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Bad Company
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Kauf-VÖ: 13.03.2003
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Original |
Bad Company |
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Studio |
Touchstone Pictures (2002) |
Verleih |
Buena Vista Home Entertainment (2002) |
Laufzeit |
111:44 min. (FSK 16) |
Regie |
Joel Schumacher |
Darsteller |
Anthony Hopkins, Chris Rock |
DVD-Typ |
DVD-9 |
Bitrate |
6.71 Mbps (Video: ca. 5.3 Mbps) |
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Fernsehnorm |
PAL |
Bildformat |
2,35:1 (anamorph) |
Audiokanäle |
1. Englisch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
2. Deutsch, Dolby Digital 5.1 (384 kbps)
3. Spanisch, Dolby Digital 5.1 (384 kbps)
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Untertitel |
Deutsch, Englisch u.a. |
Regionalcode |
2 |
Verpackung |
Amaray-Case |
Preis |
ca. 20-25 € |
Inhalt      
Gaylord Oakes (ANTHONY HOPKINS) ist ein erfahrener CIA-Agent, Jake Hayes (CHRIS ROCK) ein ausgebuffter Buchmacher, der mit Vorliebe am Rande der Legalität operiert. Was die beiden ungleichen Männer verbindet, ist Jakes hochintelligenter Zwillingsbruder. Der war beim CIA als Topagent mit der heiklen Mission betraut, einen komplizierten und hochsensiblen Nuklearwaffendeal auszuhandeln. Doch Jakes Bruder fällt einem Mordanschlag zum Opfer und Ersatz muss her. Die Wahl fällt nicht schwer: Jake soll in die Rolle seines Bruders schlüpfen und den Auftrag zu einem guten Ende führen. Neun Tage bleiben CIA-Veteran Oakes, um aus dem notorischen Plappermaul einen seriösen Agenten zu machen. Eine nicht ganz alltägliche Aufgabe, die selbst einen Profi wie Oakes vor immer neue und mehr als ungewöhnliche Herausforderungen stellt....
Während sich Hollywood-Producer Jerry Bruckheimer in der letzten Zeit vor
allem mit Heldendramen wie "Pearl Harbor" und "Black Hawk
Down" als patriotischer Erfüllungsgehilfe des Pentagons betätigt hat, ist
der unter der Regie von Joel Schumacher entstandene "Bad Company"
wieder ein Film, der vornehmlich der Unterhaltung dienen soll. Die Story wirkt
wie ein bunter Mix altbekannter Bruckheimer-Produktionen: Ein wenig
Agenten-Mystery von "Der Staatsfeind Nr. 1" und der aus "Bad
Boys" bekannte Mix aus Krimi und Comedy bilden die Formel von "Bad
Company". Inhaltlich kann man von Bruckheimer kaum etwas Einfallsreiches
erwarten, so dass der Film nur durch seine Darsteller und die Action-Sequenzen
Interesse wecken könnte. Während der Film nicht zuletzt durch die vielen
wechselnden Handlungsorte durchaus Abwechslung bietet und mit Anthony Hopkins
ein hochkarätiger Hauptdarsteller für die Rolle des kühlen und berechnenden
CIA-Agenten gefunden wurde, erweist sich das Casting von Chris Rock als
absoluter Reinfall: Chris Rock legt wieder seine übliche Clown-Performance hin
und sorgt dabei nur selten für wirklich lustige Momente, sondern vornehmlich
für Albernheiten auf Stefan Raab-Niveau. Schon nach kurzer Zeit nervt Rock mit
seinem ewig gleichen Palaver nur noch und zieht damit den gesamten Film
herunter, der ansonsten trotz seiner klischeehaften Konstruktion stellenweise
durchaus unterhaltsam sein kann. Freilich merkt man "Bad Company" an,
dass der Film bereits vor dem 11. September 2001 gedreht wurde, denn das
Szenario eines Atomangriffs auf New York dürfte inzwischen nur noch in wenigen
Hollywood-Scripten auftauchen und wirkt auch ein wenig von "The Peacemaker"
abgekupfert. Der starken Negativ-Kritik, die "Bad Company" begleitet
hat, wird der Film aber doch nur zum Teil gerecht, so dass jemand, der auch an
routinierter Action-Kost Gefallen finden kann, mit diesem Film noch
zufriedengestellt werden könnte. Der Großteil der Blockbuster des Kinojahres
2002 ist zumindest auch nicht unbedingt einfallsreicher gewesen. Ein "Must
Have" ist "Bad Company" aber keinesfalls.
Bild      
Das Master präsentiert sich sehr sauber mit einer feinen Kantenschärfe. Die
Farben und der Kontrast sind gut. Wie viele Filme der heutigen Zeit wurde
"Bad Company" optisch leicht verfremdet: Die sehr leuchtenden Farben
weisen meist eine leichte Betonung von Blautönen auf und dunkle Bildbereiche
sinken schnell in tiefes Schwarz ohne große Nuancen ab. Die Videobitrate von
rund 5.3 Mbps reicht nicht ganz aus, dieses Bild tadellos zu komprimieren: So
zeigt sich im Bild ein leichtes Blockrauschen und auch die Detailschärfe wird
durch die Kompression reduziert. Bei genauem Hinsehen fällt stellenweise auch
ein leichtes Ruckeln auf. Dieses ist aber nur in geringem Maße störend.
Ärgerlich ist leider wieder einmal, dass diese DVD trotz Potential für ein
Referenzbild nicht einmal die vorhandenen Ressourcen für die Videobitrate
ausnutzt: So sind von den verfügbaren 7.95 GB gerade einmal 6.41 GB auf dieser
DVD belegt.
Ton      
Beim Ton gibt es kaum etwas auszusetzen: Der Music Score bietet ein sehr
weiträumiges Klangbild, dass mit viel Volumen ertönt. Die Musik passt gut zur
Handlung und wechselt zwischen Techno-Rhythmen und typischen Score-Harmonien, die
die Dramatik der Handlung gut betonen. Auch während der Action-Sequenzen
behält der Score die Oberhand, was angesichts der hervorragenden Dynamik und
der kräftigen Basswiedergabe auch keinen Nachteil darstellt. Einige gute
Surround-Effekte sind aber auf jeden Fall zu vernehmen, so z.B. in der
Schiesserei ab der 73. Minute. Lediglich die Dialoge klingen im englischen
Original etwas zu dumpf und monoton, sind prinzipiell aber noch gut
verständlich.
Special Features      
Da der Erfolg an den Kinokassen meist auch ein Gradmesser für die Produktion
der Extras ist, gibt es außer einem rund 12 Minuten langem Promo-Making of auf
dieser DVD kein weiteres Zusatzmaterial.
Review von Karsten
Serck
Test - Equipment:
TV Panasonic TX-W32D3F
DVD-Player Pioneer DVD-656A
AV-Verstärker Yamaha DSP-AZ1
30.12.2002
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