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Easy Rider |
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Easy Rider |
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Studio
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Columbia Pictures 1969 |
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Verleih
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Columbia TriStar Home Video (1999) |
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Laufzeit
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ca. 91 min. |
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Regie
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Dennis Hopper |
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DVD-Typ
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DVD - 9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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1,85:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby Digital 5.1
2. Französisch, Dolby Digital 2.0
3. Deutsch, Dolby Digital 2.0
4. Italienisch, Dolby Digital 2.0
5. Spanisch, Dolby Digital 2.0
6. Audio-Kommentar Dennis Hopper |
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Untertitel
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Englisch, Französisch, Deutsch,
Italienisch, Spanisch, Niederländisch, Tschechisch, Dänisch, Finnisch, Griechisch,
Hebräisch, Hindi, Ungarisch, Schwedisch, Norwegisch, Polnisch, Türkisch |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca. 30 EURO |
Film      
Vor 30 Jahren schuf der damals noch jugendliche Dennis Hopper mit "Easy
Rider" einen Low Budget - Road Movie, dessen legendärer Titelsong "Born to be
wild" von Steppenwolf auch heute noch gerne als Freiheitshymne von vielen
Radiosendern gespielt wird. Denn Freiheit ist das Thema Nr. 1 in Easy Rider: Zwei
Taugenichtse, die sich ihren kargen Lebensunterhalt durch kleine Drogendeals verdienen,
sollen für ihren Auftraggeber eine Ladung Kokain transportieren. Den Trip quer durch die
USA unternehmen die beiden auf ihren imposanten Motorrädern. Mit ihrem verwahrlosten
Outfit stoßen Wyatt (Peter Fonda) und sein Kumpel Billy (Dennis Hopper) bei der
spießigen Landbevölkerung, die in einer Mischung aus Neid und Verachtung die beiden
Gestalten betrachten, nur auf wenig Gegenliebe. Motels verweigern die Übernachtung und in
den Restaurants gibt es nur dumme Witze über die beiden bunten Vögel zu hören. Egal
sagen sich die beiden und lassen sich dadurch nicht verunsichern. Bis plötzlich aus
heiterem Himmel der Schuss aus einem Gewehr den Freiheitsdrang der beiden beendet...
Im Mode-Zeitalter der Plateauschuhe wirken Peter Fonda und Dennis Hopper in
ihrem Hippie-Look wie zwei bunte Vögel aus längst vergangener Zeit. 1969 war ihr Outfit
mit langen Haaren und Lederjacke hingegen Provokation pur. Wer sich über die anerkannten
Vorstellungen über einen geregelten Lebensablauf hinwegsetzte und anstelle eines soliden
Jobs seine Zeit damit vertrieb, quer durch die USA zu fahren, während andere Männer
ihren Kopf in Vietnam riskierten, konnte nach dem Menschenbild des gewissenhaften
Durchschnittsamerikaners einfach nicht ganz dicht sein. Die Zusammenhänge in Easy Rider
zwischen spießigen Gesellschaftsvorstellungen und der stillen Rebellion für die Freiheit
dürften nur schwer nachvollziehbar sein, wenn man mit diesem Film nicht groß geworden
ist. Denn worüber sich in Easy Rider die Leute aufregen, dafür wird man heutzutage nur
ein müdes Lächeln ernten. Die Bildersprache ist aber zum Glück eindeutig genug, um zu
zeigen, worauf es in dem Film ankommt. Wenn Peter Fonda sich bereits zu Beginn seiner Uhr
entledigt und damit symbolisch die Zeit unwichtig werden lässt, wird bereits frühezeitig
das Freiheitsthema dramatisiert. Natürlich wird nicht jeder die Vorstellung der beiden
Anti-Helden teilen, dass das Herumrasen auf Highways oder das Kettenrauchen von Joints
unbedingt der sinnvollste Zeitvertreib sind. Doch selbst dann entschädigen die
wunderschönen Landschaftsaufnahmen, die die unendliche Weite der USA in einer gewaltigen
Schönheit zeigen, so dass die Message von Easy Rider auch noch nach dreißig Jahren
eindeutig zu verstehen ist.
Bild     
Anlässlich des dreißigjährigen Jubiläums von "Easy Rider"
wurde das Master digital überarbeitet. Die Filmvorlage ist infolge dessen von Rauschen
weitgehend befreit worden und hält sich auch mit Dropouts und prasselnden Kratzern
zurück. Nicht ganz so perfekt gelang die originalgetreue Restauration der Farben, die
durchgängig etwas unnatürlich wirken und einen leichten Versatz ins Gelbe zeigen.
Weitaus schwerwiegender ist, dass die mühsame Überarbeitung des Filmmaterials sich nicht
im Endergebnis deutlich genug wiederspiegelt. Die Detailauflösung kann überhaupt nicht
überzeugen, weil leider viel zu viele Feinheiten nur verschwommen zu erkennen sind.
Während bei Nahaufnahmen die Schärfe in den meisten Szenen noch befriedigend ist, werden
die meisten schnellen Bewegungen direkt mit Unschärfen und stehenden Rauschmustern
quittiert. Bei alten Filmen darf man zwar immer wieder überrascht sein, das selbst diese
auf DVD weitaus besser aussehen, als man es eigentlich erwartet. Dennoch enttäuscht
"Easy Rider" ein wenig, weil andere vergleichbare Filme hier schon einen
deutlich besseren Eindruck hinterlassen haben.
Neben dem Bild wurde auch der englische Originalton remastert, so dass
dieser in einer Dolby Digital 5.1 - Version auf der DVD vorliegt. Wenn man die deutsche
Synchro, die auf zwei Kanälen in Mono sehr dumpf und zurückhaltend klingt, mit dem
aufpolierten 5.1 - Ton vergleicht, so erklingt dieser weitaus lebendiger und klarer.
Grosse Surround-Effekte darf man zwar nicht erwarten, aber abgesehen davon, dass die
Surround-Kanäle relativ monoton klingen, bekommt man zumindest einen leichten Ansatz von
Surround-Sound vermittelt.
Special Features     
Das Bonus-Material überzeugt nicht durch Masse sondern Klasse.
Wer bisher überhaupt noch nichts über Easy Rider wusste, der wird spätestens nach dem
Audio-Kommentar mit Dennis Hopper und der rund eine Stunde langen Making of -
Dokumentation, die in einer Rückblende die Historie des Films erzählt, die wesentlichen
Elemente kennen, die Easy Rider zur Legende machten. Columbia denkt hierbei auch an Leute,
die nicht des Englischen mächtig sind, indem sowohl der Audio-Kommentar als auch die
Dokumentation mit deutschen Untertiteln versehen wurden.
Review von Karsten Serck
Test - Equipment:
TV Panasonic TX - W32D3F
DVD - Player Panasonic DVD-A350 / Pioneer DV-717
Dolby Digital / DTS - Receiver Sony STR-DA 50 ES
18.11.1999
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