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Tage
des Donners |
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Days Of Thunder |
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Studio
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Paramount (1990) |
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Verleih
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Paramount (2000) |
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Laufzeit
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ca. 102 min. |
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Regie
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Tony Scott |
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Darsteller
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Tom Cruise, Nicole Kidman, Robert
Duvall |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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2,35:1 (Letterbox) |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby Digital 5,1
2. Deutsch, Dolby Surround
3. Tschechisch, Dolby Surround
4. Ungarisch, Mono |
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Untertitel
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Englisch, Englisch für
Hörgeschädigte, Dänisch, Deutsch, Finnisch, Holländisch, Isländisch, Norwegisch,
Schwedisch |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca. 20-25 EURO |
Film      
Cole Trickle (Tom Cruise) ist ein Naturtalent: Als er zum ersten Mal die
Gelegenheit hat, ein paar Runden in einem Stock Car der amerikanischen NASCAR-Rennserie zu
drehen, legt er einen unheimlichen Speed vor, der schon in die Nähe des bekannten
Top-Racers Rowdy Burns (Michael Rooker) kommt, in dessen Auto Trickle sein Können unter
Beweis stellen durfte. Nach kurzer Zeit steht fest: Der erfahrene NASCAR-Konstrukteur
Harry Hogge (Hervorragend: Robert Duvall) baut ihm ein Auto und baut ein Team auf.
In den ersten Rennen kommt dann die Ernüchterung für Cole: Er ist zwar
unglaublich schnell, sein materialmordender Fahrstil ruiniert jedoch Motor, Fahrwerk und
Reifen seines Stock Cars in Rekordzeit. Dies hat zur Folge, dass er kein Rennen beendet.
Aufgrund seines zweifelsohne vorhandenen Talents und seinem unglaublichen Ehrgeiz, der mit
Unnahbarkeit und Arroganz gepaart ist, ist er aber bei den anderen Rennfahrern nicht
sonderlich beliebt. Vor allem Burns, der schon den "Winston Cup" (die
NASCAR-Meisterschaft) gewann, ist der "Rookie" oder Frischling ein Dorn im Auge,
was zu einem nicht sonderlich entspannten Verhältnis der beiden Piloten zueinander
führt.
Nach einiger Zeit platzt dann der Knoten: Cole gewinnt sein erstes Rennen,
nachdem er festgestellt hat, dass es doch nicht so verkehrt ist, mal auf den erfahrenen
Harry zu hören und seinen wilden Fahrstil ein wenig zu zähmen. Mehrere Rennen in Folge
gewinnt der Newcomer, dann steht das berühmteste Rennen des Stock Car-Zirkus, das
500-Meilen-Rennen von Daytona an, das dort traditionell als Höhepunkt der Daytona Speed
Weeks abgehalten wird. Am Anfang läuft noch alles nach Plan, doch als sich Rowdy Burns
und Cole in einem wilden Zweikampf befinden, passiert es: Beide können aufgrund einer
vorher geschehenen Massenkarambolage anderer Fahrer, die eine starke Rauchentwicklung mit
sich bringt, nichts mehr sehen und krachen bei hoher Geschwindigkeit voll ineinander.
Beide landen mit schweren Verletzungen in einer Spezialklinik in Daytona, wo Cole von der
attraktiven Gehirnspezialistin Claire Lewicki (Nicole Kidman) behandelt wird, von der der
Rennfahrer mehr als angetan ist.....Trotzdem stellen sich für ihn noch andere Fragen:
Wird er je wieder Rennen fahren können? Wird er die Angst vor einem weiteren schweren
Unfall im Falle eines Comebacks verdrängen können?
"Top Gun auf dem Asphalt" könnte der Film in aller Kürze
charakterisiert werden, was aber keinen negativen Beigeschmack beinhaltet, denn ein Film
mit Tempo und tollen Bildern war Top Gun ebenfalls. Tom Cruise spielt zwar wieder die
Rolle, die er in leichten Variationen schon in anderen Filmen wie "Cocktail"
oder eben "Top Gun", mit nicht wenig Erfolg an den Kinokassen, gespielt hatte.
Er ist der Sunnyboy, der sich jedoch in seinem jugendlichen Ungestüm erst einmal nach
Strich und Faden daneben benimmt, ehe er dann vom Schicksal gezeigt bekommt, dass so nicht
der richtige Weg aussehen kann. Dies gibt dann Nicole Kidman als Angebetete und Robert
Duvall als dem väterlichen Freund die Vorlage, um sich Gehör zu verschaffen und ihm den
rechten Weg zu weisen. Entsprechend gereift kann sich Cruise dann dem widmen, was seine
Fans von ihm erwarten - eine "Mission Impossible" doch noch
"possible" zu machen, in diesem Fall sein erfolgreiches Comeback als Rennfahrer.
Flotte Unterhaltung bietet der Film wirklich, denn für die Regie zeichnet schließlich
Tony Scott verantwortlich, und der ist bei der Inszenierung von rasanter Action und
durchgestylten Bildern bekanntlich in Hollywood eine der ersten Adressen. Insbesondere bei
den rasanten Rennszenen zeigt Scott, dass er seinen Ruf als Actionspezialist nicht zu
Unrecht innehat. Wenn dann auf der Rennpiste ein Auto nach dem anderen bei rasendem Tempo
in seine Einzelteile zerlegt wird, dann sorgt das zumindest bei Fans des Genres für
genügend Adrenalinschübe mit reichlich Race-Feeling.
Bild    
Das Bild der DVD ist insgesamt gelungen: Natürliche Farben, gute Schärfe
und guter Kontrast sowie eine saubere Komprimierung können überzeugen. Das Bildrauschen
hält sich in erträglichen Grenzen, trotzdem wurde vom übermäßigen Einsatz von
Rauschfiltern abgesehen, denn die Detailtreue ist gut, Nachzieheffekte sieht man kaum.
Darum ist es umso ärgerlicher, dass der Film nicht anamorph auf der DVD abgelegt wurde,
weswegen wir eine Note abziehen müssen. Weniger schwer ins Gewicht fallen da die
Unsauberkeiten des Masters wie Drop-Outs oder kleine Blitze.
Ton      
Die englische Sprachfassung in Dolby Digital 5.1 überzeugt mit einem gut
abgemischten LFE-Kanal, der einen satten Bass bereithält, ohne übertrieben auffällig zu
sein. Die Surroundkanäle werden häufiger angesprochen, vor allem in den Rennszenen ist
die Positionierung gut gelungen, die Abmischung ist ausreichend kräftig. Dass der
Surroundklang trotzdem nicht hundertprozentig überzeugt, liegt am etwas zu mittenbetonten
Klang, dem etwas die Spritzigkeit und Dynamik fehlt. Dasselbe Problem liegt in
minimaler Form auch im Frontbereich vor. Gut: Die stets klar verständlichen und
harmonisch abgemischten Stimmen und der sauber integrierte Music Score.
Die deutsche Synchro begnügt sich mit einer Dolby Surround-Tonfassung, die
zwar gegenüber der 5.1-Variante leicht abfällt, im Rahmen der Möglichkeiten aber
überzeugen kann. So ist die Tonabmischung insgesamt erstaunlich rund, die Stimmwiedergabe
ist angenehm und so gut wie verzerrungsfrei. Für eine Dolby Surround-Aufnahme ist die
Räumlichkeit überraschend gut. Die Musik kommt schlechter zum Ausdruck als beim
englischen Original.
Special Features     
Leider fällt in dieser Disziplin die Ausbeute nicht allzu groß aus: Außer
dem Kinotrailer befindet sich nichts auf der DVD, aus den Menüs hätte man mehr machen
können.
20.07.2000
Review von Tobias Wrany und Carsten Rampacher
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