solches und die Vorbestimmtheit des menschlichen
Lebensweges, allerdings werden diese durchaus interessanten Überlegungen recht schnell
beiseite gedrängt, es ist zu vermuten, dass die Produzenten die Hauptzielgruppe
(US-amerikanische Teenager) lieber nicht zu sehr überfordern wollten.
Dafür erlebt man während des Filmes immer wieder
Überraschungsmomente, wenn der Tod wieder einmal versucht, der
eingeschlagenen Linie zu folgen und diejenigen, die das
Flugzeugunglück überlebt haben, doch noch ins Grab zu bringen.
Hierbei wird weniger auf Gore und viel Blut gesetzt, um dies zu
visualisieren, sondern plötzlich und oft unerwartet eintretende
Ereignisse, die schon wieder vorbei sind, bevor man sie richtig
registriert hat. Und es macht regelrecht Spaß, zu versuchen,
vorauszusehen, wie genau der Tod jetzt wieder zuschlägt, um dann doch
in den meisten Fällen wieder in die Irre geleitet zu werden. Leider
schafft es der Film nicht, diese toll gemachten Szenen auch mit einem
ebenso cleveren Fortgang und Finale der Story zu versehen, welches
etwas 08/15 gemacht ist und zu offensichtlich bereits um eine
Fortsetzung buhlt.
Bild     
Das Bild macht einen sehr harmonischen Eindruck. Ebenso
wie bei der US-DVD bekommt man auch bei Kinowelts auf dem gleichen
Master basierender Code 2-Fassung aber nicht ganz die bissige Schärfe
geboten, mit der sich das kleine aber feine New Line-Label aus dem
Hause Time Warner seinen gewöhnlich guten Ruf verschafft hat. Bei
Kinowelt dürfte dies auch daran liegen, dass man einen leichten
Rauschfilter eingesetzt hat, der zwar keine eklatanten
"Verschlimmbesserungen" mit sich bringt und auch fast nicht
auffällt - aber eben auch nur fast, denn ein ganz schwaches
Nachziehen ist schon bei schnelleren Bewegungen zu beobachten, was
für einen leicht milchigen Effekt sorgt, der dadurch ein wenig
verstärkt wird, dass der Schwarzwert ein wenig zu hoch liegt und das
Bild in dunklen Szenen zu hell wirkt. Ansonsten gibt es aber nichts
auszusetzen. Die DVD bietet bis auf die genannten Effekte eine sehr
gute Bildqualität und ist solide komprimiert, so dass man sich die
Suche nach Artefakten ersparen kann.
Ton
    
Der eigentliche Knüller an "Final
Destination" ist der Music Score von Shirley Walker, den es für
alle Score-Fans auch noch auf einer isolierten Spur gibt, sogar mit
Dolby Digital 5.1-Ton. Die Musik variiert ein bereits im Vorspann
erklingendes Thema je nach Situation zwischen einer trügerischen und
bedrohlichen Stimmung, die ein wenig an alte Hitchcock-Filme erinnert.
Leider ist der Score aber meistens ein wenig zu schwach, was wohl mit
zum Konzept gehört, da ansonsten viele der Überraschungsmomente
vorschnell verraten würden. Die Raumwirkung der Musik und der Effekte
ist gut, das Klangbild ist allerdings etwas zu mittenbetont - gerade
in den Höhen wünscht man sich ein wenig mehr Brillanz - und auch der
Bassbereich könnte etwas imposanter sein. Die Untertitel lassen sich
bei der englischen Originalfassung frei ein- und ausblenden.
Special Features     
Die Extras der US-DVD wurden bis auf den
DVD-ROM-Teil für die Code 2-DVD übernommen und bis auf die
Audio-Kommentare auch mit deutschen Untertiteln versehen. Positiv
fällt auf, dass auch die Extras überwiegend im anamorphen
16:9-Format sind. Der Trailer ist zwar nur Letterbox, dafür zumindest
in deutscher Sprache mit 5.1-Ton. Ausnahmsweise seien hier auch einmal
ein paar Worte zum Menü-Design erlaubt, einem Thema, dem wir
normalerweise eine nur untergeordnete Bedeutung beimessen. DVD-Menüs
wandern immer zwischen zwei Graden: Entweder sind sie schlicht und
einfach zu bedienen oder aufwendig gestaltet und häufig gleichzeitig
überladen, so dass die Navigation für viel Frust sorgt. Bei
"Final Destination" wurde beides auf einem vernünftigen
Level erreicht. Trotz animerter Hintergründe sind die Übergänge
knapp und flüssig und stören nur geringfügig. Das Design ist von
schlichter Eleganz geprägt und sehr clever programmiert: Denn
jedesmal, wenn man die Menüs wechselt und z.B. ins Hauptmenü
zurückkehrt, wechselt die Hintergrundanimation, so dass diese nicht
immer die gleiche bleibt.
- Isolierter Film-Soundtrack in Dolby Digital 5.1 mit Audiokommentar vom Komponisten Shirley Walker
Audiokommentar von James Wong (Regisseur), James Coblentz (Editor), Glen Morgan und Jeffrey Reddick (Screenplay), DD 2.0
- Schauspieler-Audiokommentar von Devon Sawa, Kerr Smith, Kristen Cloke und Chad E. Donella sowie Cast & Crew-Filmographie: Devon Sawa, Ali Later, Kerr Smith, Tony Todd, Kristen Cloke, Seann William Scott, Chad E. Donella, Amanda Detmer (Schauspieler), James Wong (Regisseur), Glen Morgan (Producer), Shirley Walker (Komponist), Jeffrey Reddick (Writer), James Coblentz (Editor), DD 2.0
- Games: "Todesuhr" (leicht makaber, man kann sich ausrechnen lassen, wie lange man noch zu leben hat, nachdem man einige Fragen beantwortet hat), Psycho-Test
- Deleted Scenes und alternatives Ende
- Trailer in Deutsch und Englisch
- Dokumentation 1: Einblick in die Test Screenings zum Film, Reaktionen des
Test-Publikums
- Kommentare von Cast & Crew
- Dokumentation 2: Eine "richtige" Ermittlerin
berichtet: Mit ihren Kenntnissen von der menschlichen Psyche hilft sie der Polizei, Licht
in noch nicht aufgeklärte mysteriöse Verbrechen zu bringen
Review von Karsten Serck & Tobias Wrany
Test - Equipment:
TV Panasonic TX - W32D3F
DVD - Player Pioneer DV-737
Dolby Digital / DTS - Receiver Yamaha RX-V3000RDS
27.03.2001
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