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Fatale
Begierde |
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Unlawful Entry |
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Studio
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20th Century Fox (1992) |
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Verleih
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20th
Century Fox Home Entertainment (2000) |
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Laufzeit
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ca. 105 min. (FSK 16) |
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Regie
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Jonathan Kaplan |
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Darsteller
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Kurt Russell, Madeleine Stowe, Ray
Liotta u.a. |
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DVD-Typ
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DVD - 9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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1,85:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby Digital 2.0
2. Deutsch, Dolby Digital 2.0
3. Spanisch, Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel
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1. Englisch, 2. Deutsch für
Hörgeschädigte, 3. Spanisch |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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transparentes Amaray-Case |
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Preis
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ca. 54 DM |
Film      
Michael Carr (Kurt Russell) hat alles, was das Leben schön und
lebenswert macht: Einen Spitzenjob, seine hübsche und charmante Ehefrau Karen (Madeleine
Stowe) und ein Traumhaus. Doch an einem Abend gerät das glückliche Leben des
Ehepaars plötzlich aus den Fugen: Ein Einbrecher dringt in das Haus ein und bedroht Karen
mit einem Messer. Der Mann kann flüchten, anschließend kommt eine Polizeistreife in
Gestalt von Officer Pete Davis (Ray Liotta) und Officer Roy Cole (Roger E.
Mosley), um ein Protokoll über den nächtlichen Zwischenfall aufzunehmen. Davis ist
sehr besorgt - vor allem über den Zustand von Karen, die einen bleibenden Eindruck beim
sonst Frauen gegenüber eher zurückhaltenden Officer hinterlässt.
Pete zeigt sich sehr hilfsbereit, kümmert sich darum, dass das Haus der
Carrs sicherheitstechnisch auf den neuesten Stand gebracht wird und möchte sogar Michael
mal auf eine nächtliche Streifenfahrt mitnehmen, damit sich dieser ein Bild von der
Polizeiarbeit machen kann - und diese Nacht fördert vieles zu Tage, geschickt von Pete
inszeniert: So stoßen Michael und er auf den Einbrecher, der Karen bedrohte. Während
Michael dafür ist, den Mann umgehend in Gefängnis zu stecken, schlägt Pete den
drogenabhängigen Ganoven krankenhausreif.
Und das gibt Michael Carr Anlass zu großer Sorge, denn der Polizist schlug
mit so großem Hass auf den Mann ein, dass Michael verzweifelt nach den Gründen für
diesen Ausbruch sucht.
Von nun an verkehrt sich das Bild des hilfsbereiten Pete Davis ziemlich
genau ins Gegenteil: Er kann einfach nicht von Karen lassen. Diese Frau ist zum
Mittelpunkt seines Lebens geworden, und er muss diese Frau bekommen, koste es, was es
wolle. Michael muss dabei als "Gegner" mit außer Gefecht gesetzt werden. Er
setzt alles aufs Spiel - und steigert sich immer mehr in den Wahnsinn.
"Unlawful Entry" ist ein weiteres Exemplar der äußerst
fruchtbaren Spezies "Psychothriller". Der Film wartet dabei mit einer
attraktiven Besetzung auf. Neben Kurt Russell, der später auch in "Breakdown"
als Besetzung des Durchschnittsehemanns, der plötzlich über sich selbst hinauswächst,
überzeugte, sind es vor allem Madeleine Stowe und Ray Liotta. Beide gehören sie zu der
obersten Liga der Charakterdarsteller in Hollywood. Liotta überzeugt auch mit seiner
Rolle als psychopathischer Liebhaber, aber ganz kann das talentierte Schauspieler-Trio
seine Fähigkeiten in "Unlawful Entry" nicht zeigen. Der Film ist ein
insgesamt recht konventionelles Exemplar seines Genres geworden, der bei den verschiedenen
bedrohlichen Szenen trotzdem ein gewisses Suspense-Potenzial besitzt, das vor allem Fans
des Genres, die auch Filme wie "Die Hand an der Wiege", "Weiblich, Ledig,
Jung Sucht" oder "Cape Fear" von Interesse sein dürfte. Sehr passend
ist die exzellente Filmmusik von James Horner, die perfekt in den Film eingebunden ist.
Bild     
"Fatale Begierde" zeigt ein insgesamt passables Bild, allerdings
mit einigen Schwächen. So wirken die Farben etwas blässlich (besonders die Farbgebung
der Gesichter wirkt unnatürlich, da wie mit einem leichten Grauschimmer überzogen), die
Bildschärfe ist etwas wechselhaft: So bei der Szene, als Michael, Karen und Pete
zusammen auf der Veranda zu Abend essen - ist das Bild zu weich gezeichnet, auch der
Kontrastumfang und die Detailtreue sind weniger überzeugend. Sichtbare kleinere
Unreinheiten auf dem Master zeigen, dass das Ausgangmaterial nun auch schon acht Jahre alt
ist.
"Fatale Begierde" verfügt über eine Dolby-Digital 2.0-Abmischung
- der Film ist von 1992, und es wurde kein extra 5.1-Mix für die DVD hergestellt. Dies
erweist sich aber aus mehrerlei Gründen als nicht allzu schlimmes Manko. Natürlich, ein
gut abgemischter Sechskanalsound ist in Punkto Durchschlagskraft und Präzision nie von
einer Dolby Digital 2.0-Fassung zu schlagen, aber zum einen sind Szenen, in denen es nur
so von Surroundeffekten wimmelt, sowieso Mangelware. Zum anderen ist die 2.0-Abmischung
sauber, wenn auch etwas leise. Die Stimmwiedergabe ist harmonisch und detailliert, die
Filmmusik ist gut integriert.
Special Features     
Als Bonus-Ausstattung findet sich leider nur der Kino-Trailer
auf dieser DVD, das Menü ist von der Gestaltung her in Ordnung, wenn auch nicht
sonderlich einfallsreich.
Review von Carsten Rampacher
Test - Equipment:
TV Sony KV-28 WF 1D
DVD - 200er Wechsler Sony DVP-CX850D
Dolby Digital / DTS - Receiver Sony STR-DA 50 ES
15.02.2000
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