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Cap und Capper
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Original
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The Fox and the Hound |
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Studio
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Walt
Disney Pictures (1981) |
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DVD-Anbieter
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Buena
Vista Home Entertainment (2001) |
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Laufzeit
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79:18
min. (freigeben ohne Altersbeschränkung) |
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FSK
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6 |
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Regie
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Ted Berman |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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1,33:1 |
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Audiokanäle
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1.
Englisch, Dolby Digital 5.1
2. Spanisch, Dolby Digital 5.1
3. Deutsch, Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel
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Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch,
Kroatisch, Slowenisch |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca.
40-50 DM |
Film      
Der Fuchs-Junge Cap, der als Findelkind auf einem Hof aufgenommen
wird und Capper, ein Jagdhundwelpe vom Nachbarhof – zwei
unzertrennliche Freunde, die nicht wissen, dass sie eigentlich Feinde
sein sollten. Unter den wachsamen Augen ihrer Herrchen wachsen Cap und
Capper unbeschwert heran und werden die dicksten Freunde. Doch ihre fröhlichen
Tage finden mit zunehmenden Alter ein Ende, denn Capper ist
schließlich ein Jagdhund und wird dementsprechend auch dressiert. So bahnt sich
langsam ein Konflikt an, dem die beiden nicht entgehen können. Cap und Capper müssen
sich entscheiden, was mehr zählt, ihre Jugendfreundschaft oder die Rolle und
Pflichten, die von ihnen im Leben erwartet werden.
Disney-Filmen wird oft der Vorwurf gemacht, das trügerische Bild einer heilen Welt zu
vermitteln und quasi als Ultima Ratio das Harmoniebedürfnis des meist
jugendlichen Publikums in den Vordergrund zu stellen. Das mag oft zutreffen,
doch Cap und Capper ist ein Film, der einem anderen Schema folgt und sich mit der Realität des Lebens
beschäftigt. Es gibt natürlich auch viele amüsante Momente in diesem Film,
sehr schön ist z.B. die arme Raupe, die sich vor dem Specht Boomer und dem
Spatz Dinky vorsehen muss, doch im Kern steht eine recht ernste Geschichte:
Bereits früh zeigen sich die Signale, dass die Idylle nicht von langer Dauer
sein wird. Cap und Capper erzählt im Grunde genommen anhand der beiden Tiere
nichts anderes, als den Wandel von der Kindheit zum Erwachsensein, und die
Veränderungen, die sich in Folge dessen für jeden ergeben. So ist Cap und
Capper stellenweise auch ein recht sentimentaler und düsterer Film, wenn die
äußeren Umstände aus der anfänglichen Freundschaft plötzlich Abneigung
werden lassen. "Cap und Capper" zeigt diesen Wandel ohne großes
Kitsch und Pathos und ist trotz des ernsten Themas ein sehr unterhaltsamer Film,
der aber trotz Freigabe ohne Altersbeschränkung nicht unbedingt für die
"Allerkleinsten" gedacht ist.
Bild      
Laut IMDB
wurde Cap und Capper in 1,75:1 gedreht. Somit wäre dies streng genommen ein Pan
& Scan-Transfer, was allerdings im Vergleich zu Realfilmen hier aber kaum
auffällt.
Obwohl dieser Film von 1981 stammt, könnte man fast meinen, dass er noch
zehn Jahre älter wäre. Die Animationen erscheinen mal mehr, mal weniger
verwaschen und konturlos, ein Eindruck, der sich vor allem durch die dezente
Farbgebung aufdrängt. Auch die Qualität der Animationen ist nicht mit neueren
Disney-Filmen vergleichbar. Stellenweise sehen die Bilder etwas schablonenhaft
aus und in größeren Flächen fällt auch mitunter ein leichtes Flackern auf.
Die Schärfe ist von Szene zu Szene oft wechselhaft, so dass man fast annehmen
könnte, hier sei Material von zwei verschiedenen Quellen zusammengesetzt
worden. Filmrauschen ist in leichtem Maße sichtbar, was allerdings immer noch
erträglicher ist, als der Einsatz eines meist mit noch schlimmeren Folgen
verbundenen Rauschfilters. Die Kompression der DVD ist in Ordnung und zeigt
keine weiteren Störungen. Wer bereits viele Zeichentrickfilme auf DVD gesehen
hat, wird wohl von dieser DVD etwas enttäuscht sein, aber zumindest entspricht
die Qualität noch gerade dem Niveau, das man aus dem Fernsehen gewohnt ist.
Ton      
Der 5.1-Mix entpuppt sich als Mogelpackung. Der gesamte Film ist sehr stark
auf die Mitte des Frontbereichs fixiert und klingt auch leicht muffig. Die
Surroundkanäle werden kaum angesprochen, lediglich in ein paar Momenten, die
sich an einer Hand abzählen lassen, ist ein dezenter Hall von hinten zu
vernehmen. Zumindest der Bass wird stellenweise richtig deutlich, wobei die
Dynamik des gesamten Films vornehmlich sehr zurückhaltend ist.
Special Features      
Bei der Auswahl der Extras hatte Disney vor allem Kinder im
Auge, weswegen die Infos für Film-Interessierte insgesamt nicht große
Berücksichtigung finden:
-
Passing the Baton: Dieses Making of ist zwar recht kurz,
aber angesichts des Alters des Films ist es ja nicht einmal
selbstverständlich, dass man hier so etwas geboten bekommt. Kurz aber
prägnant wird die Entstehung des Filmes und seine Bedeutung angerissen und
die Einordnung in die Historie der Disney-Filme dargestellt.
-
Das Cap und Capper-Album: Hier bekommt man eine Auswahl von
meist farbigen Zeichnungen zu sehen, die bildschirmfüllend Entwürfe für
Szenen des Filmes zeigen. Außerdem sind noch ein paar Bilder von den
Synchronisationsarbeiten für die Originalfassung mit dabei.
-
Sing mit uns: "Wer eure Freundschaft sieht": Wer
Disney-DVDs kennt, ist die üblichen "Sing a longs" bereits
gewohnt, von denen es hier auch eines gibt.
-
Interaktives Abenteuerbuch Neue Beste Freunde: Kleine
Spielchen sind eine Spezialität von Disney. Leider ist dieses hier
praktisch nicht mehr als eine kleine Bildergeschichte mit Cap und Capper,
durch die man sich mit den Cursortastendurchbewegt.
-
Kurzfilm "Der Zauberhund": Hier kommen
Pluto-Freunde auf ihre Kosten. Denn dies ist einer der bekannten
Disney-Kurzfilme, in denen Pluto einem Hund begegnet, der ein wenig
Ähnlichkeit mit Capper hat.
Nervig sind auch auf dieser DVD wieder zwei Angelegenheiten: Die
Werbetrailer (lassen sich mit MENU beenden) und die User Prohibitions, die ein
direktes Umschalten der Sprache verhindern.
Review von Karsten Serck
Test - Equipment:
TV Panasonic TX - W32D3F
DVD - Player Pioneer DV-737
Dolby Digital/DTS - Receiver Yamaha RX-V3000 RDS 15.11.2001
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