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Chihiros Reise ins Zauberland - Special Edition
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Kauf-VÖ: 26.01.2004
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Original |
Sen to Chihiro no kamikakushi (Spirited Away) |
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Studio
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Studio Ghibli (2001) |
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Anbieter
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Universum Film (2004) |
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Laufzeit
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125:12 min. (ohne Altersbeschränkung) |
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Regie
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Hayao Miyazaki |
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DVD-Typ
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2 x DVD-9 |
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TV-Norm
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PAL |
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Bitrate
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7.29 Mbps (Video: ca. 5.9 Mbps)
Kapazitätsausnutzung: 7.07 GB / 7.95 GB (88 %) |
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Bildformat
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1,85:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Deutsch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
2. Japanisch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
3. Englisch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps) |
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Untertitel
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Deutsch |
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Regionalcode
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2 |
Film      
Die zehn Jahre alte Chihiro ist gar nicht begeistert, mit ihren Eltern von Tokio in einen kleinen Vorort umzuziehen und dabei alle Freunde hinter sich zu lassen. Auf dem Weg zu ihrem neuen Zuhause verirrt sich die Familie und stößt dabei auf einen geheimnisvollen Tunnel. Von Neugierde gepackt, wagen sich die drei durch den dunklen Gang. Sie wissen nicht, dass sich auf der anderen Seite des Tunnels die Zauberwelt Aburaya befindet - eine Welt, die noch nie zuvor ein Mensch gesehen hat. Sie kommen in eine verlassene Stadt und finden ein leeres Restaurant, wo Chihiros Eltern sich gierig auf das Essen stürzen - und in Schweine verwandelt werden. Chihiro hat schreckliche Angst. Plötzlich erscheint ein geheimnisvoller Junge namens Haku, der ihr erklärt, dass es nur eine Möglichkeit gibt, ihre verzauberten Eltern zu retten: Sie muss in den Dienst der bösen Hexe
Yubaba treten, die nicht nur die Zauberwelt von Aburaya beherrscht, sondern auch die Herrin über ein riesiges Badehaus ist, in dem sich erschöpfte Götter und Geister erholen und reinigen. Chihiro stellt sich dieser Herausforderung und macht sich auf eine Reise, auf der sie ungeahnten Mut, eine bisher nicht gekannte Willenskraft und Ausdauer beweisen muss....
Zwar ist "Chihiros Reise ins Zauberland" ohne Altersfreigabe versehen, damit aber nicht unbedingt auch für alle Altersklassen geeignet. Denn die im Vergleich zur gewohnten Disney-Heiterkeit doch recht düstere Geschichte ist vornehmlich etwas für ein erwachsenes Publikum. Obwohl der Film keine leichte Kost ist, konnte er sich als Außenseiter durchsetzen und gewann 2003 den Oscar für den besten Animationsfilm. Dabei sind die Animationen selbst nicht einmal unbedingt so perfekt wie die der neuen Filme von Disney oder Dreamworks. Aber dafür bietet der Film eine abenteuerliche Geschichte, die an "Alice im Wunderland" erinnert, in der andererseits aber nicht alles zuckersüß und harmonisch ist. Regisseur Miyazaki präsentiert "Chihiro" als kleine Heldin in einer Welt, in der alle nur an sich selbst denken. Chihiro verfällt als
Einzige nicht dem Rausch des Goldes und setzt sich mit Mut und Entschlossenheit für die Rettung ihrer Eltern ein. Ähnlich wie bereits "Prinzessin Mononoke" spielt auch dieser Film wieder in einer Welt, die von Göttern und Zauberei dominiert wird und einen Großteil der Geheimnisse auch nach zwei Stunden offen lässt. So wird man ohne Faible für gewisse Eigenarten der japanischen Kultur auch vieles nicht richtig verstehen. Dafür bietet "Chihiro" aber weitaus mehr Atmosphäre als die meisten Zeichentrickfilme. Gerade in den Außenaufnahmen des "Zauberlands" präsentiert sich der Film in schönen Bildern, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
Bild      

Wer den Film startet und diesen z.B. auf dem PC betrachtet, wird als erstes ein starkes "Windowboxing" beobachten. Das gesamte Bild ist von einem relativ breiten Rahmen umgeben. Zumindest auf Fernsehern mit dem üblichen Overscan fällt dies nicht ganz so stark auf. Hier verbleibt lediglich ein kleiner dunkler Streifen am oberen und unteren Bildschirmrand. "Chihiros Reise ins Zauberland" ist weitaus weniger farbenfreudig als moderne Trickfilme von Disney oder Dreamworks und auch die Animationen laufen weniger flüssig ab. Selbst die kräftigsten Farben wirken eher blass und auch der Kontrast ist nicht sonderlich hoch. Das für die DVD verwendete Master besitzt zumindest einen sehr ruhigen Bildstand und weist kaum Kratzer und sonstige Störungen auf. Obwohl hier ein Master mit deutschen Einblendungen verwendet wurde, scheint man hier auf
hochwertiges Material und keine abgenutzte Kinokopie zurückgegriffen haben. Die Schärfe ist gut, ohne jedoch Details
übermäßig klar wiederzugeben. Konturen wirken immer leicht weichgezeichnet, was auch das größte Manko der DVD darstellt. Insgesamt hinterlässt das Bild aber noch einen guten optischen Eindruck. Die Kompression ist sehr sauber und verursacht nur an sehr wenigen Stellen dezentes Blockrauschen.
Ton      
"Chihiros Reise in Zauberland" wurde offiziell in Dolby Digital 5.1 EX abgemischt, was allerdings bei der DVD-Produktion nicht berücksichtigt wurde. Es kann allerdings auch nicht empfohlen werden, manuell den hinteren Center-Kanal zu aktivieren, da sich dies für die Effektwiedergabe kaum lohnt und der Sound zu deutlich auf den Center fixiert wird. Effekte bietet der Film ohnehin nur in geringem Umfang. In erster Linie sorgt der aufwendige Music Score für eine gelungene Atmosphäre mit gutem Raumklang, der auch in der Höhenwiedergabe überzeugen kann. Im Frontbereich bietet die DVD eine gute Dynamik und gibt lautere Geräusche mit angenehmem Druck wieder. Die Wiedergabe von Effekten und Umgebungsgeräuschen ist etwas zurückhaltend, was durch den meist recht aktiven Musik Score aber ganz gut ausgeglichen wird.
Im Gegensatz zur einfachen Erstauflage dieser DVD ist auf der "Special Edition" auch die englische Synchronfassung enthalten.
Special Features      
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Making of (47:09 min.): Dieses umfassende japanische Making of bildet den Mittelpunkt des Bonus-Materials auf dieser DVD und ist im Grunde genommen auch das einzige wirklich richtig interessante Feature. Das Making of ist sehr umfangreich und behandelt die einzelnen Schritte der Produktion direkt aus der Perspektive der Macher. Im Vergleich zu den üblichen Hollywood-Making ofs besteht dieses Feature nicht nur aus O-Tönen, sondern wurde noch mit einem Kommentar aus dem Off versehen.
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Studio Ghiblli - Bei der Arbeit (02:43 min.): Im Rahmen einer Presseführung durch die Ghibli-Studios bekommt man hier ein paar Bilder von der Arbeit der Zeichner zu sehen. Mehr erfährt man allerdings nicht, da es keine Kommentierung dieser Tour gibt.
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Pressekonferenz mit Hayao Miyazaki (06:43 min.): Diese Pressekonferenz mit dem Regisseur wurde sehr stark zusammen geschnitten, so dass zum Teil nur kurze Statements übrig geblieben sind. Miyazaki redet über Vorbilder und Inspirationen für seinen Film und erwähnt dabei auch u.a. Ottfried Preusslers Geschichte "Krabat" als großen Einfluss.
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Die Synchronisation: "Nina Hagen bei der Arbeit" (04:36 min.) und "Im Interview" (10:40 min.): Knapp vier Minuten lang kann man hier Nina Hagen beim Sprechen der Synchro-Texte beobachten. Ehrlich gesagt wird dies aber nach schon rund einer Minuten langweilig, wenn man dadurch auch einen Blick vermittelt bekommt, wie eintönig die Synchro-Arbeit sein kann. Da kann das Interview mit Nina Hagen auch nicht weiterhelfen, da die Statements von Nina Hagen überwiegend so belanglos bis verrückt sind (Stichwort: "Außerirdische" oder "Magie der Ewigkeit"), dass dieses Interview nicht einmal im Kinderkanal Platz finden sollte.
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Hayao Miyazaki-Biographie
Review von Karsten
Serck
12.01.2004
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