|
Contact |
 |
Studio
|
Warner Bros. (1997) |
|
Verleih
|
Warner
Home Video (1997) |
|
Laufzeit
|
149:34
min. |
|
Regie
|
Robert
Zemeckis |
|
Darsteller
|
Jodie
Foster, Matthew McConaughey, James Woods |
|
DVD-Typ
|
DVD - 9 |
|
Fernsehnorm
|
NTSC |
|
Bildformat
|
2,35:1 (anamorph) |
|
Audiokanäle
|
1.
Englisch, Dolby Digital 5.1
2. Französisch, Dolby Digital 2.0
3. Audio-Kommentar Jodie Foster
4. Audio-Kommentar Robert Zemeckis/Steve Starkey
5. Audio-Kommentar Ken Ralston/Stephen Rosenbaum |
|
Untertitel
|
1.
Englisch, 2. Französisch, 3. Spanisch |
|
Regionalcode
|
1 |
|
Verpackung
|
Snapper-Case |
|
Preis
|
ca. 18 USD |
Film
    
"Contact" basiert auf dem gleichnamigen Roman von Carl
Sagan aus dem Jahre 1985, in dem der amerikanische Wissenschaftler auf beeindruckende Art
und Weise eine wissenschaftlich sehr fundierte Geschichte über den Kontakt mit
Außerirdischen erzählte.
Die Radioastronomin Ellie Arroway (Jodie Foster) empfängt mit Ihrem Radioteleskop
eine verschlüsselte Botschaft aus dem All. Nach einiger Zeit gelingt es Wissenschaftlern,
die Mitteilung zu entschlüsseln: Sie enthält den Bauplan für eine Maschine, von der
vermutet wird, daß sie eine Art Raumschiff darstellen soll.
Nach langer Debatte beschließen die Großmächte, die Maschine zu bauen. Ellie ist es
allerdings nicht vergönnt, den einzigen Platz in dem Raumschiff einzunehmen. Anstelle
dessen wird ihr Rivale David Drumlin, der jahrelang am Sinn von Ellies Arbeit gezweifelt
hat, für den ersten Kontakt mit den Außerirdischen auserwählt. Bei den ersten
Testläufen für die Maschine kommt es zu einem folgenschweren Unfall, als ein religiöser
Eiferer sich in das Kontrollzentrum einschleicht und sich selbst mit einer Bombe in die
Luft sprengt.
Bei dem Attentat wird Drumlin getötet und die Maschine
zerstört. Zunächst scheint damit das Projekt beendet zu sein, doch schon nach kurzer
Zeit meldet sich Ellies finanzieller Förderer Theodore Hadden, der unbemerkt in einer
versteckten Bucht in Japan eine zweite Maschine gebaut hat. Ellies Wunschtraum kann jetzt
in Erfüllung gehen..
Wer von "Contact" Science Fiction im Stile von
"Star Wars" oder "Star Trek" erwartet, der wird von diesem Film
enttäuscht sein. Denn wie bereits in Carl Sagans Buch steht die wissenschaftliche Frage
nach dem Ursprung des Lebens und dem Glauben an Gott im Vordergrund. Die Umsetzung des
Stoffes auf die Leinwand ist Regisseur Robert Zemeckis hervorragend gelungen. Sehr ruhig
und bedächtig erzählt er den Lebensweg von Ellie mit Rückblenden in ihre Kindheit und
kommt erst nach mehr als einer halben Stunde zum eigentlichen Kern der Geschichte - der
Botschaft aus dem All.
Alleine die Eröffnungsszene - eine phantastisch
realisierte virtuelle Kamerafahrt durch das Weltall dauert bereits dreieinhalb Minuten.
"Contact" wirkt an manchen Stellen gar nicht so recht wie ein Spielfilm als
vielmehr wie eine fiktive Reportage. Denn im Gegensatz zu vielen anderen
Science-Fiction-Filmen hat Robert Zemeckis äußersten Wert auf Authentizität gelegt. Die
Kamerateams und Reporter, die im Film über die Entdeckung der Botschaft aus dem All
berichten, sind nicht irgendwelche Pseudojournalisten, sondern die echte CNN-Crew mitsamt
Larry King. Sogar US-Präsident Bill Clinton bekommt in einer Szene einen unfreiwilligen
Gastauftritt, dem man nicht ansieht, daß er in das Bild hineingeschnitten worden ist (es
sei denn, man wundert sich, weswegen sich Clintons Haare bewegen, obwohl doch im
Presseraum des Weißen Hauses eigentlich keine Windböen herrschen sollten).
Überraschend, aber wiederum nur eine originalgetreue Übernahme aus der Buchvorlage ist
auch das unspektakuläre Ende des Films: Ellie kehrt von ihrem Ausflug ins All zurück und
hat keinen Beweis dafür, was sie erlebt hat. In einer Anhörung vor dem Kongreß muß sie
sich Vorwürfe machen lassen, daß die gesamte Geschichte mit der Botschaft aus dem All
nur eine wahnwitzige Inszenierung des Industriellen Hadden gewesen sei. Lediglich ein
kleiner Wink mit dem Zaunpfahl kurz vor Filmende weist darauf hin, daß Ellie zumindest
etwas erlebt haben muß. Nach dem bombastischen Aufbau der Geschichte hätte man
sicherlich ein spektakuläreres Ende erwartet, doch mindert es nicht den Gesamteindruck
von Contact.
Bild     
Die Bildqualität ist auf hohem technischen
Niveau, das Bild ist sehr scharf und detailreich. Die Eröffnungssequenz, die einem Flug
durchs Weltall gleicht, wirkt geradezu gemalt. Die brillianten Farben und scharfe Konturen
werden besonders in Szenen wie zu Anfang von Kapitel 60 deutlich. Bei näherem
Hinsehen sind mitunter einige kleine Artefakte zu sehen. Ebenso ist auch ein feines
Bildrauschen sichtbar, welches der Qualität dieses Films aber keinen Abbruch tut.
Ton     
Der Sound der DVD ist sehr sauber und klar. Ein
Feuerwerk an Soundeffekten ist der Film allerdings nicht. Sehr lange Passagen kommen gar
ganz ohne Musik und Effekte aus. Dennoch sind auf der DVD einige Stellen, die durchaus
hörenswert sind. So zum Beispiel die Startszene in Kapitel 32, bei der sich der
Subwoofer mächtig in den Vordergrund setzt. Ein weiteres Highlight ist Kapitel 11, als
Ellie zum ersten Mal die Botschaft aus dem All hört.
Special Features     
Die Aufschrift "Special Edition" auf
der Verpackung wirkt fast wie eine Untertreibung. Warner hat mit dieser DVD ein
Musterbeispiel dafür präsentiert, wie man die erweiterten Speicherfähigkeiten der DVD
sinnvoll nutzen kann. Auf der DVD ist so viel Infomaterial untergebracht, daß in den
Internet-Newsgroups immer wieder Fragen auftauchten, wie man denn an bestimmte Features
herankommt.
Insgesamt drei Audiokommentare von Jodie
Foster, Regisseur Robert Zemeckis und den Special Effects-Experten Ken Ralston und Stephen
Rosenbaum sind vorhanden, die den Film auf seiner gesamten Länge von 143 Minuten
begleiten. Und es lohnt sich durchaus, sich einmal die Zeit zu nehmen und diese
Audiokommentare anzuhören. Die Menüs sind sehr ansprechend gestaltet und bieten
zunächst Infos auf Grafiktafeln über Cast & Crew. Das ist man gewohnt. Wo andere
aufhören, geht "Contact" allerdings noch weiter: Insgesamt rund vierzig Minuten
"Making of" sind zusätzlich auf der DVD untergebracht, die einzelne Szenen und
deren Realisierung bis ins Detail erklären.
Und da dieses "Making of" nicht im
Stile des "Hey, wir haben einen coolen Film gemacht und wollen euch deswegen jetzt
noch unbedingt zeigen, was wir für tolle Hechte sind" abgedreht wurde, ist es
wirklich lohnenswert, die Special Features in Ruhe zu betrachten. Abgerundet wird das
Ganze dann noch durch zwei Trailer für den Film.
Review von Karsten Serck
Test - Equipment:
TV Panasonic TX - W32D3F
DVD - Player Panasonic DVD A-350
Dolby Digital / DTS - Receiver Sony STR-DA 50 ES
März 1998
Diesen Film bei amazon.de bestellen!
Diesen Film bei Video Buster leihen - 7 EUR Startguthaben + 1 VoD-Film geschenkt!
Externe Reviews zu dieser DVD finden
HOME
> REVIEWS > ZURÜCK
<
|