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Chinatown |
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Chinatown |
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Studio
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Paramount Pictures (1974) |
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DVD-Anbieter
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Paramount Home
Entertainment (2000) |
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Laufzeit
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ca. 125 min. |
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FSK
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16 |
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Regie
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Roman Polanski |
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Darsteller
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Jack Nicholson, Faye
Dunaway, John Huston, Perry Lopez, Bruce Glover, Joe Mantell u.a. |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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2,35:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby
Digital 5.1
2. Deutsch, Dolby Digital 1.0
3, Französisch, Dolby Digital 1.0
4. Italienisch, Dolby Digital 1.0
5. Spanisch, Dolby Digital 1.0
6. Ungarisch, Dolby Digital 1.0 |
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Untertitel
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Englisch, Englisch für
Hörgeschädigte, Deutsch, Französisch, Bulgarisch, Portugiesisch, Dänisch, Schwedisch,
Finnisch, Holländisch, Norwegisch, Türkisch |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca. 25 EURO |
Film     
Los Angeles, im Jahre 1937: Der Ex-Cop J.J. Gittes (Jack Nicholson), Jake
für seine Freunde, betreibt ein gut laufendes Detektivbüro, in dem eines Tages eine Frau
erscheint, die erklärt, ihr Name sei Mrs. Mulwray und ihn bittet, ihren Ehemann Hollis,
den Chef des lokalen Wasserwerks, zu beschatten, da sie ihn in Verdacht habe, er gehe
gewissen außerehelichen Aktivitäten nach. Ein reiner Routinejob also, der auch relativ
schnell erledigt ist. Nach Ablieferung der obligatorischen Beweisfotos scheint die Sache
für Gittes abgeschlossen, doch als die von ihm geschossenen Bilder in der Presse
auftauchen, um eine Skandalstory zu dokumentieren, ist das erst der Anfang einer Reihe von
Ereignissen, die Gittes immer tiefer in einen Sumpf aus Korruption, Gewalt und den
Abgründen einer Familiengeschichte hineinziehen.
Es geht um ein geplantes Staudammprojekt in L.A. und die unlauteren
Methoden, die gewisse Personen anwenden, um das eigene Stück des zu verteilenden Kuchen
so groß wie nur möglich werden zu lassen. Diese Methoden beginnen bei der künstlichen
Verknappung des kühlen Nasses für das gerade unter einer extremen Dürre leidenden Los
Angeles und hören beim Vergiften von Brunnen verkaufsunwilliger Orangenfarmer noch nicht
auf. Denn selbst vor Mord schrecken die dunklen Hintermänner nicht zurück. Erstes Opfer
ist der Beschattete, Hollis Mulwray, kurz darauf gefolgt von der Frau, die als seine
Ehefrau Gittes den Auftrag gegeben hatte, nur dass dieser inzwischen herausgefunden hat,
dass die besagte Dame in keinerlei ehelichem Verhältnis zu dem Verstorbenen gestanden
hatte.
Dass er bei Erfüllung seines Auftrages anscheinend als Werkzeug für die
kriminellen Pläne eines Unbekannten gedient hatte, lässt ihn nicht ruhen, so dass er
sich auf die Jagd macht und sich dabei auch nicht durch unmissverständliche Warnungen
zurückhalten lässt, seine Nase nicht in diese speziellen Angelegenheiten zu stecken,
selbst wenn diese Warnungen durch messerscharfe Argumente eines Kleinganoven (Regisseur
Polanski in einem prägnanten Kurzauftritt) gestützt werden. Motivation für sein Handeln
ist nicht zuletzt auch die Tatsache, dass ihm die echte Mrs. Evelyn Mulwray (Faye
Dunaway), der er innerhalb kürzester Zeit auch persönlich immer näher kommt, einen
entsprechenden Auftrag erteilt. So verfängt sich Gittes immer tiefer in dem Netz aus
Lügen und Intrigen, in dessen Mittelpunkt Noah Cross (John Huston), Evelyns Vater und der
frühere Partner von Mulwray alle Fäden in den Händen hält.
"Chinatown" ist etwas anderes als eine aktualisierte Neuauflage
eines Krimis aus der Ära der schwarzen Serie, als ein kleiner Privatschnüffler in der
Unterwelt der dreißiger und vierziger Jahre aufräumte. Das zeigt sich schon an den
Bildern, die Roman Polanski gewählt hat, um seine Geschichte zu erzählen. Das Dekor und
der Blick auf die Landschaften, verbunden mit der eindringlichen musikalischen Untermalung
von Altmeister Jerry Goldsmith, entführen zwar unmittelbar zurück ins Los Angeles der
dreißiger Jahre, aber die realistische Kargheit (bei welcher der Regisseur fast etwas zu
viel des Guten getan hat) die in jeder Sekunde sichtbar ist, lässt keinerlei Raum für
ein nostalgisches Eintauchen. Der Regisseur zwingt die ungeteilte Aufmerksamkeit des
Zuschauers auf die persönlichen Dramen der Hauptfiguren. Es wird schnell klar, dass
"Chinatown" wesentlich mehr mit einer klassischen griechischen Tragödie, als
mit "The Big Sleep" gemeinsam hat. Gestützt wird dies durch eine insofern
optimale Besetzung der Rollen, wobei es abgesehen von Faye Dunaway und John Huston,
natürlich vor allem Hauptdarsteller Nicholson ist, der den Film trägt. Er glänzt mit
all der ihm zur Verfügung stehenden Intensität als ein Sisyphos, der sich mit jedem
gelösten Geheimnis einem noch größeren Rätsel gegenübersieht und doch immer weiter
kämpft, ehe er letztlich doch auf ganzer Linie scheitern muss.
Der Film ist somit für all jene, die sich auf den Werdegang der Figuren einlassen wollen,
höchst beeindruckend. Ansonsten besteht allerdings die Gefahr, dass sich Langeweile
einschleicht, denn abgesehen davon, dass die Konzeption der Geschichte von
"Chinatown" jeden Humor, den zum Beispiel Bogart in seinen Auftritten als Sam
Spade oder Marlowe versprühte, kategorisch ausschließt und entgegen dem ursprünglichen
Drehbuch, dass noch mit einem typischen Hollywood Happy End abschloss, Roman Polanski mit
seinem pessimistischen Schluss auch zum Ende jedes Wohlgefühl verwehrt, wird durch das
Wiederspiegeln des Innenlebens der Personen in den trockenen, kargen Bildern auch jede
Absicht vereitelt, den Film als unbeschwerten "Ausflug" in eine vergangene
Epoche zu nutzen.
Bild     
"Chinatown" wurde 1974 gedreht. Dafür präsentiert sich das Bild
in guter Form. Bildschärfe und Kontrast sind zufrieden stellend, die Farbwiedergabe ist,
gemessen am Alter des Filmes, recht gut, auch wenn nach heutigen Maßstäben die
Farbbalance nicht ganz ausgewogen ist. Das Bildrauschen hält sich in Grenzen, und die
Detailtreue ist durchaus akzeptabel. Selbst in Szenen, wo man den blauen Himmel oder
große helle Objekte sieht, die ein stark verschmutztes Master deutlich zeigen, sieht das
Bild bis auf einen leichten gräulich-bräunlichen Schleier noch recht sauber aus. Die
Komprimierung ist, wie von Paramount-DVDs gewohnt, sauber, die Konturen aller sich im Bild
befindlichen Objekte weisen keinerlei Störungen auf. Für einen 26 Jahre alten Film ist
das Bild insgesamt überraschend gut, deshalb auch eine gute Beurteilung.
Ton      
Die englische Dolby Digital 5.1-Abmischung, neu angefertigt, ist
überraschend gut gelungen, weil sie sogar, was vielen nachträglich abgemischten
5.1-Tonspuren älterer Filme abgeht, ein befriedigendes Raumgefühl sicher stellen kann,
wenn auch ein hoher tonaler Anteil vor allem aus dem Center kommt, der teilweise auch
einen zu großen Teil der Umgebungsgeräusche wiedergibt. Gelungen ist die Einarbeitung
des Music Scores von Jerry Goldsmith, Effektfeuerwerke gibt es allerdings keine, dafür
ist der Dynamikumfang zufrieden stellend. Auch kleinere Nuancen, sei es von der Filmmusik
oder von den Umgebungsgeräuschen, gehen nicht unter.
Die deutsche Synchro liegt in Dolby Digital 1.0 vor. Für eine Monospur
klingt das Ergebnis aber ordentlich: Die Stimmwiedergabe ist im Rahmen der Möglichkeiten
gelungen, die Stimmen sind stets klar verständlich und selbst im höheren Frequenzbereich
nicht mit zu muffig-mittiger Charakteristik. Selbst die Filmmusik klingt zwar etwas
verzerrt, aber noch durchaus akzeptabel. Die Umgebungsgeräusche werden verständlich
wiedergegeben - wenn man bedenkt, dass sie bei vielen Mono-Aufnahmen teilweise ganz
untergehen oder fast unhörbar sind, ist das Ergebnis im Falle "Chinatown" gut
zu nennen.
Special Features     
Die Code 2-DVD besitzt als Extras ein Interview mit Regisseur
Roman Polanski, dem Producer Robert Evans und Writer Robert Towne. Ebenfalls ist der
Kinotrailer mit dabei. Die Menügestaltung ist schlicht, aber gut passend zum Film.
Review von Carsten Rampacher
Test - Equipment:
TV Sony KV-32FS60D
DVD - 200er Wechsler Sony DVP-CX850D
DVD-Player Pioneer DV-05 Elite, Panasonic DVD-RV60
THX Surround EX/DTS ES Compatible-Verstärker Denon AVC-A10SE
Dolby Digital EX/DTS ES Compatible-Verstärker Yamaha DSP-AX1 05.10.2000
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