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E.T. - Special Edition
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Original |
E.T. - The Extra-Terrestrial |
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Studio
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Universal Pictures (1982) |
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Anbieter
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Universal Pictures Video (2002) |
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Laufzeit
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114:56 min. (FSK 6) |
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Regie
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Steven Spielberg |
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Darsteller
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Henry Thomas, Drew Barrymore u.a. |
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DVD-Typ
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2 x DVD-9 |
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TV-Norm
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PAL |
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Bitrate
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8.70 Mbps (Video: ca. 6.4 Mbps) |
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Bildformat
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1,85:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby Digital 5.1 EX (384 kbps)
2. Deutsch, Dolby Digital 5.1 EX (384 kbps)
3. Deutsch, DTS 5.1 (754 kbps)
4. Soundtrack-Auszüge von John Williams, DD 5.1 (384 kbps) |
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Untertitel
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Deutsch, Englisch, Hebräisch |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Digipak |
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Preis
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ca. 22 € |
Film      
Ihren Besuch auf der Erde müssen außerirdische Wesen überrascht abbrechen,
als die Bewohner des Blauen Planeten auf das Raumschiff der Fremdlinge
aufmerksam werden. In dem ganzen Wirrwar wird einer der Besucher
zurückgelassen, der bei der Familie des kleinen Elliot Unterschlupf findet. Der
Einfachkeit halber wird der kleine schrumpelige Gast mit dem großen Kopf "E.T."
genannt - der Außerirdische. Obwohl "E.T." zunächst nicht aus dem
Haus gelassen wird, bleibt dessen Ankunft nicht unbemerkt und es ist nur eine
Frage der Zeit, bis sein Aufenthaltsort entdeckt wird. "E.T." selbst
bastelt sich einen Sender zusammen, mit dem er "nach Hause
telephoniert", damit ihn seine Artgenossen wieder von der Erde abholen. Es
beginnt ein Rennen gegen die Zeit und nur die Kinder können E.T. davor
beschützen, dass er zum Versuchskaninchen von Geheimdiensten und
Wissenschaftlern wird....
Rund fünf Jahre nach der "Unheimlichen Begegnung der Dritten Art"
verfilmte Steven Spielberg erneut eine Begegnung von Menschen mit
Außerirdischen. Die grundlegende Geschichte ist nach Spielbergs eigenen Worten
bereits ein Jugendtraum von ihm gewesen. Erstaunlich ist dabei, dass "E.T.",
obwohl er eher ein Film für Kinder ist, weniger den naiven Idealismus
durchscheinen lässt, der "Die unheimliche Begegnung der Dritten Art"
vielfach prägte. Der Film ist in den ersten zwei Dritteln sogar ziemlich ernst
und stellt die spätere Entdeckung E.T.s auch sehr bedrohlich dar. Gerade am
Anfang sind Regie und Kameraführung hervorragend. Der Zuschauer wird von
präzisen Kameraschwenks geleitet, die trickreich zwischen verschiedenen
Bildebenen wechseln. Das Manko des Films ist aber seine Story bzw. was daraus
gemacht wird. Leider konnte es Steven Spielberg im letzten Drittel des Filmes
nicht lassen, in einsilbige Gefühlsduselei zu verfallen. Hier trieft der Film
leider wieder im typisch spielbergschen Emotionskitsch, der vielleicht für
feuchte Taschentücher sorgen dürfte, dem Zuschauer aber ein wirklich
aufregendes und überraschendes Finale vorenthält.
Auf der DVD ist die überarbeitete Fassung von "E.T.", die im Jahre
2002 auch für kurze Zeit noch einmal in die Kinos kam. Spielberg hat sich mit
den Ergänzungen und Änderungen zum Glück ziemlich zurückgehalten. Es handelt
sich zum Großteil wirklich nur um Feinheiten der Optik und z.B. eine neu
hinzugefügte Szene in der Badewanne. Die digitalen Effekte wurden auch nur sehr
behutsam eingesetzt, so dass es nur ganz selten überhaupt zu erkennen ist, in
welchen Momenten man z.B. den echten E.T. sieht oder sein digitales Double. Nur
selten wirken die Digitaleffekte fremdartig und wer den Film noch niemals
gesehen hat, dem dürften die neuen Szenen mit hoher Wahrscheinlichkeit gar
nicht einmal auffallen.
Bild      
Dem Authoring-Studio gebührt großes Lob, dass hier wenigstens einmal die
zur Verfügung stehende Datenkapazität der DVD wirklich zu knapp 99% Prozent
ausgenutzt wurde. Dieses sauber berechnete Bit-Budet führt dazu, dass trotz der
verschwenderischen Anzahl von vier Audio-Tracks für das Bild trotzdem noch eine
außerordentlich hohe Videobitrate von rund 6.4 Mbps verbleibt. Dadurch wird ein
ruhiges und artefaktfreies Bild ermöglicht. Leider wurde auf einen Rauschfilter
aber trotzdem nicht verzichtet. Die Schärfe bleibt hinter dem zurück, was man
von neuen Filmen in guter Qualität gewohnt ist, dürfte für das Alter des
Films aber ausgesprochen gut sein. Der Kontrast und die Farben sind gut.
Besonders Signalfarben wie Rot werden sehr kräftig dargestellt.
Ton      
John Williams lieferte für E.T. einen der am besten klingenden Music Scores
seiner Karriere ab, der immer die perfekte Balance zwischen Spannung und
Harmonie beibehält und durch seinen orchestralen Klang zum wichtigsten
Tonelement des Films wird. "E.T." ist ein Score-Film, ob es nun
gefällt oder nicht. Denn für Effekte bleibt bis auf dezente
Umgebungsgeräusche in ruhigen Passagen kaum Platz, da der Music Score vieles
übertönt. Dafür bietet die Musik wenigstens auch einen weiträumigen Klang
mit viel Dynamik und hoher Präzision in den Höhen. Der DTS-Track klingt hier
noch etwas heller, ein Direktvergleich wird aber durch die User Prohibtions
erschwert, die ein Umschalten zwischen den Audio-Spuren unterbinden.
Special Features      
Steven Spielberg ist bekanntlich kein Freund der Audio-Kommentare. Daher gibt
es auch auf dieser DVD keinen Kommentar des Regisseurs, ansonsten aber doch eine
Menge Features:
- Einleitung von Steven Spielberg: In einem sehr kurzen "Vorwort"
erläutert Steven Spielberg seine Gründe, weswegen er den Film 20 Jahre
später noch einmal etwas überarbeitet hat. Parallel dazu sind einige der
neuen Aufnahmen sowie Bilder von den Dreharbeiten zu sehen.
- Soundtrack-Auszüge von John Williams: John Williams hat den Music Score
für die neue Filmfassung 2002 noch einmal neu eingespielt. Hier kann man
optional die Live-Premiere der Musik von Williams und seinem Orchester
anhören. Dies ist keine Tonspur, die ausschließlich die Musik enthält.
Vielmehr kann man den kompletten Film mit englischen Dialogen sehen, die
Musik wurde lediglich live dazugemischt. Dies hört man gerade am Anfang des
Films sehr gut, wenn bei Einblendung der Namen auf dem Bildschirm auch jedes Mal
der Applaus des Publikums zu hören ist. Leider wurde dieses Feature nicht
unter den Sprachoptionen aufgelistet, sondern die Auswahl hinter die
Einleitung von Steven Spielberg gestellt, so dass man beim ersten Male diese
alternative Tonspur schnell übersehen kann. Das ist schade, denn diese
Live-Version klingt noch etwas schwungvoller und weiträumiger als das
Original.
- Die Entwicklung und Entstehung von E.T.: Wieder einmal gibt es zu einem
Steven Spielberg-Film ein umfassendes Making of, welches den Film aus der
Retrospektive betrachtet und daher ohne besonderen Zwang für viel PR
überwiegend sehr sachlich ausfällt. In rund 50 Min. blicken u.a. Steven
Spielberg, seine Produzentin Kathleen Kennedy und mehrere Darsteller wie
Henry Thomas und die durch E.T. berühmt gewordene Drew Barrymore auf den
Film und ihre persönlichen Erlebnisse zurück. Zunächst geht es dabei ums
Casting und ebenso intensiv dann um den Entwurf der Figur "E.T.".
Dies wird weiter vertieft, indem gezeigt wird, wie E.T. zum Großteil mit
ferngesteuerten Puppen im Studio zum Leben erweckt wurde. Glaubt man den
inzwischen erwachsenen Hauptdarstellern, waren diese Figuren für sie so
lebensnah, dass ihre Emotionen beim Abschied von E.T. nur geringfügig
gespielt sondern wirklich real gewesen sind. Sehr interessant sind vor allem
die Ausführungen zur digital überarbeiteten Version von "E.T",
die Steven Spielberg einer Fortsetzung vorzog, weil er den Film als eine
für sich abgeschlossene Geschichte betrachtet. Anhand vieler
Direktvergleiche werden Original und die 2002er-Fassung
nebeneinandergestellt, so dass man hier direkt vergleichen kann, was neu
gemacht wurde. U.a. begründet Spielberg die Herausnahme bzw. Retouchierung
von Waffen damit, dass er diese nicht in der Nähe von Kindern auf dem
Bildschirm sehen wollte.
- Wiedervereint: Steven Spielberg, die Hauptdarsteller und die Produzentin
des Films trafen sich 20 Jahre später zu einem Fototermin, an dessen Rande
jeder der Beteiligten seine persönlichen Erinnerungen zu Worte brachte. Das
rund 18 Minuten lange Feature hat mitunter einen etwas sentimentalen
Beiklang und überschneidet sich auch inhaltlich etwas mit dem vorherigen
Making of.
- Das Orchester unter der Leitung von John Williams: Knapp zehn Minuten
erläutert Komponist John Williams seine Eindrücke vom Film und die
Zusammenarbeit mit Steven Spielberg, der Williams große Freiheiten ließ
und sogar einige Filmszenen nachträglich der Musik anpasste. Hier sind vor
allem viele Bilder von den Originalaufnahmen der Musik zu sehen.
- Die Premiere zum 20. Jahrestag: Auch hier steht wieder John Williams mit
seinem Orchester im Vordergrund. Neben Aufnahmen für die Proben werden auch
längere Ausschnitte der Live-Performance des Music Scores gezeigt, die im
Shrine Auditorium in Los Angeles aufgezeichnet wurde, welches aus vielen
Übertragungen der Oscar-Nächte bekannt ist. Außerdem sind noch kurze
Interview-Schnipsel von der Premierenfeier und eine kleine Ansprache von
Steven Spielberg zu sehen. (ca. 20 min.)
- Photogallerien: E.T-Figurenentwürfe, Raumschiff-Entwürfe, Bilder von der
Produktion und Marketingmaterial.
- Trailer: Der versprochene Original-Trailer ist hier nicht auf der DVD,
lediglich der zur "20th Anniversary Edition". Außerdem findet man
noch einen E.T-Game-Trailer von Ubisoft sowie einen Trailer zur
"Zurück in die Zukunft"-DVD-Box.
Review von Karsten
Serck
Test-Equipment:
TV Panasonic TX-W32D3F
DVD-Player Pioneer DVD-656A
AV-Verstärker Yamaha DSP-AZ1
08.11.2002
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