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Little Miss Sunshine
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Kauf-VÖ:
14.05.2007
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Original |
Little Miss Sunshine |
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Anbieter
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20th Century Fox Home Entertainment (2007) |
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Laufzeit
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138:18 min. |
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TV-Norm
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PAL |
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Bitrate
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8.8 Mbps (Video: ca. 7.5 Mbps) |
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Bildformat
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2,40:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
2. Deutsch, Dolby Digital 5.1 (384 kbps)
3. Audio-Kommentar (192 kbps) |
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Untertitel
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Englisch, Deutsch |
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Regionalcode
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2 |
Film 4/6
In der Theorie hat Richard Hoover (Greg Kinnear) das Leben im Griff, in der Praxis aber besteht Handlungsbedarf. Weder seinen Kunden noch seiner Familie kann er sein Erfolgskonzept verkaufen. Sein Vater fliegt aus dem Seniorenheim, sein Sohn verweigert sich schweigend der Welt. Seine Frau (Toni Collette) hat das Vertrauen in ihn verloren und sein Schwager fast sein Leben – nach einem Selbstmordversuch. Nur Olive, die Jüngste, wirkt gefestigt und scheint den väterlichen Optimismus verinnerlicht zu haben. Die niedliche, etwas pummelige Siebenjährige ist fasziniert von Schönheitsköniginnen und will unbedingt an der Wahl zur „Little Miss Sunshine“ teilnehmen, in der alljährlich der junge Beautynachwuchs qualitätsüberprüft wird. Als Olive tatsächlich eingeladen wird, bricht die ganze Familie im VW-Bus nach Kalifornien auf. Auf der Reise liegen bald die Nerven blank und kleinen Krisen folgen große Katastrophen. Doch trotz aller Komplikationen wächst der chaotische Clan zusammen und beweist mit seinem kleinen Sonnenschein, wie echte Gewinner aussehen …
Zugegeben, es fällt nicht schwer, "Little Miss Sunshine" seine ganze Sympathie entgegenzuwerfen. Zumindest dann, wenn man gerade mal eine Reihe Hochglanzproduktionen mit großen Stars und übergroßen Bildern, womöglich garniert mit atemberaubenden Effekten hinter sich gebracht hat und nun diese eher kleine Produktion ansieht, die mit weitaus bescheidenen Mitteln warmherzig um Aufmerksamkeit buhlt. Und dazu ebenso gute, wie engagierte Darsteller aufbietet, eine überaus nette Geschichte zur Hand hat und das Ganze professionell in Szene gesetzt hat. Soweit wäre also alles in Butter, jedoch sollten auch jene, die dem ganzen Treiben dann doch nichts abgewinnen können keine übermäßigen Gewissens- oder Geschmacksqualen plagen. Denn eine absolute Pflicht, das Werk ganz tief ins Herz zu schließen, besteht nun auch wieder nicht. Immerhin gibt es ausreichend Autorenfilmer, hierzulande ebenso, wie im weltweiten Kunstkino, einschließlich der amerikanischen Riege unabhängiger Filmemacher, die liebevolle Familienportraits mit originellen Charakteren wesentlich lebensnäher und gefühlsechter vor die Kamera gebracht haben als hier, wo die diversen Eigenheiten der Personen gelegentlich fast schon etwas zu gewollt erscheinen. Und auch die eine oder andere Weisheit, die in den Dialogen abgesondert wird, täuscht deutlich mehr Tiefe vor, als sie tatsächlich innehat.
Als Film zum einfach wohlfühlen, ohne das die Schwierigkeiten des Lebens gleich ganz ausgeblendet werden, ist der kleine Sonnenschein aber gelungen und kann ohne geistigen Sunblocker gefahrlos genossen werden.
Bild 5/6
"Little Miss Sunshine" bietet ein sehr natürliches Bild ohne
künstliche Verfremdungen. Das Master ist bis auf leichte Kratzer recht sauber
und bietet einen hohen Kontrast, der auch helle Bildbereiche nicht überstrahlen
lässt. Rauschen ist nicht zu beobachten und auch Rauschfilter scheinen nicht
zum Einsatz zu kommen. Die Farben sind sehr kräftig. Gerade Rottöne fallen
häufig sehr üppig aus. Die Bildschärfe ist in Nahaufnahmen meist sehr gut.
Aufnahmen aus weiterer Distanz wirken hingegen etwas soft. Pluspunkte sammelt
die DVD durch die gute Kompression. Die Videobitrate liegt im Schnitt über 7
Mbps und produziert keine Artefakte.
Ton 4.5/6
Klangtechnisch bietet der Film nicht viel, was für eine solch kleine
Produktion auch nicht weiter überraschend ist. Die gesamte Akustik ist
überwiegend auf den Frontbereich konzentriert und vielfach hört man auch nur
etwas Musik. Räumliche Effekte sind recht selten zu hören. Meist hört man nur dezente
Umgebungsgeräusche. Immerhin sorgt aber die glasklar abgemischte Musik ab und
zu für etwas mehr Atmosphäre.
Special Features
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Kommentar von Regisseur Jonathan Dayton und Valerie Faris
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Alternative Enden mit optionalem Kommentaren
Review von Karsten
Serck und Tobias Wrany (Film) 24.05.2007
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