|
Dark Blue
|

Kauf-VÖ: 02.02.2004 |
Studio |
United Artists (2002) |
Verleih |
Universum (2004) |
Laufzeit |
113:08 min. (FSK 16) |
Regie |
Ron Shelton |
Darsteller |
Kurt Russell, Scott Speedman, Ving Rhames, Lolita Davidovich |
DVD-Typ |
DVD-9 |
Fernsehnorm |
PAL |
Bitrate |
6.22 Mbps (Video: ca. 5.2 Mbps)
DVD-Kapazitätsausnutzung: 7.62 GB / 7.95 GB (95 %) |
|
Bildformat |
2,35:1 (anamorph) |
Audiokanäle |
1. Deutsch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
2. Englisch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps) |
Untertitel |
Deutsch, Englisch |
Regionalcode |
2 |
Verpackung |
Amaray-Case |
Film      
Los Angeles im April 1992.Zwei Männer überfallen mitten am Tag ein koreanisches Geschäft und erschießen dabei kaltblütig vier Menschen. Der Fall wird Sgt. Eldon Perry und seinem jungen Partner Bobby Keough übertragen. Perry ist Ermittler bei einer Elite-Einheit der Polizei von L.A. und bekannt für seine brutalen Methoden und sein aufbrausendes Temperament. Die raue Realität der Straße hat ihm längst jeden Idealismus genommen. Immer öfter ist er dazu bereit, die Grenzen des Erlaubten zu überschreiten, um jemanden seiner gerechten Strafe zuzuführen, sehr zum Missfallen des stellvertretenden Polizeichefs Holland. Bei ihren Ermittlungen kommen Perry und Bobby schon bald auf die Spur der Raubmörder. Doch ihr skrupelloser und korrupter Vorgesetzter Jack Van Meter schützt das brutale Duo. Wohl wissend, dass Holland nur auf seine Chance lauert, ihn endgültig des Amtsmissbrauchs zu überführen, gerät Perry in einen tödlichen Gewissenskonflikt...
Die Polizei als Hort von Korruption und Verbrechen, ein junger Außenseiter, der auf
die harte Tour mit der Nase voll in die Extremente des Lebens gedrückt wird und ein
älterer Insider, der wahlweise den Verderber der Jugend spielt oder in letzter Minute
doch noch sein Gewissen wieder belebt. Alles nicht gerade die frischesten Motive auf dem
Markt des Polizei-Thrillers, was aber noch nicht heißen soll, dass ein weiterer Versuch
auf diesem weiten Feld tunlichst zu unterlassen wäre; immerhin basiert die Popularität
des Themas auf seinen vielseitigen dramatischen Möglichkeiten, die im Laufe der
Filmgeschichte wiederholt für packende Unterhaltung gut waren. Die gelungenen Exemplare
der Gattung hatten allerdings auch stets gewisse Impulse für ein ordentliches Stück
dramatischer Kriminalhandlungen vorzuweisen. "Dark Blue" fährt in dieser
Hinsicht allerdings lediglich auf Sparflamme. Viel versprechende Zutaten, wie die
unverhoffte Verquickung von harmonischem Privatleben und konfrontationsgerichteter
Berufssphäre werden grob fahrlässig an den Rand gespielt, dafür schieben sich etwas
gezwungene Aktivitäten der Antipathieträger in den Vordergrund. Das Ergebnis ist
allenfalls leidlich spannend; dass "Dark Blue" dennoch einen gewissen Schauwert
besitzt, hat der Film neben einzelnen ausdrucksstarken Bildern, wie den von den Ausschreitungen oder einem Blick auf das brennende L.A., seinem Hauptdarsteller Kurt
Russell zu verdanken, der weit über die etwas schablonenhafte Anlage seiner Figur
hinauswächst und schauspielerisch eine charismatische Glanzleistung hinlegt.
Bild      
"Dark Blue" zeigt Los Angeles in Hochglanzbildern, wie man sie aus Jerry Bruckheimer-Produktionen kennt. Die Farben sind immer sehr warm und bunt. Sicherlich wurden hier auch Filter eingesetzt, die in vielen Szenen dem Bild einen Touch von Sonnenuntergang geben. Der an sich ganz gute Kontrast leidet darunter mitunter ein wenig, weil das Bild selbst bei Außenaufnahmen insgesamt etwas zu dunkel wird. In dunklen Szenen saufen Details auch schnell in tiefstes Schwarz ab. Rauschfilter wurden auch hier eingesetzt, die sich wie ein leichter Schleier über das Bild legen. Insgesamt ging man aber noch recht gnädig mit dem Bild um, welches zwar nicht übermäßig scharf ist, insgesamt aber doch noch recht plastisch und ruhig erscheint. Blockrauschen macht sich in dunklen Szenen durchaus in leichtem Maße bemerkbar, fällt aber in den meisten Szenen kaum auf.
Ton      
Der Film bietet eine sehr räumliche Kulisse und sorgt auch durch den Score für Atmosphäre, nutzt ansonsten aber die Surroundkanäle eher zaghaft. Richtige Surround-Effekte treten selten auf. Dennoch gefällt der Klang der DVD zumindest durch die räumliche Wiedergabe der Umgebungsgeräusche und einen sauberen Klang mit stellenweise ganz guten Basseinlagen.
Special Features      
-
Making of (21:49 min.): Promo-Making of aus deutscher Produktion
-
Interviews mit Kurt Russel (10:57 min.) und Ron Shelton (12:37 min.): Längere Statements aus dem Electronic Press Kit
- Mehrere
Trailer & TV-Spots
-
Cast & Crew Infos (Text)
29.01.2004
Review von Karsten Serck und Tobias Wrany (Film)
Diesen Film bei amazon.de bestellen!
Diesen Film bei Video Buster leihen - 7 EUR Startguthaben + 1 VoD-Film geschenkt!
Externe Reviews zu dieser DVD finden
HOME
> REVIEWS > ZURÜCK
<
|