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Family Guy - Season 1 (UK) |
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Studio
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20th Century
Fox Television (1999,2000) |
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Verleih
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20th Century
Fox Home Entertainment UK (2001) |
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Laufzeit
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ca. 312 min. |
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DVD-Typ
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2 x DVD-9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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4:3 |
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Bitrate
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ca. 5.8-6.3 Mbps |
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Audiokanäle
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Englisch, Dolby Digital 2.0 (192 kbps) |
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Untertitel
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Englisch für Hörgeschädigte |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca. 40 EURO |
Film      
Bis eine amerikanische TV-Serie erst einmal den Weg ins deutsche Fernsehen
schafft, vergehen meist so einige Jahre. Und so startet der "Family
Guy" auch erst am 17. August 2002 auf Pro 7. Wer auf die deutsche Sychro
keine Lust hat und gleich alle Episoden der ersten Staffel auf DVD haben
möchte, der kann hier aber auf die bereits in England auf DVD veröffentlichte
erste Family Guy-Staffel zurückgreifen. Die Zukunft der Serie ist nicht ganz
gewiss, da bereits die zweite Staffel in den USA nicht sonderlich erfolgreich
lief und nach ersten Erfolgen mit der dritten Staffel diese auch nach der
Verlegung des Sendeplatzes in den USA in der Quotengunst wieder absank. Daher
wurde bereits in den USA eine Petition
gestartet, deren Initiatoren die Absetzung von Family Guy verhindern wollen.
"Family Guy" ist quasi die frechere Variante der Simpsons. Und
zunächst entdeckt man eigentlich auch nur wenige Unterschiede: Die Animationen
sind ähnlich simpel und selbst das Haus der Familie Griffin in Quahog sieht
fast genau so aus wie das der "gelben Familie" aus Springfield. Im
Zentrum der Geschichte steht Familienoberhaupt Peter Griffin, der zwar nicht im
Atomkraftwerk aber dafür in einer Spielzeugfabrik arbeitet und auch ansonsten
ein ähnlicher fetter Loser ist wie Homer J. Simpson. Seine Frau Lois entstammt
einer wohlhabenden Familie, begnügt sich aber mit ihrem bescheidenen Leben als
Hausfrau an der Seite von Peter und gibt nebenbei einige Klavierstunden. Die
Griffin-Familie hat drei Kinder: Meg ist 16 Jahre alt und vorwiegend mit
typischen Teenie-Problemen beschäftigt. Chris ist 13 Jahre alt und auf
verhängnisvolle Art und Weise der Macht der Gene ausgeliefert, die ihm sein
Vater vererbt hat. Chris ist sehr lethargisch und bereits fast ähnlich fett wie
sein Vater und dürfte - sofern nicht ein Wunder geschieht - ein noch größerer
Loser werden als Peter. Er fällt in der Serie auch am wenigsten von den ganzen
Familienmitgliedern auf. Stewie ist das jüngste Mitglied der Familie und bei
ihm würde man sich gerne wünschen, dass eine Abtreibung auch noch nach dem
neunten Schwangerschaftsmonat möglich wäre: Denn Stewie sieht sich als Opfer
einer Verschwörung und tut alles daran, sich von der Herrschaft seiner Familie
zu befreien. Daher arbeitet er meist an den verschiedensten Waffen und
Attentaten, mit denen er seine Eltern und soweit wie möglich auch noch den Rest
der Menschheit eliminieren möchte. Familienhund Brian übernimmt den "Lisa
Simpson"-Part und ist mit seinen coolen Sprüchen das intellektuelle
Aushängeschild der Familie. Mit den Manieren eines James Bond und der Vorliebe
für Martinis ist ausgerechnet der Hund Brian das normalste Lebewesen aus dem Griffin-Clan.
Die jeweils rund 23 Minuten lange Episoden des Family Guy sind ähnlich
gestrickt wie die der Simpsons, nur dass die Pointen weitaus direkter und
weniger intellektuell verschachtelt sind. Dafür ist der Humor meist noch
brachialer und rücksichtsloser als der intellektuelle Feinsinn der Simpsons.
Während die Simpsons recht geschickt den Spagat zwischen Unterhaltung für
Kinder und Erwachsene schafften, so ist "Family Guy" ähnlich wie
"South Park" weitaus mehr für Erwachsene gemacht und hat im
Kinderprogramm praktisch nichts verloren. Während bei den Simpsons über Political Correctness
meist nur gesprochen wird, so dürfte Family Guy für viele
Zuschauer gleich häufig gegen die Grenzen des guten Geschmacks verstoßen. Schwarzer
Humor wird hier am laufenden Bande zelebriert, wobei allerdings auch nicht jede
Provokation unbedingt mit einem Lacher gleichgesetzt werden kann. Gerade wenn es
um Politik geht und selbst das Massaker auf dem Pekinger Tienanmen-Platz oder
das Schicksal von Anne Frank durch den Kakao gezogen werden, wird die
Schmerzgrenze schnell erreicht. Extrem nervig ist auch das Terror-Kid Stewie,
der gerade am Anfang der Serie zu stark im Vordergrund steht und dessen ewiges
Rumgehetze ziemlich auf den Geist geht. Auch Chris ist im Grunde genommen total
überflüssig, da er kaum durch besonders geistreiche Kommentare auffällt. Am
witzigsten sind vor allem Peter und der Hund Brian. Dies sind die beiden
Figuren, die die Serie wirklich originell machen. Während Peter von einem Fettnäpfchen
ins nächste fällt, hat Brian dazu immer einen coolen Spruch parat. Family Guy
ist nicht ganz so toll wie die Simpsons, aber für den frechen und fürs
Fernsehen ungewöhnlich schwarzen Humor dürfte die Serie bei vielen Zuschauern
Interesse finden, die vom typischen Comedy-Einheitsbrei die Nase voll haben.
Störend sind leider die teilweise etwas zu langen Pausen zwischen einzelnen
Sequenzen, die für die TV-Werbeblöcke freigehalten wurden.
Bild      
Dank einer sehr hohen Videobitrate ist die Wiedergabe der Animationen
lupenrein. Blockrauschen ist nicht vorhanden, es treten lediglich am Rande der
Konturen einige kleine Artefakte auf, die aber nicht weiter störend sind. Das
Bild ist vollkommen rauschfrei, die Linien sehr deutlich gezeichnet und die
Farben knallig-bunt wie aus einem Comic-Heft. Störend ist allerdings das selbst
bei 100 Hz-Fernsehern mit eingebautem De-Interlacing auffällige Flimmern der
schwarzen Linien, die von Frame zu Frame etwas unregelmäßig verlaufen und
daher häufig etwas zittern. Trotzdem dürfte die Qualität der Serie auf dieser
DVD deutlich über dem Niveau liegen, welches man im TV zu sehen bekommt.
Ton      
Ähnlich wie bei den Simpsons spielt der Sound kaum eine besondere Rolle.
Außer den Dialogen ist hier kaum etwas besonders erwähnenswert. Wer der
englischen Sprache nicht ganz so gut mächtig ist, bekommt hier auch
entsprechende Untertitel zur Auswahl, die allerdings aufgrund ihres schwarzen
Hintergrundes etwas störend wirken.
Special Features      
Hintergründe zur Serie fehlen bei dieser ersten Staffel noch komplett. Daher
gibt's hierfür auch keine Punkte.
Review von Karsten
Serck
Test-Equipment:
TV Panasonic TX-W32D3F
DVD-Player Sony DVP-NS900V
AV-Verstärker Yamaha DSP-AZ1
17.08.2002
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