|
Flags of our Fathers
|
|

Kauf-VÖ:
22.06.2007
|
Original |
Flags of our Fathers |
|
Anbieter
|
Warner Home Video (2007) |
|
Laufzeit
|
126:20 min. |
|
TV-Norm
|
PAL |
|
Bitrate
|
6.76 Mbps (Video: ca. 5.1 Mbps) |
|
Bildformat
|
2,40:1 (anamorph) |
|
Audiokanäle
|
1. Englisch, Dolby Digital 5.1 (384 kbps)
2. Deutsch, Dolby Digital 5.1 (384 kbps)
3. Spanisch, Dolby Digital 5.1 (384 kbps) |
|
Untertitel
|
Englisch, Deutsch |
|
Regionalcode
|
2 |
Film 5/6
1945: Ein Foto fasziniert die kriegsmüde amerikanische Öffentlichkeit:
Sechs Soldaten hissen die US-Fahne auf einer kleinen Insel vor Japan. Die
Fahnenhisser werden nach Hause geschickt, um sich als Helden feiern zu lassen
und Kriegsanleihen verkaufen, mit denen der Krieg finanziert werden soll. Sie
spielen ihre Rolle in der PR-Maschinerie perfekt, doch innerlich empfinden sie
anders – sie spüren, dass ein Teil ihrer Seele auf dem schwarzen Sand von Iwo
Jima zurückgeblieben ist… zusammen mit ihren gefallenen Freunden und
Kameraden...
"Flags Of Our Fathers" ist keineswegs eine weitere "Saving Private Ryan" Variante, bei der lediglich die Normandie mit der Küste von Iwo Jima vertauscht worden ist. Es mag allerdings sein, dass gerade dies die amerikanischen Zuschauer erwartet hatten, was die eher moderaten Publikumszahlen des Werkes erklären könnte. Zum anderen war der eine oder andere auch der Meinung, Clint Eastwood eröffne in seinem Film zuviele (Kriegs)schauplätze auf einmal und habe sich in den diversen Erzählsträngen des Drehbuchs verzettelt. Wobei zumindest dieser Vorwurf objektiv kaum haltbar ist, trägt die aufgebrochene Erzählstruktur doch nicht nur einiges zum Reiz der Geschichte bei, sondern weiß auf diese Art auch der Komplexität des Gesamtgeschehens in überzeugender Form gerecht zu werden. Dass der Regisseur sein Handwerk hinter der Kamera beherrscht, hat er schon in seinem bisherigen Gesamtwerk immer wieder aufs Neue unter Beweis gestellt und erlaubt sich auch diesmal keine Schwächen. In großen Breitwandkinomomenten, wie den Landungsszenen ebenso, wie in den ruhigen, intimen Augenblicken, wo er seinen Schauspielern ausreichend Gelegenheit gibt, in ihren Figuren ausreichend Charaktertiefen auszuloten. Das Endprodukt ist große Unterhaltung und spannende Geschichtsstunde zugleich; eine Leistung die keineswegs als allzu selbstverständlich abgehakt werden sollte.
Bild 4/6
"Flags of our Fathers" bietet eine ähnliche Optik wie Steven
Spielbergs "Der Soldat James Ryan". Das Bild wirkt sehr dunkel und
ausgewaschen. Farben wurden stark reduziert und weisen meist eine leicht
blau-grünliche Einfärbung auf. Der künstlich überhöhte Kontrast lässt
helle Bildbereiche überstrahlen und sorgt für viele Schatten in dunklen
Bildbereichen. Konturen wirken deutlich gezeichnet. Es fehlt dem Bild aber an
Detail. Insgesamt wirkt das Bild der DVD daher sehr flach. Hinzu kommen
Kompressionsprobleme, die bereits bei anderen Warner-DVDs der letzten Zeit
auffielen. Trotz einer überdurchschnittlichen Videobitrate von mehr als 5 Mbps,
bei der selbst die meisten heutigen DVD-Recorder ein tadelloses Bild
produzieren, sind bei "Flags of our Fathers" laufend kleine (und
stellenweise auch größere) Artefakte
im Bild zu sehen, die sich unschön an den Rändern von Konturen bilden. Gerade
bei Bildern mit vielen Einzelheiten ergibt sich, selbst man die Störungen nicht
direkt als Artefakte wahrnimmt, häufig eine unruhige Struktur im Bild. Dabei
ist die Stärke der Artefakte unabhängig von der Bewegungsdynamik. Selbst in
Szenen ohne Bewegung fallen häufiger Artefakte auf.
Ton 4.5/6
Der Surround-Mix von "Flags of our Fathers" ist sehr wechselhaft.
Der Film bietet nicht durchgängig den bombastischen Sound, den man von einem
Schwergewicht dieser Art erwartet. In den Kampfszenen produziert die Disc einen
dreidimensionalen Surround-Sound mit vielen Effekten und kräftigem Bass. Nicht
jede Szene, die die Gelegenheit für einen üppigen Surround-Einsatz bieten
würde, wird dafür auch tatsächlich ausgenutzt. Der Musikeinsatz ist eher
zurückhaltend gestaltet worden und nur ab zu nimmt man einige Score-Elemente
war. Lange Strecken des Films klingen auch sehr frontlastig und überraschen nur
von Zeit zu Zeit durch geschickt konstruierte räumliche Klangelemente.
Insgesamt klingt die Abmischung auch ein wenig dumpf und lässt Feinheit in der
Höhenwiedergabe vermissen.
Special Features
Auf der DVD sind keine Extras vorhanden.
Review von Karsten
Serck und Tobias Wrany (Film) 18.06.2007
Diesen Film bei amazon.de bestellen!
Diesen Film bei Video Buster leihen - 7 EUR Startguthaben + 1 VoD-Film geschenkt!
Externe Reviews zu dieser DVD finden
HOME
> REVIEWS > ZURÜCK
<
|