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Crash |
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Crash |
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Studio
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Alliance Communications (1996) |
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Verleih
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Kinowelt Home Entertainment (1999) |
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Laufzeit
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96 min. (FSK 18) |
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Regie
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David Cronenberg |
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Darsteller
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James Spader, Holly Hunter |
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DVD-Typ
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DVD - 5 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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1:1,85 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Deutsch, Dolby Surround
2. Englisch, Dolby Surround |
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Untertitel
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1. Deutsch (bei engl. Fassung, nicht
frei wählbar) |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca. 25 EURO |
Film     
James (James Spader) und Catharine Ballard (Deborah Unger) quälen sich
durch einen ereignislosen Alltag, in dem noch nicht einmal mehr ihre außerehelichen
sexuellen Aktivitäten an öffentlichen Orten eine wirkliche Befriedigung darstellen. Aber
dann wird ein von James verursachter Autounfall alles ändern. Das Unglück selber ruft
bei James schon eine unbestimmte Erregung hervor, aber erst als ihn die Beifahrerin und
Witwe des anderen Unfallteilnehmers Dr. Helen Remington (Holly Hunter) mit Vaughan (Elias
Koteas) zusammenbringt, taucht er vollkommen in eine neue Welt ein. Vaughans Obsession
sind Autounfälle und er verbringt seine Zeit unter anderem damit, berühmte Unglücke,
wie den Tod von James Dean, realistisch nachzustellen. Seine Ideen von der Freisetzung
sexueller Energie bei einem Crash ziehen nach und nach James, Helen, Gabrielle (Rosanna
Arquette), eine Bekannte, die seit einem Unfall mit einem Stahlkorsett um die Beine lebt,
und schließlich auch Catherine in ihren Bann. In Hinblick auf Sex hat dies eine ungemein
belebende Wirkung auf die Mitglieder der Gruppe. Zwischen ihnen wird kaum eine
Konstellation ausgelassen und immer haben die Akte eine Verbindung zum Kultobjekt Auto.
Schließlich beginnen sie als weitere Steigerung damit, selber neue Unfälle zu kreieren.
Durch seine thematische Verbindung von Zerstörung und Sex wurde
"Crash" vielerorts zum Skandalfilm erklärt. Dies verleiht dem Film jedoch eine
Bedeutung, die ihm kaum zukommt. Bezeichnend ist hier eine der Schlüsselszenen, in der
die Hauptpersonen einen Unfallort "besichtigen". Die Inszenierung gibt dem
Ganzen eine so traumwandlerische Note, dass von der angeblichen Radikalität nichts zu
erkennen ist. Aber es ist vor allem die Präsentation der Figuren, die misslungen ist: Ein
Prophet der Zerstörung, der mit unstetem Blick seine Thesen deklamiert und ein paar
sexuell angeödete Großstadtbewohner, deren leerer Gesichtsausdruck, schleppende Sprache
und trägen Bewegungen den Eindruck erwecken, sie seien mit einer zu stark abgesenkten
Körpertemperatur geschlagen, welche sowieso nichts besseres zu tun haben, als ihrem Guru
zu folgen. Der stumpfen Oberfläche der Charaktere mangelt es damit an jedem Ansatzpunkt,
der zu einer Reaktion, sei es Reibung an der Figur oder Identifikation, durch den
Betrachter dienen könnte.
Da bleibt als Inhalt des Filmes nicht mehr, als die altbekannte These von der Moderne, die
angeblich das Leben so glatt geschliffen hat, dass sich der zivilisationsmüde Mensch
danach sehnt, Risse in die Oberfläche zu machen und das wird kombiniert mit Freuds
Theorie, vom Sexualtrieb und dem noch stärkeren Todesverlangen. Dies, in Verbindung
mit der einschläfernden Dramaturgie erzeugt keine Provokation, sondern lediglich
Langeweile. Ein Lob verdienen jedoch der Komponist Howard Shore, dessen präzise geführte
Klangkulisse wie ein scharf geschliffenes Skalpell in die Handlung einschneidet und die
einfach und doch innovativ gestalteten Anfangstitel, die aber eine Erwartung an den
nachfolgenden Film hervorrufen, die dieser nicht einzulösen vermag.
Bild     
Die Bildqualität kann trotz an sich guter Grunddaten nicht ganz
überzeugen, da die Farbgestaltung alle ins rötliche spielenden Farbtöne überbetont und
so das Bild gerade wegen der sonst vorherrschenden unterkühlten Atmosphäre gelegentlich
einen leicht verfälschten Eindruck bekommt.
Ton     
Der Dolby Surround Ton zeigt ein ausgewogenes Klangbild. Besonders die
vorderen Kanäle überzeugen bei der klaren Verortung der Geräusche, die von der gut
abgemischten Musikspur gelungen ergänzt und nicht überlagert wird. Die hinteren
Lautsprecher werden allerdings kaum gefordert und bleiben dementsprechend unauffällig.
Special Features     
Als Zugaben gibt es sieben Minuten mit Interviewausschnitten, mit dem
Regisseur David Cronenberg, den Darstellern und dem Autor der Romanvorlage zu
"Crash". Außerdem ist ist der Trailer zum Film abrufbar und das Kapitelmenü
ist mit bewegten Bildern gestaltet. Positiv sind die optionalen Untertitel für die
deutsche Sprachfassung. Bei der englischen Originalversion sind hingegen nicht
ausblendbar.
Review von Tobias Wrany
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