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Raumschiff Enterprise - Season 1
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Kauf-VÖ:
31.08.2004
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Original |
Star Trek - The Original Series - Season 1 |
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Anbieter
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Paramount Home Entertainment (2004) |
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Laufzeit
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ca. 48 min. pro Episode |
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DVD-Typ
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6 x DVD-9 |
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TV-Norm
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PAL |
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Bitrate
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ca. 4.8 Mbps (Video: ca. 4.2 Mbps) |
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Bildformat
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4:3 |
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Audiokanäle
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1. Deutsch, Dolby Digital 1.0 (96 kbps)
2. Englisch, Dolby Digital 5.1 (384 kbps)
3. Spanisch, Dolby Digital 1.0 (96 kbps)
4. Französisch, Dolby Digital 1.0 (96 kbps)
5. Italienisch, Dolby Digital 1.0 (96 kbps) |
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Untertitel
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Deutsch, Englisch u.a. |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Digipack in spezieller DVD-Box |
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Preis
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ca. 100 € |
Film      
Kaum eine andere TV-Serie genießt nicht zuletzt dank ihrer Nachfolger auch
heute noch eine solche Popularität wie "Raumschiff Enterprise". Im
Vergleich zur ersten TV-Ausstrahlung Mitte der Sechziger Jahre ist die
Popularität von "Star Trek" sogar gewachsen. Einzelheiten wie Spocks
Ohren, die "Phaser" oder das "Beamen" gehören inzwischen
schon über das Fernsehen hinaus zu einem festen Bestandteil der modernen Kultur.
Nostalgie hat natürlich auch eine wichtige Bedeutung bei "Raumschiff
Enterprise". Denn wer die Serie heute sieht und älter als 20 Jahre alt
ist, wird sich vermutlich etwas wehmütig an die Zeit zurückerinnern, als es
nur drei TV-Programme gab und Kirk & Co. eines der Highlights der TV-Woche
waren. Doch auch ohne die nostalgische Brille ist "Raumschiff
Enterprise" auch heute noch ohne Einschränkungen ansehbar und hat es
eigentlich nicht verdient, nur für flache Bully-Witze herhalten zu müssen. Vom
etwas verstaubten Set-Design einmal abgesehen, ist die Serie nämlich von ihren
Themen immer noch als unterhaltsame Science-Fiction brauchbar. Den Charme
erhält die Serie vor allem durch die kleinen Sticheleien zwischen den drei
Hauptpersonen Kirk, Spock und Pille und so ganz so übertrieben, wie man es vielleicht in
Erinnerung hat, sind die Klischees der Serie gar nicht. In den ersten Episoden
ähneln sich die Themen teilweise, doch im weiteren Verlauf fanden die
Drehbuchautoren zum Glück neue Ideen und schufen mit Episoden wie "Griff
in die Geschichte" sogar bereits in der ersten Staffel richtig gute
Geschichten mit klassischen Science-Fiction-Themen.
Bild      
Im Gegensatz zu den späteren Star Trek-Serien wie "Next
Generation" wurde "Raumschiff Enterprise" noch komplett auf
Filmmaterial gedreht und geschnitten, während die bereits auf DVD erhältlichen
TV-Serien schon im Schnittprozess komplett auf Video umkopiert wurden. Die
Verwendung von Filmmaterial war für die Restauration von "Raumschiff Enterprise" durchaus von
Vorteil, denn ein paar Kratzer und etwas Rauschen lassen sich, wie man z.B. am
Beispiel der hervorragenden Restauration von "Metropolis" sehen kann,
mit etwas Aufwand durchaus einfacher beseitigen als die schnell eintretenden
Alterserscheinungen von analogem Video-Material. Ganz so perfekt wurde
"Raumschiff Enterprise" zwar nicht restauriert, denn einige Kratzer
sowie Rauschen und einen nicht hundertprozentigen Bildstand kann man auf den
DVDs immer noch erkennen. Doch nichtsdestotrotz sieht die
erste Staffel von "Raumschiff Enterprise" teilweise sogar besser
aus als die ersten Staffeln von "The Next Generation". Insbesondere
die Farbwiedergabe ist teilweise sehr intensiv, was sich besonders bei
Nahaufnahmen der roten Uniformen bemerkbar macht. Auch der Kontrast ist
überwiegend ziemlich hoch. Das Rauschen wurde durch Rauschfilter weitgehend
beseitigt, die allerdings bei genauem Hinsehen mitunter auch leichte
Nachzieheffekte verursachen. Die Schärfe ist befriedigend-gut. Zwar wirkt das
Bild meist etwas soft, vereinzelte Nahaufnahmen zeigen aber erstaunlich viel
Detail. Der Schärfeeindruck wird allerdings auch deutlich durch die Größe der
zur Verfügung stehenden Bilddiagonale beeinflusst. Während das Bild auf
kleinen Fernsehern schon fast sehr gut aussieht, erscheint das Bild auf einem
Projektor etwas zu soft. Die Kompression ist trotz einer recht niedrigen
Videobitrate kaum zu erkennen, da kein wesentliches Blockrauschen auftritt.
Ton (Deutsch)      
Ton (Englisch)      
Der deutsche Synchron-Ton wurde für die DVD-Veröffentlichung restauriert,
aber im Original-Mono-Format gelassen. Um Kapazität zu sparen, wurden die
Mono-Tonspuren allesamt nur mit 96 kbps encoded. Dies ist vollkommen in Ordnung,
da der Ton auch nur in Dolby Digital 1.0 encoded wurde, somit also für diesen
Kanal die gleiche Kapazität zur Verfügung steht wie bei einer 192 kbps
Dolby Digital-Tonspur. Der deutlich verstehbare Ton ist bis auf leichtes
wahrnehmbares Rauschen recht sauber und
frei von Verzerrungen. Kurze Sequenzen, die aus der ursprünglichen deutschen
TV-Ausstrahlung herausgeschnitten worden waren, wurden nachsynchronisiert, was
sich zwar erkennen lässt, aber nicht weiter stört. Ohnehin ist es viel
interessanter, endlich einmal die Serie im englischen Original-Ton hören zu
können. Die deutsche Synchro ist wesentlich lauter abgemischt als der O-Ton.
Trotz 5.1-Upmix klingt aber auch die englische Fassung sehr monoton. Solange
Kirk & Co. nur Smalltalk betreiben, kommt auch hier zu 90% alles aus dem
Center. Anders verhält es sich in Action-Szenen mit Explosionen: Hier erwacht
der Subwoofer aus dem Standby und präsentiert überraschend kräftige
Basseinlagen. Auch einige Surround-Effekte kommen in Schlüsselszenen recht
deutlich aus den hinteren Kanälen - zwar recht monoton, aber durchaus imposant.
Surround-Effekte wurden ansonsten nur vereinzelt eingebaut, z.B. in Szenen des
Vorbeiflugs der Enterprise. Die Dialoge klingen im englischen Original noch
etwas klarer als in der Synchronfassung und sind auch ohne Untertitel sehr gut
verständlich.
Special Features      
- Die Geburt einer zeitlosen Legende (24:00 min.): Doku über die ersten schwierigen Gehversuche, "Star Trek" wirklich als Serie
an einen Sender verkaufen zu können. Zu einem Großteil geht es hier auch um die Besetzung der einzelnen
Rollen. In älteren Interview-Sequenzen ist hier auch Star Trek-Erfinder Gene
Roddenberry zu sehen.
- Star Trek und Danach: William Shatner (10:13 min): William Shatner redet darüber, womit er sich
nach seiner Star Trek-Karriere heute den Tag vertreibt.
- Der Weg ins Unbekannte - Season 1 (18:45 min .): Kleine Anekdoten aus den Episoden der ersten Staffel.
- Erinnerungen an Spock (11:59 min.): Leonard Nimoy redet über seine Lebenserfahrungen mit der Rolle des "Spock".
- Liebe: Romanzen im 23. Jahrhundert. (08:19 min.): Featurette über die verschiedenen Enterprise-Liebeleien, die William Shatner nach eigenen Angaben gar nicht mochte, seine Kollegen aber anscheinend um so mehr.
- Trek Connections: (03:42 min.): Kleine Präsentation, die die Verbindungen einzelner Darsteller in ihrer Karriere aufzeigen soll. Der Bogen wird dabei allerdings schon sehr weit gespannt.
- Trailer zu TNG, DSN und Voyager
- Sci-Fi-Visionäre (16:25 min.): Featurette über die Stories und die Arbeit der Drehbuchautoren an "Star
Trek".
Review von Karsten
Serck
26.08.2004
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