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Chicken Run |
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Deutsch
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Chicken
Run/Hennen Rennen |
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Studio
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Dreamworks
(2000) |
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DVD-Anbieter
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Dreamworks
Home Video (2000) |
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Laufzeit
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84 min. |
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Regie
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Peter
Lord & Nick Park |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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Fernsehnorm
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NTSC |
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Bildformat
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1,85:1
(anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Englisch, DTS ES
Discrete 6.1
2. Englisch, Dolby Digital 5.1
3. Englisch, Dolby Digital 2.0 Surround |
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Untertitel
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Englisch |
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Regionalcode
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1 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca.
20 USD |
Film      
Als die Pläne für eine grundlegende Umstrukturierung
der Produktionsmethoden auf der Farm der Tweedys ansteht, reagieren
Ginger, Bunty, Babs, Mac und der alte Fowler erst einmal panisch wie
ein aufgescheuchter Hühnerhaufen, was sich nicht zuletzt damit erklärt,
dass es sich bei den letztgenannten um Mitglieder dieser gefiederten
Spezies handelt. Von den neuen Plänen sind sie unmittelbar in einer
wenig erfreulichen Art und Weise betroffen. Mrs. Tweedy hat sich nämlich
in den Kopf gesetzt, den Profit des heimischen Unternehmens zu
steigern, indem von der Eierproduktion auf den lukrativen Geschäftszweig
der Herstellung von Pasteten umgesattelt wird. Und es geht keinesfalls
um irgendwelche Pasteten, sondern solche, deren Hauptbestandteil Geflügel,
genauer gesagt Hühnerfleisch, ist, wobei den derzeitigen
Bewohnerinnen der Farm die zweifelhafte Ehre zukommen soll, die Ersten
zu sein, die einer derartigen Verwertung zugeführt werden sollen.
Davon verständlicherweise alles andere als entzückt, werden heftig
Fluchtpläne geschmiedet, ungeachtet der Tatsache, dass sie auf diesem
Gebiet schon mehr als einen Fehlschlag hinnehmen mussten, da die
listige Ginger in Zusammenarbeit mit ihren Kolleginnen, vor allem der
technisch außerordentlich begabten Mac, zwar schon bisher keine Möglichkeit
ausließ, um sich und ihren Kolleginnen den Suppentopf zu ersparen,
der unweigerlich jeder Einwohnerin der Farm drohte, welche die
notwendige Frühstückseierquote nicht zufriedenstellend erfüllte.
Aber letztendlich scheiterten alle Unternehmungen dieser Art, egal, ob
es über, unter oder sogar durch das Zauntor hindurch gehen sollte.
Gerade, als sie schon fast aufgeben wollen, kommt, ganz nach dem Motto
"Alles Gute kommt von Oben", Rocky herbeigeflogen. Bei Rocky
handelt es sich nach seinen eigenen bescheidenen Angaben um einen
ausgebildeten Flug-Hahn, der auf der Flucht vor dem Zirkus ist, bei
dem er bisher seine Beschäftigung fand. Besonders Ginger sieht in ihm
die Rettung, denn wenn er es geschafft hat, hinein zu fliegen, dürfte
es dem Rest der Truppe doch gelingen können, den umgekehrten Weg zu
nehmen. Rocky, von der Aufmerksamkeit berauscht, die ihm als buchstäblichen
Hahn im Korbe zukommt, bestärkt sie noch in ihrem Beschluss und
startet prompt ein exzessives Flugtraining, wobei er allerdings
"vergisst" zu erwähnen, dass auch er eigentlich nicht
besonders flugtauglich ist und sein Einflug damals nichts mit eigenen
Fähigkeiten zu tun hatte. Doch als seine Übertreibung schließlich
auffliegt, scheint alles zu spät, denn schon wird die neue
vollautomatische Hühnerpastetenmaschine angeliefert und wartet auf
die ersten Versuchskanin... äh...Versuchshühnchen, um ihre Effizienz
zu demonstrieren.
Wer bisher der Meinung war, Hühner taugten nur als
Rohstofflieferanten für diverse Lebensmittel oder als malerische
Statisten beim Urlaub auf dem Lande, der wird mit "Chicken
Run" jedenfalls insofern eines besseren belehrt, als das
Federvieh die idealen Protagonisten eines großangelegten
Abenteuerfilms sind, zumindest dann, wenn das kreative Team der
Aardman-Studios hinter der Sache steht. Nick Park und Peter Lord, die
schon zuvor mit den Wallace & Gromit Kurzfilmen für Furore
sorgten, haben in Zusammenarbeit mit Dreamworks, die glücklicherweise
die nicht unbeträchtlichen Produktionskosten von ca 40 Mio $
lieferten, ohne sich in den kreativen Prozess zu sehr einzumischen,
ihren ersten abendfüllenden Spielfilm geschaffen und dabei den
eindeutigen Beweis erbracht, dass das scheinbar so altmodische
Stop-Motion-Verfahren, bei dem die Figuren für jede Bewegung sorgfältig
per Hand umgemodelt werden müssen, mit jeder technischen Spielerei
der "Neuzeit" mehr als mithalten kann. Aufgrund des riesigen
Aufwandes, der hinter der Schaffung der absolut flüssigen Bewegungen
der Knetfiguren steht, waren Park und Lord zu ihrem Leidwesen diesmal
jedoch gezwungen, die Handarbeit größtenteils an andere Animatoren
zu delegieren, aber durch die gute Zusammenarbeit ging nichts vom
Charme ihrer früheren Werke verloren und zusätzlich kam, wie Lord in
einem Interview feststellte, noch der Vorteil hinzu, dass so jeder
Animateur seine eigene Individualität in die Bewegung der Figur
einbringen konnte, was diese so wirklich lebendig machte.
Das Ergebnis dieser Vorgehensweise überzeugt auf der ganzen Linie,
denn von so vielschichtigen und originellen Rollenangeboten, wie sie
den Hühnern von "Chicken Run" geboten wurden, träumen
viele Hollywooddarsteller aus Fleisch und Blut vergeblich. Der Film
ist deshalb auch mehr als "nur" eine ausgesprochen gelungene
Parodie auf "Ausbrecherfilme", wie "Gesprengte
Ketten", er erlaubt auch das Mitzittern mit den Hauptfiguren, bei
ihren dramatischen Fluchtversuchen und das gilt selbst für diejenigen
Zuschauer, welche fälschlicherweise davon ausgehen,
Puppentrickfiguren seien etwas fürs Kinderprogramm, was für die Hühner
von "Chicken Run" (wie auch schon für die Abenteuer von
Wallace & Gromit) klar widerlegt wird.
Was "Chicken Run" aber vor allem auszeichnet,
ist der Humor. In rasanter Folge wechseln sich ausgeklügelte
Slapstick-Szenen und gnadenlos gelungene Situationskomik, mit
spritzigen Dialogen ab, wobei bei letzteren die Originalversion ihre
Überlegenheit beweist, da der unterhaltsame Gegensatz zwischen
amerikanisch-cooler Überheblichkeit und der original britischen
Mischung aus Skurrilität und intellektuellem Stil noch viel
pointierter hervorspringt. Mel Gibson arbeitet die lässige Selbstüberschätzung
von Rocky perfekt heraus, muss aber vor der britischen Übermacht
letztlich kapitulieren, insbesondere deshalb, weil allein Julia
Sawalha die Ginger so brillant zum Leben erweckt, dass sie alle
anderen an die Wand spielt bzw. spricht.
Kurz gesagt, wer nicht gerade unter einem akuten Fall von Hühnerphobie
leidet, sollte sich mit "Chicken Run" großartig amüsieren.
Bild      
Die DVD besitzt ein Bild mit sehr gutem Kontrastumfang
und einer gelungenen Farbbalance. Die Komprimierung ist fehlerfrei und
exakt. Noch besser könnte die Gesamtbildschärfe sein; das Bild wirkt
minimal zu weich gezeichnet. Wer einen hochwertigen DVD-Player mit
brauchbarem Video-Equalizer oder einen TV mit einer feinfühligen
Schärfereglung sein eigen nennt, kann durch behutsames Drehen am
Schärferegler diesem Effekt aber entgegen wirken, so dass ein auch in
den Konturen relativ scharfes Bild das Ergebnis der Bemühungen sein
dürfte. Abnutzungserscheinungen gibt es bei einem solch neuen Master
noch fast keine.
Ton     
Trotz hochkarätigem Mehrkanal-Tonformat kommt
"Chicken Run" nicht über eine lediglich gute Tonbewertung
hinaus. Bei der etwas zu schwachen Abmischung, die Umgebungsgeräusche
nicht sorgfältig genug einarbeitet und gleichzeitig die nicht allzu
häufig auftretenden größeren Effekte nur mit befriedigender
Durchschlagskraft ausstattet, hilft auch der zusätzliche diskrete
Back Surround-Kanal nichts. Gut ist die Stimmwiedergabe und die
Dynamik im Hochtonbereich (sehr klar und präzise), während der Bass
die untersten Frequenzen etwas zu nachlässig behandelt und damit
insgesamt kein sehr gutes Klangvolumen sicherstellt.
Special Features      
Die DVD hat ein witzig gestaltetes Menü,
das perfekt zum Inhalt passt. Hervorstechend im Menü: Der "Panic
Button" - keine Angst, der DVD-Player bekommt nicht die Panik und
stürzt ab, sondern in einer kurzen Bildeinblendung schreien die
"Chickens" laut auf. Dazu kommen zwei interessante
Features zur Entstehungsgeschichte sowie ein sehr gelungener
DVD-ROM-Teil, den sich viele DVD-Fans auch mal bei einer Code 2-DVD in
diesem Umfang wünschen: Da kann der gesamte Desktop im Chicken
Run-Design gestaltet werden, dazu gibt es noch zwei lustige kleine
Games - und spätestens seit dem Moorhuhn-Spiel und seinen
Evolutionsvarianten sind ja PC-Spielchen mit dem lieben Federvieh
äußerst beliebt. Für Moorhuhn-Shooter heißt es allerdings
umdenken: Denn hier muss das Hühnchen immer beschützt oder gerettet
werden.
- Audiokommentar von Peter Lord & Nick
Park
- "Poultry in Motion": Knapp 21 Minuten langes "Making Of"
(sehenswert)
- "The Hatching Of Chicken Run":
Eigentlich noch ein "Making Of" mit der Geschichte der
Knetpuppen von Nick Park und Peter Lord (Wallace & Gromit),
rund 15 Minuten lang
- Read-Along: Geschichte von "Chicken
Run" erzählt2 Trailer
- 1 TV-Spot, Sneak
Preview-Trailer
- Production Notes auf Texttafeln
- Cast & Crew Informationen auf
Texttafeln
- Egg Hunt: 12 Versteckte Eier in den
DVD-Menüs suchen. Wenn man eines gefunden hat, erfährt man einen
von 12 "Fun Facts" über das Making-Of von Chicken Run
- DVD-ROM-Teil: Hintergrundbild für den
PC, Screen Saver, zwei lustige Spiele "Whack A Tweedy"
(für jeden Click auf einen in einem Spielfeld auftauchendes
Mitglied der Familie Tweedy (Bauer, seine Frau, Hofhund) gibt es
Punkte. Aber Vorsicht: Auch Hühnchen tauchen auf - wer sie
"abklickt", bekommt Punkte abgezogen!) und "Escape
From Pie Machine" (Arme Hühnchen müssen einer
fürchterlichen Maschine entkommen, die aus ihnen Eierkuchen
machen soll). Dazu gibt es ausdruckbare, noch nicht kolorierte
Bilder von Chicken Run-Figuren, die man selbst ausmalen kann (nett
für die "Kids") sowie verschiedene downloadbare
Möglichkeiten, den Desktop im Chicken Run-Design zu gestalten
(z.B. Icons)
Review von Carsten Rampacher
(Bild, Ton, Special Features) und Tobias
Wrany (Inhalt)
Test - Equipment:
TV Sony KV-32FS60D
DVD-Player Pioneer DV-737
DTS ES Discrete 6.1/THX Surround EX-Verstärker Denon AVC-A1SE 02.01.2001
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