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Equilibrium
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Original |
Equilibrium |
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Studio
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Dimension Films (2002) |
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Anbieter
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Highlight Video (2003) |
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Laufzeit
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102:28 min. (FSK 16) |
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Regie
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Kurt Wimmer |
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Darsteller
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Christian Bale, Emily Watson, Taye Diggs, Sean Bean |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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TV-Norm
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PAL |
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Bitrate
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7.32 Mbps (Video: ca. 5.2 Mbps) |
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Bildformat
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2,35:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Deutsch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
2. Deutsch, DTS 5.1 (754 kbps)
3. Englisch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
4. Audio-Kommentar des Regisseurs (192 kbps)
5. Audio-Kommentar des Regisseurs und Produzenten (192 kbps) |
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Untertitel
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Deutsch |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca. 20 EUR |
Film      
Gefühle werden in Libria, einem düsteren Ort in der Zukunft,
mit aller Härte bestraft. Jegliches Vergnügen ist den Menschen verboten. Das
Volk wird zum Konsum der Droge Librium gezwungen, damit es kontrollierbar und
manipulierbar bleibt. Jeder, der sich dieser Anordnung widersetzt, wird sofort
ausgelöscht.
Librias Volk vegetiert im permanenten Dämmerzustand und Elite-Offizier John
Preston (Christian Bale) überwacht den verordneten Volksrausch. Bis er eines
Tages seine eigene Dosis Librium absetzt. Als einstiger Verfolger sämtlicher
librischer Gesetze wird er nun auf einmal selbst zum Verfolgten. Doch mit nun
"neuen" menschlichen Regungen könnte Preston der Einzige sein, der
das totalitäre System zu Fall bringen kann. Wären da nicht seine Gegner, die
sich bereits auf seine Fährte gesetzt haben...
Auch wenn "Equilibrium" sehr häufig mit "The Matrix" verglichen wird, so sind die Parallelen
anfangs doch eher in literarischen Werken wie "Fahrenheit 451" oder "Brave New World" zu finden.
Zwar bietet der Film einige Wendepunkte, ist aber inhaltlich doch recht
anspruchslos und reduziert sich auf die übliche Story des Einzelkämpfers, der
gegen das "System" aufbegehrt. Einer der größten Schwachpunkte des
Films ist die ungeklärte Frage, weswegen die "Equilibrium"-Droge
gleich sämtliche Emotionen und nicht einfach nur Aggressionen unterdrückt und
selbst die lächerlichsten Verstöße wie der Besitz von Büchern oder
Kunstgegenständen direkt mit Hinrichtung bestraft werden. Und so ganz
emotionslos erscheinen trotz "Equilibrium" nur wenige Darsteller. Der
Vergleich mit "The Matrix" ergibt sich in der zweiten Hälfte aber
doch zwangsläufig, da die Actionsequenzen hier ähnlich überstilisiert sind
und "cool" aussehen sollen. Fragwürdig ist die Ästhetisierung der
Gewalt, die schon fast glorifiziert wird und mangels besserer Drehbuchideen auch
die wesentliche Methode zur Konfliktlösung darstellt. Und auch, wenn man mal
den Moralapostel in der Ecke lässt, so passen die überdrehten Action-Sequenzen
nicht ganz richtig zur ansonsten doch sehr eleganten und ruhigen Kameraführung
des Films. Gerade wegen der Action-Momente dürfte "Equilibrium" aber
durchaus einige Fans finden und fairerweise muss gesagt werden, dass der Film
doch wenigstens etwas einfallsreicher als der Hollywood-Durchschnitt ist.
Bild      
"Equilibrium" bietet ein erstaunlich gutes Bild mit hoher Kantenschärfe. Die Detailschärfe ist beinahe ebenso gut, wird allerdings durch einen dezenten Rauschfilter etwas gemindert, der die Körnigkeit des Filmes reduziert. Konturen verlaufen dadurch auch etwas
unregelmäßig. Der Kontrast und die Ausleuchtung des Filmes sind sehr gut. Die Farben sind überwiegend gewollt kühl und lediglich in den Momenten wärmer, die Emotionalität ausdrücken sollen. Die Farbsättigung erweist sich in diesen Momenten als sehr hoch. Die Kompression lässt zwar bei genauem Hinsehen feine
Unregelmäßigkeiten erkennbar werden, ist aber insgesamt noch ziemlich gut.
Bei "Equilibrium" wurde von den für das Mastering zuständigen GLS Studios
das als "HD2 - High Def Direct" bezeichnete Verfahren eingesetzt, welches
eine bessere Bildqualität ermöglichen soll. Während beim Authoring bislang
vom HD-Filmmaster mit 1080 Zeilen zunächst ein downkonvertiertes PAL-Master auf
DigiBeta abgespeichert wurde, welches dann die Basis für das Mastering
bildetete,
soll nunmehr die Downconversion auf direktem Wege unmittelbar beim DVD-Mastering
durchgeführt und durch den Wegfall des Zwischenschrittes die Bildqualität
verbessert werden. Trotz des schönen Klanges des Wörtchens "High Def"
hat man es aber freilich auch nur mit einer PAL-DVD zu tun und ob ohne HD2 das
Bild schlechter geworden wäre, lässt sich mangels Vergleichmöglichkeit nicht
beurteilen. Auf jeden Fall ist die Qualität dieser DVD überdurchschnittlich, weswegen HD2 zumindest kein schlechtes Verfahren zu sein scheint.
Ton      
Der Music Score vermittelt eine sehr düstere und weiträumige Atmosphäre. Während der Action-Sequenzen dominieren dann Techno-Rock-Klänge die Szenerie. Die Effekte sind passabel, aber nicht so zahlreich wie in großen Blockbustern. Trotzdem wird vor allem durch die Musik ein guter Raumklang erreicht. Die Dynamik ist sehr hoch und vor allem die Hochtonwiedergabe recht sauber.
Der Pegel des DTS-Tons ist höher als der von den beiden Dolby-Tracks,
qualitative Unterschiede lassen sich ansonsten praktisch nicht feststellen. Die englische Originalfassung ist wegen
teils nuscheliger Dialoge und fehlender Untertitel nur mit guten Sprachkenntnissen zu verstehen.
Special Features      
Bis auf zwei Audiokommentare mit dem Regisseur und dem Produzenten des Films hat diese DVD nicht viel zu bieten. Die sonstigen Extras sind eher "Kleinkram".
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Audiokommentare des Regisseurs und Produzenten
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Darsteller und Crew: Text-Infos zu den wichtigsten Darstellern
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Blick hinter die Kulissen (04:27 min.): Dies ist ein sehr kurzer B-Roll-Clip mit einigen Aufnahmen vom Set, der wenigstens auch einige kurze Statements der Beteiligten beinhaltet.
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Der besondere Filmtip "The Hours" und mehrere Trailer von
Highlight-DVDs
Review von Karsten
Serck
17.09.2003
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