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Wer früher stirbt ist länger tot
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Kauf-VÖ:
08.03.2007
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Anbieter
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Eurovideo (2007) |
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Laufzeit
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ca. 101 min. |
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TV-Norm
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PAL |
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Bildformat
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2,35:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Deutsch, Dolby Digital 5.1
2. Deutsch, Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel
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Deutsch |
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Regionalcode
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2 |
Film 5/6
Im oberbayerischen Germringen lebt der „Kandlerwirt“ (Fritz Karl) seit dem Tod seiner Frau allein mit den beiden Söhnen Sebastian (Markus Krojer) und Franz (Franz Xaver
Brückner). Eines Tages erfährt der 11-jährige Sebastian zufällig, dass seine Mutter nicht, wie immer behauptet, bei einem Unfall, sondern bei seiner Geburt gestorben ist, und entwickelt heftige Schuldgefühle. Da er für sein Alter ohnehin ein beeindruckendes Sündenregister vorzuweisen hat, fürchtet er nun, nach seinem Ableben im Fegefeuer büßen zu müssen – wenn er nicht schleunigst etwas dagegen unternimmt. Konsequent setzt er alles daran, sich von seinen Sünden reinzuwaschen – oder idealer weise gleich unsterblich zu werden.
Die wichtigste Wiedergutmachung scheint ihm zu sein, eine neue Frau für den Vater zu finden, aber wie? Am Stammtisch im Gasthof seines Vaters steht man ihm mit freundschaftlichem Rat zur Seite, und auch ein „himmlisches“ Zeichen seiner Mutter weist den Weg. Doch trotz seines unerschütterlichen Tatendrangs nehmen die Ereignisse höchst unvorhergesehene und eigene Wendungen …;
Komödien mit Tiefgang haben wirklich Seltenheitswert. So sperrig der Titel
"Wer früher stirbt ist länger tot" auch klingt, um so humorvoller
geht es zu, ohne dass der Film in Albernheiten versinkt und eine im Kern sehr
ernste Geschichte mit viel Witz erzählt. Der mit einer immer wieder
interessanten Kameraführung gedrehte Film kommt mitten aus dem Leben und wirkt
genau deswegen so sympathisch. Die Darsteller wirken allesamt sehr glaubwürdig
und auch wenn der Film einen humorvollen Blick auf das Leben in der Provinz
wirft, macht er sich doch niemals über seine Figuren lustig. Trotz des
bayrischen Dialekts sind die Dialoge überwiegend auch für Nicht-Bayern
verständlich - und zur Not gibt es halt auch deutsche Untertitel.
Bild 5/6
Auch die technische Qualität kann sich sehen lassen. Die Abtastung ist sehr
gelungen und kommt ohne Ruckeln aus, was bei deutschen Filmen nicht
selbstverständlich ist. Der hohe Kontrast und die kräftigen Farben lassen das
Bild sehr plastisch wirken. Nur in hellen Bildbereichen überstrahlt das Bild
etwas. Die Bildschärfe ist gut. Sowohl Konturen als auch Details sind deutlich
zu erkennen. Leider lässt ein überflüssiger Rauschfilter das Bild bei genauem
Hinsehen immer etwas ausgefranst erscheinen, was gerade bei schnellen Bewegungen
auffällig wird. Die Kompression ist sehr gut und lässt kein Blockrauschen
erkennen.
Ton 4.5/6
Zwar bietet der Film keine grandiosen Surround-Effekte. Doch sowohl die
Wiedergabe von Umgebungsgeräuschen als auch der Soundtrack erklingen sehr
weiträumig aus allen Kanälen. Die Dialoge sind gut verständlich und auch
klanglich kann der Film durch seine saubere Hochtonwiedergabe punkten.
Special Features
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Hinter den Kulissen
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Interviews
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Making of Spezialeffekte
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Nicht verwendete Szenen
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Audiokommentar von Marcus H. Rosenmüller (Buch & Regie) und Christian Lerch
(Buch)
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Hörfilm-Fassung und akustisch unterlegtes Menü für Blinde und Sehbehinderte
Review von Karsten
Serck 01.03.2007
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