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The Fountain
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Kauf-VÖ:
17.08.2007
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Original |
The Fountain |
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Anbieter
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Kinowelt / Arthaus (2007) |
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Laufzeit
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92:42 min. |
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TV-Norm
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PAL |
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Bitrate
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7.93 Mbps (Video: ca. 6 Mbps) |
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Bildformat
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1,85:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Deutsch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
1. Deutsch, DTS 6.1 ES (754 kbps)
3. Englisch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps) |
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Untertitel
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Englisch, Deutsch |
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Regionalcode
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2 |
Film 3/6
Ein Mann, eine Mission, drei Zeitalter: 1535 versucht der Konquistador Tomas in einem Maya-Heiligtum im südamerikanischen Dschungel den Quell ewigen Lebens zu finden. Fünfhundert Jahre später arbeitet der Wissenschaftler Tommy Creo verzweifelt an einer neuen Heilmethode für Krebs, um seiner todkranken Frau Izzy das Leben zu retten. Doch Izzi hat ihre Methode gefunden, den bevorstehenden Tod zu akzeptieren: Für ihren Mann schreibt sie ein Buch, das vom Schicksal des Eroberers Tomas erzählt, und bittet ihn, es zu beenden. Doch erst im Jahr 2500 in einer fantastischen Reise, die ihn durch Raum und Zeit in die Transzendenz führt, findet Tom die Antwort auf seine Suche.
Darren Aronofsky, der es mit dem verrätselten "Pi" und dem dynamischen "Requiem For A Dream" zu einem gewissen und begründeten Ruhm im Bereich des unabhängigen Kunstkino gebracht hat, bleibt auch mit deutlich mehr Geld im Hintergrund seiner eigenwilligen Art treu. Nur dass diese diesmal weit weniger zum Vorteil des Werkes ausschlägt, als in den vorangegangenen Fällen. So hat zwar auch "The Fountain" einige wirklich beeindruckende Filmmomente zu bieten und auch das Buch ist nicht frei von nachdenkenswerten Aspekten. Zudem hat er mit Hauptdarsteller Hugh Jackman einen guten Griff getan, der in jeder seiner Erscheinungsform nicht nur mit körperlicher Präsenz, sondern auch Charaktertiefe überzeugen kann; während sein weiblicher Gegenüber, Rachel Weisz leider nicht gerade die beste Tagesform mitbringt und überwiegend lediglich in (zu großer) Schönheit vor sich hin stirbt. Was "The Fountain" ebenfalls etwas schwer verdaulich macht, ist ein Zuviel an esoterisch angehauchtem Drumherum, das ziellos durchs Geschehen wabert, ohne dass (wie bei "Pi") das Genie des Wahnsinns wirklich durchscheint. So bleibt letztlich der Gesamteindruck, eines großen Regietalents, das zur Komplettierung seiner beruflichen Biographie pflichtgemäß sein schwächeres Großwerk abgeliefert hat und nun (hoffentlich) schnell wieder zur Intensität und Brillanz seiner unbefangenen Anfänge zurückkehrt.
Bild 4/6
Das Bild wurde optisch sichtbar verfremdet und hat unter einigen Mängeln zu
leiden. Das Bild wirkt überwiegend sehr dunkel und selbst Außenaufnahmen
zeigen meist nur sehr wenig Helligkeit. Die Farben weisen einen starke
gelb-grünliche Einfärbung auf und geben dem Bild einen etwas schmutzig
wirkenden Look. Absolut enttäuschend ist die Bildschärfe. Bis auf wenige
Nahaufnahmen wirkt das Bild immer sehr ausgewaschen. Konturen und Details sind
kaum deutlich erkennbar und auch ein leichter "Vaseline"-Effekt ist
fast durchgängig zu beobachten, der das Bild etwas neblig erscheinen lässt.
Die Körnigkeit des Masters lässt sich häufig erkennen, wird aber durch die
schlechte Kompression gestört. Trotz einer sehr hohen Videobitrate von rund 6
Mbps sind im Bild häufig kleinere Artefakte zu erkennen.
Ton 5/6
Viele spektakuläre Effekte hat "The Fountain" nicht zu bieten,
aber die Wiedergabe von Musik und Umgebungsgeräuschen ist bei diesem Film so
deutlich räumlich wahrnehmbar, wie es nur wenigen Filmen zuvor gelang. Der
Surround-Mix wurde extrem weiträumig abgemischt und lässt sämtliche
Geräusche des Films sehr klar erklingen. Die sehr gute Hochtonwiedergabe trägt
mit dazu bei, dass hier bereits von Anfang an ein sehr atmosphärischer 360°
Surround-Mix entsteht. Nicht immer wird der Film dabei so prägnant wie z.B. im
zweiten Kapitel, bietet aber bis auf wenige Momente einen durchgängig
überzeugenden Sound. Die beiden deutschen Sprachfassungen sind in der
räumlichen Abmischung noch etwas deutlicher als die englische Originalfassung.
Trotz des um einen zusätzlichen Center-Kanal erweiterten DTS ES-Mix hat die
Dolby Digital 5.1-Fassung aber in klanglicher Hinsicht die Nase vorn, weil sie
den Bassbereich voluminöser erklingen lässt als die DTS-Fassung.
Special Features
- Making of (ca. 60 Min.)
- Behind the Story: Interview mit Hugh Jackman und Rachel Weisz
- Storyboard-Film-Vergleich
- Die Special Effects
- Life in Space; Interview-Featurettes
- Die Filmmusik
- Bildschirmschoner
- Fotogalerie
- TV Spots
- Trailer
Review von Karsten
Serck und Tobias Wrany (Film) 30.07.2007
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