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24 - Season One |
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Studio
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20th Century
Fox Television (2001) |
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Verleih
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20th Century
Fox Home Entertainment (2003) |
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Laufzeit
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ca. 1041 min. |
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Regie
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Diverse |
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Darsteller
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Kiefer Sutherland u.a. |
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DVD-Typ
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6 x DVD-9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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1,78:1 (anamorph) |
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Bitrate
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5.75 Mbps (Video: ca. 5.1 Mbps) |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby Digital
2.0 (192 kbps)
2. Deutsch, Dolby Digital
2.0 (192 kbps) |
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Untertitel
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Englisch, Deutsch u.a. |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Digipak-Faltbox |
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Preis
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ca. 50 EUR |
Film      
"24" - Der Name ist Programm. Denn die neue und bislang im Ausland
sehr erfolgreiche TV-Serie besteht aus insgesamt 24 Episoden, die die Ereignisse
im Zeitraum eines einzigen Tages, also 24 Stunden, erzählen. Entsprechend soll
die Serie in Echtzeit laufen, was allerdings nur dann stimmt, wenn man die kurzen Werbeslots berücksichtigt, die der mitlaufende Timer mit
einbezieht. Da die
Episoden selbst aber nur eine Laufzeit von meist rund 42 Minuten haben und obendrein am Anfang jeder
Episode noch eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse der vorherigen Episode
gebracht wird, kommt man insgesamt nur auf rund 16 Stunden, wenn man sich die
DVDs nonstop ansieht. "24" besteht nicht einfach nur aus kleinen Geschichten,
die innerhalb einer Episode zu Ende erzählt werden, sondern bietet eine
zusammenhängende Handlung, die erst mit der letzten Episode ein Ende findet und
somit eine wohltuende Abwechslung vom Serien-Einheitsbrei bietet, wie man sie
sonst nur bei wenigen Serien wie "Twin Peaks" findet. So haben die
Episoden auch keine Namen, sondern werden nach dem Stand der Uhrzeit benannt,
die immer wieder während der Serie eingeblendet wird. Leider blieben die
Episoden auch so erhalten, wie sie fürs Fernsehen produziert wurden. Man
bekommt also jedes Mal einen Vor- und Abspann zu sehen und kann die Serie nicht
vollkommen kontinuierlich ansehen. Auch die kurzen Abblendungen für die
Werbepausen und die Zusammenfassungen "Previously on 24" zu Beginn jeder Episode nerven ein wenig.
Im Mittelpunkt der Serie steht Jack Bauer (Kiefer Sutherland), Agent bei der CTU
(Counter Terrorism Unit), einer militärischen Spezialeinheit zur Terrorbekämpfung.
Kurz nachdem Jack erfahren hat, dass seine Tochter Kimberley ungemerkt aus dem
Haus verschwunden ist, erhält Jack einen Anruf und wird in sein Büro beordert.
Dort nämlich ist eine Attentatswarnung eingegangen, die auf einen sehr
konkreten Anschlag auf den kalifornischen Senator David Palmer hinweist, der als
erster schwarzer Amerikaner sehr gute Aussichten auf die amerikanische Präsidentschaft
haben soll und sich auf einen Wahlkampfauftritt am kommenden Tag in Los Angeles
vorbereit. Bauer wird von seinem Chef beauftragt, die möglichen Attentäter
ausfindig zu machen, doch gleichzeitig auch gewarnt, dass er sich auf Niemanden
von seinen Kollegen verlassen kann, da es Indizien dafür gibt, dass innerhalb
der CTU ein Verräter sitzt. Damit nimmt die Geschichte von "24" ihren
Lauf, die aus drei verschiedenen Handlungsebenen besteht, die parallel verlaufen
und sich auch immer wieder überschneiden.
So muss Jack Bauer nicht nur das Attentat verhindern, sondern gleichzeitig
auch noch seine Tochter ausfindig machen, während der bedrohte Senator Palmer
mit einer schockierenden Realität aus seiner Vergangenheit konfrontiert wird.
Und das Konzept geht auf: "24" ist zwar stellenweise etwas langatmig,
aber trotzdem fast immer spannend, weil sich immer wieder Veränderungen im
Verlauf der Geschichte ergeben, die alles auf eine neue Grundlage stellen. Der
prinzipielle Nachteil einer TV-Serie wird hier zum Vorteil umgekehrt, da
angesichts einer Gesamtlaufzeit von rund 16 Stunden (nach Abzug der anfänglichen
Wiederholungen) genügend Zeit dafür bleibt, eine Geschichte aufzubauen und
weiterzuentwickeln, die selten auf lückenfüllende Subplots ausweicht, sondern
mit Tempo und Abwechslung perfekt zeitlich abgestimmt auf das Finale der Serie
zusteuert. Was anfangs noch wie ein normaler Krimi aussieht, entwickelt sich
dann immer weiter zur actionreichen Agentenjagd mit ausgeklügelten Ideen und Überraschungen.
"24" sollte man sich keinesfalls entgehen lassen, denn dies dürfte
eine der spannendsten TV-Serien sein, die man in den letzten Jahren erleben
konnte.
Bild      
Die Bildqualität ist ein wenig enttäuschend, wenn man bedenkt, dass die
Serie noch ziemlich neu ist und hier entsprechend auch die bestmögliche Technik zum
Einsatz kommen sollte. Immerhin gibt es "24" im anamorphen
16:9-Format, in dem die Serie übrigens bei der BBC auch ausgestrahlt wurde (was bei RTL II wohl nie zu denken gewesen wäre), allerdings
erscheint der Transfer recht blass und detailarm. Die Kanten- und Detailschärfe
ist lediglich befriedigend. Stellenweise fällt gerade bei schnellen Bewegungen
recht deutliches "Edge Enhancement" auf. Während bei relativ
bewegungsarmen Innenaufnahmen der Kontrast in Ordnung ist, erscheint der
Kontrastumfang vieler Außenaufnahmen etwas eingeschränkt und hat den Look von DV-Aufnahmen, obwohl die Serie auf 35mm-Film gedreht wurde. Stellenweise ist der Kontrast auch in einem
aschgelben Ton leicht verfremdet. Die Farben hingegen kommen schon besser zur
Geltung und sind meistens sehr kräftig. Bildrauschen lässt sich kaum erkennen,
lediglich bei Nahaufnahmen im Makrobereich wird das Bild teilweise sehr grobkörnig.
Die Videobitrate liegt bei rund 5 Mbps. Nennenswerte Artefakte werden zwar nicht
produziert, aber dennoch ist das Bild etwas unruhig.
Ton      
Im Gegensatz zu vielen anderen neueren Serien wird "24" nicht mit
einem 5.1-Mix angeboten, sondern bietet auch auf DVD nur Dolby Digital 2.0-Ton.
Auf den Sound wurde auch ansonsten nur wenig Wert gelegt, denn selbst bei Pro
Logic II-Wiedergabe ist der Sound recht steril. Außer den Stimmen ist nur wenig
zu hören, einzig die Musik macht sich auf den Surround-Kanälen recht deutlich
breit. Ansonsten fehlt es dem Sound aber doch an Volumen und richtigen
Surroundeffekten, was wirklich schade ist, da etwas mehr Dramatik die Spannung
der Serie sicherlich noch hätte unterstützen können.
Special Features      
Extras zu "24" sind bei der ersten Staffel nur in geringem Umfang
vorhanden. Auf den sechs DVDs beanspruchen bereits die Episoden den meisten
Platz und für eine weitere Bonus-Disc konnte sich Fox wohl ebenfalls nicht
entscheiden. So findet man auf der letzten DVD der ersten Season lediglich ein
alternatives Ende sowie ein Preview auf die zweite Season.
Review von Karsten Serck
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