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Ein unmoralisches Angebot
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Original |
Indecent Proposal |
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Studio
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Paramount Pictures (1993) |
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Anbieter
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Paramount Home Entertainment (2002) |
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Laufzeit
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112:09 min. |
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Regie
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Adrian Lyne |
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Darsteller
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Robert Redford, Demi Moore, Woody Harrelson |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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TV-Norm
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PAL |
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Bitrate
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7.77 Mbps |
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Bildformat
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1,78:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
2. Deutsch, Dolby Digital 2.0 (192 kbps)
3. Audio-Kommentar Adrian Lyne (192 kbps) |
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Untertitel
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Deutsch, Englisch u.a. |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca. 25 € |
Film      
Diana (Demi Moore) und David Murphy (Woody Harrelson) sind glücklich
verheiratet. Nur sind die beiden total pleite. Als letzten Versuch, aus der
Misere herauszukommen, fahren sie nach Las Vegas, um dort im Spielkasino an das
Geld zu kommen, welches sie brauchen, um ihre Schulden zurückzuzahlen. Dort auf
die kurze Glückssträhne folgt eine lange Pechsträne und das Paar macht sich
auf, die Stadt mit noch weniger Geld zu verlassen, als es vor dem Trip nach Las
Vergas in der Tasche hatte. In genau dieser Situation macht der Milliardär John
Gage (Robert Redford) ein verführerisches Angebot: Er bietet eine Million
US-Dollar für eine Nacht mit Diana. Nach anfänglicher Skepsis willigt das Paar
ein. Doch nach dieser Nacht ist nichts mehr so, wie es vorher war: David
verliert das Vertrauen um seine Frau, die auch weiterhin noch von John Gage
umgarnt wird....
Die Ausgangssituation des Films ist durchaus interessant. Doch nachdem hier
die Frage beantwortet wurde, ob die Käuflichkeit einer Frau nur eine Frage der
Summe ist, entwickelt sich die Story nach der "unmoralischen Nacht"
auf parallelen Ebenen weiter, von denen keine so richtig überzeugen kann: So
passt die übertriebene Eifersucht von David nicht zur vorher gezeigten Harmonie
des Paares und der auch von David getragenen Entscheidung, auf den
"Deal" einzugehen. Auf der anderen Ebene wirkt auch das spätere
Umgarnen Dianas etwas übertrieben, so als ob ein Mann der Statur von Robert
Redford es überhaupt nötig hätte, einer Frau hinterherzulaufen. Die
Erklärung für die Beziehungslosigkeit von Gage am Ende des Films macht dies
auch nicht plausibler. Zumindest darstellerisch können Redford und Moore
überzeugen, während Woody Harrelson in die ihm zugeteilte Rolle nicht richtig
hereinpasst und meist etwas überdreht wirkt.
Bild      
Wie bei vielen bereits etwas älteren Paramount-Titeln ist die Bildqualität
bis auf einen leichten Mangel an Detaildarstellung prinzipiell in Ordnung. Die
Farben und der Kontrast sind sehr kräftig, insbesondere die Aufnahmen im
Spielkasino erscheinen sehr bunt und plastisch. Ein leichter Rauschfilter sorgt
beim genauen Hinsehen für eine leichte Bildunruhe, ansonsten ist aber auch die
Kompression mit einer effektiven Videobitrate von rund 6.8 Mbps kaum bemerkbar.
Ton      
Sowohl der deutsche Dolby Surround-Mix als auch der englische 5.1-Track
bieten nur wenig Surround-Klang. Eine Ausnahme bieten hier die Szenen im Spielkasino,
wo die Atmosphäre der Umgebung recht überzeugen wiedergegeben wird und die
Konfrontation im Regen in Kapitel 11. Zwar ist die Wiedergabe auf den
Surroundkanälen in der deutschen Version sogar lauter als in der englischen
Originalfassung, dafür ist der Klang aber auch etwas zu hell. Gerade die
Synchronstimmen klingen sehr spitz. Die englische Originalfassung wirkt hier
authentischer und bietet auch mehr Dynamik.
Special Features      
Viel ist nicht auf dieser DVD zu finden, auf der nicht einmal der sonst
obligatorische Trailer gepackt wurde. Doch immerhin hat sich Regisseur Adrian
Lyne hier zu einem Audio-Kommentar bereit erklärt, der den Zuschauer parallel
zum Film einige Infos vermittelt.
Review von Karsten
Serck
Test-Equipment:
TV Panasonic TX-W32D3F
DVD-Player Sony DVP-NS900V
AV-Verstärker Yamaha DSP-AZ1
08.07.2002
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