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Ballistic: Ecks vs. Sever
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Kauf-VÖ: 08.03.2004 |
Studio |
Franchise Pictures (2002) |
Verleih |
Universum Film (2003) |
Laufzeit |
127:20 min. (FSK 16) |
Regie |
Wych Kaosayananda |
Darsteller |
Antonio Banderas, Lucy Liu |
DVD-Typ |
DVD-9 |
Fernsehnorm |
PAL |
Bildformat |
2,35:1 (anamorph) |
Audiokanäle |
1. Deutsch, Dolby Digital 5.1
2. Englisch, Dolby Digital 5.1 |
Untertitel |
Deutsch |
Regionalcode |
2 |
Verpackung |
Amaray-Case |
Film      
FBI-Spezial-Agent Ecks (Antonio Banderas) hat sich seit dem vorgeblichen Tod seiner
geliebten Ehefrau (Talisa Soto) vom aktiven Dienst eher ferngehalten und sein
Operationsgebiet auf die heimische Kneipenlandschaft beschränkt. Als sein Chef die noch
immer in Ecks schlummernden Fähigkeiten braucht, um einen besonders diffizilen Fall zu
lösen, muss er deshalb schon spezielle Anreize aufbieten. Doch er kann durch Beweise
getützte Indizien dafür bieten, dass Ecks Angetraute noch unter den Lebenden weilt und
zudem eine Verbindung zum gegenwärtigen Fall besteht. Es geht um die Entführung des
Sohnes des Industriellen Gant. Staatstragende Interessen sind deswegen mit dem Auftrag
verbunden, da Gant im Besitz einer Technologie ist, die es ermöglichen soll mit
mikroskopisch kleinen technischen Maschinen Menschen das Lebenslicht auszublasen, womit
die ideale Waffe für potentielle Attentäter gegeben ist. Als Kontrahentin in dem
finsteren Spiel zeigt sich die geheimnisvolle Sever (Lucy Liu), eine
Einfrau-Kampfmaschine, die scheinbar von keiner Spezialtruppe zu stoppen ist. Allerdings
muss Ecks im Laufe der Ermittlungen feststellen, dass kaum etwas in diesem Spiel wirklich
so ist, wie es auf den ersten Blick scheint; vor allem die Überlegung, die Mitspieler in
Gute und Böse aufzuteilen bedarf im Laufe der Zeit diverser Neujustierungen.
Brauchen wir wirklich einen weiteren Film, mit sichtlich nur mittlerem Budget,
Hauptdarstellern nicht eben aus der allerersten Reihe und mittelmäßiger Story, kurz, das
Sinnbild der Durchschnittlichkeit und dies in einem Genre, das bei seinem Mengenausstoß
nicht gerade an akuten Mangelerscheinungen leidet ?
Die Antwort fällt leicht, natürlich besteht keine echte Notwendigkeit für ein solches
Produkt. Trotzdem war die Frage nicht nur rhetorisch, immerhin erlaubt sie noch eine etwas
differenziertere Antwort, die da lautet, dass "nicht brauchen" trotzdem nicht
zwangsläufig bedeutet, dass die Existenz von "Ballistic: Ecks vs. Server"
gleich als schädlich eingestuft werden muss. Im Gegenteil darf dem Werk bei aller
Totalabstinenz in Sachen Originalität in Geschichte und Gestaltung doch ein gelungener
Umgang mit den eingesetzten Zutaten, von explosiven Actioneinlagen und dynamischen Bildern
attestiert werrden. Da zusätzlich mit Antonio Banderas und Lucy Liu für die Hauptrollen
keine talentfreien Hau-Drauf-Rabauken wie bei sonstigen Action-Reißern aus dem Hinterhof
Hollywoods gewählt wurden, macht das Ganze über weite Strecken letztlich sogar Spaß und
da bei dieser Film-Gattung das Publikum genau dies und keinen sonderlichen geistigen
Tiefgang erwartet, darf der Film insofern sogar als relativer Erfolg gebucht werden.
Allerdings macht er seinen leidlich guten Anfangseindruck durch einen elendig in die
Länge gezogenen Show-Down auch fast wieder zunichte.
Bild      
Erst beim genauen Hinsehen zeigen sich leichte Schwachpunkte des ansonsten
überdurchschnittlich guten Bildes. Den Haupteindruck machen allerdings zunächst einmal
die hohe Bildruhe, ein optimaler Kontrastumfang, ordentliche Schärfewerte und die
natürlichen Farben aus. Erst ein etwas schärferer Blick zeigt die Bildung von
Artefakten, ein gewisses Kantenflimmern und leichte Nachzieheffekte.
Ton      
An den richtigen Stellen rummst und kracht es gehörig; direktionale Effekte sind zwar
selten, aber hörbar. Leider setzt der Film auch ansonsten auf eine eher lärmige
Musikbegleitung und weniger auf subtile Feinheiten, so dass trotz ordentlicher Anpassung
der übrigen Kanäle an das Geschehen und solidem Raumklang keine absoluten
Spitzenbewertungen erreicht werden können.
Special Features      
Die Mietfassung hat keine Zugaben zu bieten. Auf der für den März geplanten Kauf-DVD sollen folgende Features zu finden sein:
- Making of
- B-Roll
- Trailer
- Cast & Crew Infos
19.12.2003
Review von Tobias Wrany
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