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Panic Room - Special Edition
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VÖ: 25.05.2004
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Original |
Panic Room |
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Anbieter
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Columbia TriStar Home Entertainment (2004) |
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Laufzeit
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107:20 min. |
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Regie
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David Fincher |
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Darsteller
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Jodie Foster u.a. |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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TV-Norm
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PAL |
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Bitrate
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7.49 Mbps (Video: ca. 5.8 Mbps) |
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Bildformat
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2,40:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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Englisch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
Deutsch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
Audio-Kommentar 1 (192 kbps)
Audio-Kommentar 2 (192 kbps)
Audio-Kommentar 3 (192 kbps) |
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Untertitel
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Deutsch, Englisch, Türkisch |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
Film      
Der "Panic Room" - ein geheimes Zimmer inmitten eines älteren
Stadthauses. Ausgestattet mit dem Notwendigsten zum Überleben und modernster Überwachungstechnik,
die wie ein drittes Auge jede Bewegung im Haus registriert. Das perfekte Domizil
für die frisch geschiedene, bisweilen von Angstattacken demoralisierte Meg
(Jodie Foster) und ihre Tochter Sarah (Kristen Stewart), die nur eines wollen:
Ruhe und Sicherheit. Doch der "Panic Room" ist auch Objekt der
Begierde für die ungleiche Diebesbande um Raoul (Forest Whitaker), Burnham
(Dwight Yoakam) und Junior (Jared Leto). Hier vermuten sie ein Vermögen, das
sie um jeden Preis haben wollen. Als die schwerbewaffneten Gangster in das Haus
einbrechen, fliehen Mutter und Tochter in ihr vermeintlich sicheres
High-Tech-Versteck, ohne zu ahnen, dass die Kriminellen ausgerechnet den
"Panic Room" als Ziel im Visier haben.....
Bizarr und düster sind sie bislang gewesen, die Filme des David Fincher, der
sich mit "The Game", "Sieben" und "Fight Club" langsam
einen Kult-Status erarbeitete. "Panic Room" ist im Vergleich zu den
vorherigen Filmen weitaus konventioneller und basiert inhaltlich auf einem
Drehbuch, dass dem Zuschauer wenig Kopfzerbrechen bereitet. In dieser Hinsicht ist
"Panic Room" eine Enttäuschung, denn der Film bleibt mit seiner
mäßigen Spannung und Abwechslung hinter dem
zurück, was man von Fincher erwartet. Man vermisst vor allem die kleinen
Gemeinheiten, mit denen Fincher in seinen letzten Filmen seine düstere Welt
präsentierte, in der das Böse im normalen Alltag hinter jeder Ecke lauern kann.
Zumindest optisch bemüht sich Fincher, aus dem Drehbuch das herauszuholen, was
er kann: Er lässt den gesamten Film wieder bei regnerischem Wetter und
weitgehender Finsternis abspielen und präsentiert elegante
Kamerafahrten, die zielstrebig selbst durch Türen und Wände gehen. So lohnt
sich "Panic Room" wenigstens wegen der schönen Optik und nicht zuletzt
augrund des düsteren Music Scores von Howard Shore, der zumindest die
Spannung der Handlung etwas verstärkt.
Die technische Qualität der DVD hat sich gegenüber der Erstauflage nicht verändert. Die Bitraten für Bild und Ton sind praktisch gleich geblieben. Auf den DTS-Track wurde verzichtet. Diesen Platz nehmen jetzt drei Audio-Kommentare ein.
Bild      
Dass David Fincher bei den Dreharbeiten verschwenderisch mit elektrischem
Licht umgegangen ist, lässt sich auch bei "Panic Room" wieder nicht
behaupten. Das wenige Licht, welches überhaupt in dem Film zu sehen ist, kommt
aus kleinen Funzeln, indirekt aus nicht ortbaren Quellen oder einer kühlen
Neon-Leuchte im "Panic Room". Trotzdem ist der Film zumindest dann,
wenn man ihn auch in richtiger Dunkelheit betrachtet, immer noch hell genug, um
alles erkennen zu können und auch die Schwarztöne werden richtig tiefdunkel
wiedergegeben. Bei Tageslicht allerdings wird man mit diesem Film keine Freude
haben, dann sorgen Helligkeit und Reflexionen auf der Mattscheibe dafür, dass
man kaum noch etwas sieht. Mit vielen Filtern sorgt Fincher dafür, dass von der
Farbe nur wenig zurückbleibt und die ganze Szenerie meist in blaugrünen Tönen
erscheint. Ein Rauschfilter reduziert die ohnehin nicht sonderlich stark
ausgeprägte Kanten- und Detailschärfe des Bildes, die somit höchstens als
"Gut" zu bezeichnen ist. Die Kompression der DVD liegt zwar nicht auf
SuperBit-Niveau, doch mit immerhin 5.8 Mbps Videobitrate ist das Bild trotzdem
sehr sauber komprimiert worden. Die leichte Unruhe dürfte eher auf die
Rauschfilter zurückzuführen sein.
Ton      
Der Sound-Mix von "Panic Room" wird vor allem durch den Music Score
von
Howard Shore dominiert, der zwar etwas minimalistisch ausfällt, aber dennoch
mit seinen subtilen Untertönen für eine richtig düstere Atmosphäre sorgt und
ein wenig an die alten Hitchcock-Filme erinnert. Vor allem bietet der Sound
durch seine großzügigen Lautstärkesprünge viel Abwechslung. Gerade während der
Action-Szenen ertönt die Musik laut von allen Seiten und bietet einen
voluminösen Bass, der Anfangs auch mehrere Male richtig tief in den Keller
geht. Die Höhenwiedergabe ist nicht ganz überzeugend, hier klingt der Sound
etwas matt. Gute Surround-Effekte werden vor allem während der Kamerafahrten
beigesteuert, bei denen die Sound-Designer das Prasseln des Regens sowie jedes
Knarzen und Quietschen innerhalb des Hauses perfekt wiedergeben und penibel auf
die richtigen Kanäle verteilen. Die Akustik innerhalb des "Panic Rooms"
ist nicht ganz so gut, weil der Sound hier bewusst etwas verengt wurde, um der
Größe des Raumes gerecht zu werden.
Special Features      
Nach der "Plain Vanilla"-Version ohne Hintergrundmaterial nahm sich David Fincher rund anderthalb Jahre Zeit für eine umfassendere DVD-Version des "Panic Room". Das Ergebnis ist diese zusammen mit dem DVD-Produzenten David Prior konzipierte "Special Edition", die gleich aus drei DVDs mit folgenden Features besteht:
DVD 1:
- Audiokommentar der Darsteller
- Audiokommentar des Regisseurs
- Audiokommentar des Drehbuchautoren
DVD 2:
- Making of Panic Room (51:04 min.): Sehr umfassendes Making of im Stile eines Drehtagebuchs, welches das Film-Team auf der Suche nach geeigneten Drehorten, dem Aufbau der Sets und den tatsächlichen Dreharbeiten begleitet. Zwischendurch gibt es immer wieder kurze Interview-Statements mit Cast & Crew.
- Make-up-Effekte (08:58 min.): Interview mit Alec Gillis und Tom Woodruff J.R., die für die Konstruktion der nicht-digitalen Effekte zuständig waren.
- Vorbereitungszeit:
- Testphase (16:30 min.): Feature über die ersten Probe-Aufnahmen mit den Darstellern und Tests für Explosions-Effekte.
- Safeknacker-Schule (12:51 min.): Aufzeichnung eines Produktions-Meetings am Set, in dem über die richtige Öffnung des Safe debattiert wird.
- Konzeptvorbereitung und -Entwicklung:
- Konzeptbesprechung anhand animierter Storyboards (10:19 min.)
- Demo Entwicklungsprozess (03:30 min.): Präsentation von groben "Pre Viz"-Animationen, anhand derer die gewünschten Kamerafahrten durch das Haus durchgeplant werden (optional mit Kommentar)
- Habitrail-Film (01:01 min.): Kleine Animationssequenzen, die die Bewegung der Kamera und den dazugehörigen Schnitt aus verschiedenen Perspektiven zeigen.
- Multi-Angle-Dokumentation (38:27 min.): Vergleich der Endfassung des Films mit Storyboards mit zwei Perspektiven. Dazu gibt es vier verschiedene Tonspuren, die neben dem O-Ton vom Set und dem kompletten Film-Mix auch noch zwei Kommentare enthalten.
DVD 3:
- Visuelle Effekte: Knapp zwei Dutzend Effektsequenzen des Films werden hier von den beiden Visual Effects-Leitern erläutert. Leider muss man diese Szenen immer einzeln anwählen, da ein "Play All"-Modus fehlt.
- Dokumentation Filmmusik: Hier sieht man die Aufnahmen des Orchesters für den den Vorspann des Films und drei weitere Filmsequenzen. Per Multi-Angle kann man zwischen dem Orchester-Bild und einem Vergleich mit der fertigen Film-Szene umschalten.
- Sound-Design: Gespräch von David Prior mit Ron Clyce über die Sound-Effekte des Films (15:17 min.)
- Digitale Nachbearbeitung: "Post Production Supervisor" Peter Mavromates und andere Crew-Mitglieder hinter der Kamera erläutern hier den "Digital Intermediate"-Prozess, in dem die abgedrehten Film-Szenen nachträglich digital nachbearbeitet wurden, um Helligkeit und Farben anzugleichen.
- Super 35: Technische Erläuterung (Text): Sehr gute Erläuterung der Historie der verschiedenen Bildformate, die im Film eingesetzt werden, welches auch die Besonderheiten für die Kinoprojektion und TV-Ausstrahlung berücksichtigt.
- Dokumentation Filmsequenzen: Die Entstehung von insgesamt vier Filmsequenzen wird hier anhand von Drehbuchpassagen, Storyboards, B-Roll-Aufnahmen vom Set und Kamera-Tests aus verschiedenen Phasen betrachtet.
Review von Karsten
Serck
17.05.2004
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