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Blood
& Wine |
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Blood And Wine |
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Studio
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Concorde/Castle Rock 1996 |
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Verleih
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Cocorde Home Entertainment (1999) |
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Laufzeit
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ca. 97 min. (FSK 16) |
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Regie
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Bob Rafelson |
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Darsteller
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Jack Nicholson, Jennifer Lopez,
Stephen Dorff, Michael Caine u.a. |
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DVD-Typ
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DVD - 9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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1,85:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Deutsch, DTS 5.1
2. Deutsch, Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel
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1. Englisch, 2. Deutsch für
Hörgeschädigte, 3. Spanisch |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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transparentes Amaray-Case |
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Preis
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ca. 25 EURO |
Film      
Mal wieder eine Paraderolle für Jack Nicholson: Er spielt den
machohaften und skrupellosen Weinhändler Alex Gates aus Miami, der in Saus und Braus
lebt, aber völlig pleite ist. Seine Frau betrügt er mit der äußerst attraktiven
und charmanten Gabriella (Jennifer Lopez), der kubanischen Babysitterin eines
seiner Großkunden. Gates Stiefsohn Jason (Stephen Dorff) kann seinen zweiten
Vater nicht leiden - bei dessen Macho-Allüren auch nicht unbedingt ein Wunder. Und die
Pläne, die der luxusverrückte Weinhändler schmiedet, eignen sich auch nicht unbedingt,
um seinen sowieso schon schwach ausfallenden Symphatiebonus ins Unermessliche zu steigern:
Gabrielles Arbeitgeber, also Gates' Großkunde, ist nicht nur x-facher Millionär und lebt
in einer sehr gut bewachten, riesigen Villa direkt am Meer, nein, er ist auch noch drei
Wochen weg, und im Haus ist bis auf die Wachleute, die Gates kennt, niemand. Dafür lagert
im Safe ein wunderhübsches Diamantencollier mit dem bescheidenen Wert von einer Million
Dollar -gefundenes "Fressen" für Gates.
Unter einem Vorwand begibt sich dieser in Begleitung seines nicht minder
unsymphatischen Komplizen - dem finsteren und fiesen Safeknacker Victor Spansky (Michael
Caine) zur Villa des Millionärs, wo dem Safe-Experten Spansky dann die ehrenvolle
Aufgabe zuteil wird, möglichst schnell und unauffällig das Collier aus dem Safe zu
klauen.
Soweit, so gut - nun hatte es sich Gates eigentlich vorgestellt, nach dem
Raub und dem erfolgreichen Verkauf des edlen Schmuckstücks abzuhauen mit seinem Teil der
Beute und zusammen mit der schönen Gabrielle irgendwo ein unbeschwertes Leben zu führen
- aber so gut meint es das Schicksal nicht mit ihm. Vielmehr empfängt ihn nach gelungenem
Beutefeldzug zu Hause seine aufgebrachte Frau, fand sie doch betrüblicherweise die
bereits vorbestellten Flugtickets für ihn und Gabrielle. Dumm gelaufen, doch es kommt
für Gates noch übler, denn im folgenden Streit zwischen ihm und seiner Frau schlägt sie
ihn mit einer Eisenstange zu Boden. Sein fein säuberlich gepackter Koffer, der eigentlich
seiner Frau gehört, mit dem Collier in der Seitentasche ist das letzte, was Gates sieht,
bevor er ohnmächtig zu Boden sinkt.
Seine Frau, fassungslos, da sie denkt, ihren wüsten Gatten erschlagen zu
haben, rennt mit ihrem Koffer (in dem sich ja auch das Collier befindet, von dem sie
nichts weiß) aus dem Haus - fast in ihren Sohn, der gerade nach Hause kommen
wollte. Spontan beschließen beide, abzuhauen, nachdem Jason noch mal kurz im Haus war,
dem gehassten Stiefvater aber nicht half.
Gesagt, getan, Mutter und Sohn suchen erst mal Zuflucht auf dem Hausboot
einer Freundin von ihr - doch Gates ist inzwischen wieder auf den Beinen und heftet sich
zusammen mit seinem Komplizen an die Fersen seiner Familie. Mutter und Sohn haben in der
Zwischenzeit auch das Collier im Koffer entdeckt und sind fest entschlossen, es Alex nie
wiederzugeben.
So beginnt eine wilde Jagd, und es kommt zu diversen Verwicklungen, da auch
Jason sich sehr für Gabrielle interessiert, aber nicht ahnt, dass sie die Geliebte seines
Stiefvaters ist....
"Blood and Wine" ist ein gut gelungener, temporeicher
Actionthriller, der mit hervorragenden Mimen aufwarten kann. Nicholson und Caine als
sarkastische, fiese und skrupellose Diamantendiebe sind fast Idealbesetzung, Jennifer
Lopez sieht man eigentlich immer gern, und die Handlung ist auch recht spannend - alles in
allem ein unterhaltsamer Film.
Bild      
Das Bild dieser Code 2-DVD ist ordentlich, doch nicht fehlerfrei: So zeigt
sich der Kontrast als etwas schwächlich, manche Details werden darum verschluckt. In
manchen Szenen, wo sich das Geschehen im Hellen abspielt, ist die Detailtreue gut. Die
Schärfe überzeugt auch nicht völlig, vor allem, wenn man den Film aus der Nähe
betrachtet, fallen manchmal unscharfe und etwas verschwommene Gesichter und kleinere
Bewegungsunschärfen auf.
Aus normaler Entfernung kann man sich den Film ohne große Einschränkungen
ansehen. Bildrauschen fehlt fast gänzlich, Nachzieheffekte gibt es kaum, und die Farben
sind natürlich - mit Ausnahmen: In Szenen, wo Schatten auf die Gesichter fällt, wirken
sie etwas übertrieben fahl. Wäre das Bild zudem dauerhaft richtig scharf und würde der
leichte, dem Betrachter aus kurzer Distanz auffallende Grauschleier über dem Bild fehlen,
so wäre dies einer besseren Bewertung der Farben (denen der Schleier etwas von ihrer
Kraft raubt) zuträglich, auch der visuelle Gesamteindruck des Films wäre besser.
Ton      
Zunächst einmal ein großes Lob an Concorde: Beide gebräuchlichen
Sechskanal-Tonformate - das immer noch recht selten anzutreffende DTS und Dolby Digital
5.1 - sind vorhanden. Aber wo Licht ist, ist bekanntermaßen auch Schatten: Gegner der
deutschen Synchro gehen völlig leer aus. Kein einziges Tonformat liegt im englischen
Orginalton vor.
Nun zum Ergebnis des Hörtests: Tonal überzeugt die DVD absolut. Die
DTS-Version überzeugt mit einem außerordentlich natürlichem Klangbild, das
Wasserrauschen am Anfang des Films zum Beispiel hat eine sehr räumliche Wirkung, die
Stimmen überzeugen mit einer guten Abmischung, nur in seltenen Fällen wirken die Stimmen
etwas spitz, dies betrifft sowohl die DTS- als auch die DD-Tonspur.
Der Bass kommt in jedem Fall satt und präsentiert sich in der DTS-Version
noch eine Spur besser ins Geschehen integriert - doch auch die Dolby Digital-Version ist
hörenswert, die Effekte sind auch da gut positioniert, insgesamt wirkt die Tonabmischung
einen Tick weniger harmonisch als die DTS-Variante, bei der alles fast perfekt
zusammenpasst. Die Filmmusik ist leider nicht hundertprozentig gelungen: Hier fehlt die
Räumlichkeit fast ganz, zu viele Anteile kommen aus dem Center, so gut wie nichts von
hinten.
Special Features      
Jennifer-Lopez-Fans, aufgepasst: Als Bonus-Material gibt es ein
Interview, in welchem die attraktive Mimin über ihre Rolle, die Themen des Films und
über die Zusammenarbeit mit Jack Nicholson spricht. Leider fallen die Antworten recht
kurz aus. Die Ausstattung dieser DVD ist auch sonst gut: Neben dem Kinotrailer befindet
sich ein leider nur etwa 6 min. langes Hinter-den-Kulissen-Featurette auf der DVD (in
Englisch mit deutschen Untertiteln), über die fünf Hauptdarsteller und den Regisseur
finden sich auf Texttafeln dargebrachte, umfangreiche Informationen inklusive
Filmographien. Ebenfalls auf sieben Texttafeln mit Produktionsnotizen kann man sich über
Wissenswertes rund um den Film informieren. Zusätzlich sind die Menüs noch gut
anzusehen, besonders das Menü zur Auswahl der Szenen inklusive Stimmen und Musik aus dem
Film ist nett aufgemacht. Als etwas Werbung in eigener Sache packt Concorde noch acht
Trailer weiterer Filme auf Concorde-DVDs mit auf diese DVD.
Review von Carsten Rampacher
Test - Equipment:
TV Sony KV-28 WF 1D
DVD - 200er Wechsler Sony DVP-CX850D
Dolby Digital / DTS - Receiver Sony STR-DA 50 ES
20.03.2000
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