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Hope Springs
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Studio |
Touchstone Pictures (2002) |
Verleih |
Buena Vista Home Entertainment (2004) |
Laufzeit |
88:23 min. (FSK 6) |
Regie |
Mark Herman |
Darsteller |
Colin Firth, Heather Graham, Minnie Driver, Oliver Platt |
DVD-Typ |
DVD-9 |
Fernsehnorm |
PAL |
Bildformat |
2,35:1 (anamorph) |
Audiokanäle |
1. Deutsch, Dolby Digital 5.1
2. Englisch, Dolby Digital 5.1
3. Türkisch, Dolby Digital 5.1 |
Untertitel |
deutsch, englisch, türkisch, spanisch, französisch, italienisch |
Regionalcode |
2 |
Verpackung |
Amaray-Case |
Film      
Nachdem er mit seinem bisherigen Leben und der Liebe im besonderen restlos
abgeschlossen hat, flieht der Künstler Colin Ware (Colin Firth) über den großen Teich
nach Amerika. In der neuen Umgebung hofft er über die seelische Schmach hinweg zu kommen,
dass ihn seine langjährige Freundin Vera (Minnie Driver) hat schnöde sitzen lassen. Seine
guten Vorsätze, in der Liebe fortan Enthaltsam zu leben bekommen jedoch erhebliche Risse,
als ihm an seinem neuen Aufenthaltsort, dem malerischen Städtchen Hope, die bezaubernde
Mandy (Heather Graham) über den Weg läuft. Und vielleicht hätte der gute Colin doch
besser konsequent bei seinem Nein bleiben sollen, denn in Kürze türmen sich neue
Komplikationen auf, nicht zuletzt, als sich auch noch der Grund für seine ursprünglichen
Absatzbewegzungen einfindet: Vera kommt ihrem Ex nach und sieht nicht ein, dass nunmehr
Colin kein Interesse an der Wiederbelebung ihrer Beziehung zeigt.
"Hope Springs" bleibt in seiner geballten Harmlosigkeit ein riesiges Stück
hinter vorherigen Arbeiten von Regisseur Mark Herman, wie "Brassed Off" oder
"Little Voice" zurück. Zwar haben reine Feel-Good-Movies mit ebenso
professioneller, wie sympathischer Besetzung und einem zwar vorhersehbaren, aber
fröhlichem Drehbuch einiges für sich, "Hope Springs" zeichnet sich nur leider
überwiegend durch mauen (aber zumindest nicht platten) Humor und die eine oder andere
Länge in der Geschichte aus. Das allgemeine Unlustgefühl scheint auch die Darsteller
erfasst zu haben, die ihr Pogramm zu routiniert abspulen, wobei der weibliche Teil noch um
eine Ecke besser abschneidet, vor allem Minnie Driver kann als arrogantes Luder ein paar
Lichtblicke auf den Bildschirm platzieren.
Man kann "Hope Springs" wirklich nicht vorwerfen, dass er geistig weh tut, aber
letztlich taugt er doch eher als gehobene Einschlafhilfe, denn als anregende Unterhaltung.
Bild      
Das Bild zeigt sich in gemischter Form. Über weite Strecken ist der Anblick zufrieden stellend, mit ordentlichen Werten bei Schärfe, Kontrast und Farbgebung.
Zwischenzeitlich gibt es dann allerdings auch Abschnitte, in denen die Schärfe
schwächelt, in anderen Momenten zeigt sich ein deutlicher Rotstich der Farben. Durchweg
auffällig ist zudem ein erhöhtes Grundrauschen.
Ton      
Bis auf wenige Einzelmomente in denen der Ton einmal etwas weiter ausgreift, bleibt der
Gesamteindruck ausgesprochen verhalten. Toneffekte sind angesichts der Filmhandlung
natürlich Mangelware, so beschränkt sich das akustische Geschehen auf die saubere
Darbietung der Dialoge und der Musik, wobei die Sprachwiedergabe in der Originalfassung
recht leise ausgefallen ist.
Special Features      
Außer einem kurzen "Making Of" ist keine Zugabe im Programm.
02.06.2004
Review von Tobias Wrany
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