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Der Goldene Kompass
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Kauf-VÖ:
25.04.2008
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Original |
The Golden Compass
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Anbieter
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Warner (2008)
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Laufzeit
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108:32 min.
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TV-Norm
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PAL
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Bitrate
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6.34 Mbps (Video: ca. 5.1 Mbps)
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Bildformat
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2,35:1 (anamorph)
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Audiokanäle
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1. Deutsch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
2. Englisch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
3. Audio-Kommentar (224 kbps)
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Untertitel
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Deutsch, Englisch
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Regionalcode
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2
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Film 4/6
In Hinblick auf fantastische Details, atemberaubende Action und faszinierende Charaktere ist es kein Wunder, dass die Filmproduzenten, die derzeit offenkundig den gesamten Jugendfantasy-Literaturmarkt nach Stoffen abgrasen, die ein altersmäßig möglichst weit gefächertes Publikum erfassen, auch bei Philip Pullmans "His Dark Materials" Trilogie gelandet sind, immerhin ist das Werk nicht nur in seiner Heimat ein absoluter Best- und Longseller. Zum praktischen Ergebnis der Verbildlichung des ersten Teils werden treuen Lesern natürlich mal wieder diverse Punkte auffallen, die ihnen fehlen - aber welche Romanverfilmung hätte nicht mit diesen Widrigkeiten zu kämpfen, die gerade bei einer so vielschichtigen Vorlage kaum zu vermeiden sind. Betrachtet man
"The Golden Compass" (Der goldene Kompass) daher einmal ganz unabhängig, so zeigt er sich visuell in Topform. Mit seinen Landschaften, Städten, Fahrzeugen und Kreaturen kann es der Film mit jedem seiner großen Konkurrenten ohne weiteres aufnehmen. Und auch inhaltlich ist das Werk alles andere als spannungsarm, mit einer Handlung, die ihre verschiedenen Ebenen und Wendungen erst sehr allmählich deutlich werden lässt. Woran der Film dann allerdings überwiegend unverschuldet krankt, ist der Umstand, dass
ihm angesichts einer überdurchschnittlichen Quote an angedeuteten Handlungssträngen und offenen Enden
der Charakter als Einstiegsepisode eines Dreiteilers doch deutlich anzumerken ist. Aus diesem Grunde bleiben auch einige der Charaktere (noch) etwas blass und können weniger als ihr Potential oder auch der bekannte Name des jeweiligen Darstellers
verspricht auch tatsächlich einlösen.
Bild 4.5/6
Das Master wirkt leicht grieselig, zeigt aber dennoch recht deutliche
Konturen und viel Detail. Das Bild überstrahlt in hellen Bildbereichen und auch
die Farben wirken etwas verfremdet und überdreht. Dennoch geht die
Nachbearbeitung des Films am Computer nicht zu Lasten der plastischen
Wiedergabe. Das Bild erscheint sehr plastisch und bietet sehr viel Tiefe. Die
digitalen Effekte wirken hingegen oft künstlich und geben dem Bild einen
Weichzeichner-Effekt. Die Kompression wird in hellen Szenen nur selten
auffällig, neigt aber gerade in dunklen Flächen zu leichtem Blockrauschen.
Ton 5/6
"Der Goldene Kompass" bietet einen sehr ausgeklügelten
Mehrkanalmix, der vor allem durch den omnipräsenten Music Score begeistern
kann. Aber auch die Wiedergabe von Hintergrundgeräuschen und Soundeffekten
erscheint sehr gelungen. Die Wiedergabe ist sehr räumlich und macht von den
Surround-Kanälen intensiven Gebrauch. Nutzt man die Extended
Surround-Wiedergabe lässt sich die Tiefe der Räumlichkeit noch steigern. Auch
die Dynamik erscheint imposant und sorgt für kräftige Subwoofer-Einlagen in
dramatischen Szenen. Nicht ganz so optimal erscheint indes die Höhenwiedergabe,
die nur selten durch Brillanz auffällt und das Klangbild deswegen etwas dumpf
erscheinen lässt.
Special Features
- Audiokommentar: von Autor/Regisseur Chris Weitz
- Dokumentationen:
Die Entstehung: Der Roman/ Die Adaption/ Oxford
Lyras Welt: Die gepanzerten Bären/ Das Alethiometer/ Die Daemonen
- Hintergrund Info: Hinter den Kulissen:
Das Casting von Lyra Belacqua/ Die Kostüme/ Die Musik/ Das Produktionsdesign/ Die Veröffentlichung
Review von Karsten
Serck und Tobias Wrany (Film) 27.04.2008
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