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Death Proof - Todsicher
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Kauf-VÖ:
07.01.2008
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Original |
Death Proof |
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Anbieter
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Senator Film (2007) |
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Laufzeit
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108:56 min. |
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TV-Norm
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PAL |
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Bitrate
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7.82 Mbps (Video: ca. 6.1 Mbps) |
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Bildformat
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2,35:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Deutsch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
2. Deutsch, DTS 5.1 (754 kbps)
3. Englisch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps) |
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Untertitel
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Deutsch |
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Regionalcode
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2 |
Film 3/6
Texas. Hier sind die Straßen lang und einsam. Das ideale Jagdrevier für den
Serienkiller Stuntman Mike (KURT RUSSELL). Mit seinem Muscle Car macht sich Mike
auf die Jagd nach hübschen, jungen Mädels. In einer Bar lernt er die heiße
texanische DJane Jungle Julia (SYDNEY TAMIIA POITIER) und ihre attraktiven
Freundinnen (VANESSA FERLITO, JORDAN LADD und ROSE MCGOWAN) kennen. Sie trinken,
flirten und albern herum, nicht ahnend, dass der Tod schon lauert.
Einige Zeit später genießen drei andere Frauen ihre freie Zeit. Zoë (ZOE
BELL), Kim (TRACIE THOMS) und Abernathy (ROSARIO DAWSON) arbeiten beim Film und
haben für ein paar Tage drehfrei. Bei einem Highspeed-Spielchen stößt das
Frauen-Trio auf Mike. Doch diese Girls durchschauen schnell, mit welchem Typen
sie es zu tun haben. Sie drehen den Spieß um und gehen zum Angriff über. Ein
Road-Duell auf Leben und Tod beginnt...
Quentin Tarantinos "Death Proof" ist der zweite Film des "Grindhouse"
Double-Features, welches international in Form von zwei getrennten Filmen
vermarktet wurde, kam aber außerhalb der USA vor dem ursprünglichen ersten
Teil "Planet Terror" von Robert Rodriguez in die Kinos. Das Konzept
und die Trailer erschienen vielversprechend. Mit zwei Filmen wollten Tarantino
und Rodriguez dem Trash-Kino der Siebziger Jahre huldigen und sorgten auch
stilistisch mit vielen Kratzern im Bild, Tonaussetzern und Bildsprüngen dafür,
dass die Filme möglichst genau so schmuddelig aussehen, wie sie damals auch in
den billigen Kinos gezeigt wurden. Soweit die Theorie. In der Praxis ist "Death
Proof" aber leider ein viel zu lang geratener Film (die auf der DVD
enthaltene internationale Version ist sogar noch rund 20 Minuten länger als die
ursprüngliche Grindhouse-Fassung), dessen zwei durch die Figur des
"Stuntman Mike" verbundene Geschichten den Zuschauer erst einmal mit
ewig in die Länge gezogenen Dialogen anöden, bevor die richtige Handlung
beginnt. Dabei ist "Death Proof" auch meist viel zu seriös und
weniger die Trash-Hommage, die man erwartet. Das ist schade, weil Tarantino im
zweiten Abschnitt eine der besten Kino-Verfolgungsjagden der letzten Jahre
präsentiert und der Film zum Ende hin endlich auch das gewollte Trash-Niveau
erreicht, welches in den Trailern propagiert wurde. Auf eine Lauflänge von
maximal 60 Minuten gekürzt hätte "Death Proof" richtig gut werden
können. In dieser langen Form neigt man beim Betrachten aber allzu oft dazu,
einfach nur vorzuspulen, da die langen Dialogsequenzen auch nichts vom Charme
haben, der Tarantino-Filme wie "Pulp Fiction" und "Jackie
Brown" ausmachte.
Bild (1. Hälfte) 2/6
Der "Grindhouse"-Look wird nicht während des gesamten Films
genutzt, sondern kommt nur bis zur Hälfte zum Einsatz. In Kapitel 14 wechselt
das Bild in Schwarz/Weiss, um dann sechs Minuten später - ganz ohne "Grindhouse"-Effekte
in Farbe zu erscheinen. Der Anfang des Films gibt sich hingegen bis zur 54.
Minute richtig trashig. Das Master ist zerkratzt ohne Ende und auch
Filmmarkierungen laufen durchs Bild, welches zudem deutlich ruckelt und auch
immer wieder grobe Schnitte zeigt, zwischen denen auch mal einzelne Abschnitte
fehlen. Von den Farben und dem Kontrast wirkt der Film ebenfalls gealtert. Dies
fällt aber eigentlich gar nicht so deutlich auf, da harte Kontraste und
schmuddelige Farben auch bei anderen Filmen heutzutage häufig eingesetzt
werden. Auch die Bildschärfe ist sogar noch verhältnismäßig passabel und
nicht immer wirkt der künstlich-schlechte Stil hundertprozentig authentisch.
Die Kompression ist zum Glück aufgrund einer recht hohen Videobitrate meist so
gut, dass der analoge Look nicht durch digitale Störungen zerstört wird.
Zumindest in einigen Szenen wie im Regen von Kapitel 8 sind aber schon leichte
Blockmuster zu erkennen.
Bild (2. Hälfte) 5/6
Der Auto-Fight des Frauen-Trios gegen "Stuntman Mike" wird in einer
"Kill Bill"-ähnlichen Hochglanz-Optik mit perfektem Kontrast und
knallig-bunten Farben inszeniert. Hier zeigt sich das Master absolut sauber. Die
Bildschärfe bewegt sich aber dennoch nur auf gutem Niveau, da das Bild leicht
gefiltert wirkt und Details nicht deutlich genug zu erkennen sind. In Flächen
zeigt sich ein leichtes Flackern. Insgesamt fällt aber auch hier die
Kompression kaum auf.
Ton 4/6
Das Gegenstück zum Schmuddel-Bild ist der verrauschte und knacksende Ton mit
dumpfem Sound. Dieser ist vorwiegend auf den Frontbereich konzentriert und
klingt selbst dann recht monoton, wenn der Sound nicht nur aus dem Center kommt.
In der zweiten Hälfte wird der Sound klanglich besser und macht sowohl vom
Frontbereich als auch den Surround-Kanälen mehr Gebrauch, die für einzelne
Effekte genutzt werden. Für Akzente sorgt hier vor allem die klanglich sehr
lebendig abgemischte Musik. Insgesamt ist der Sound aber auch in der zweiten
Hälfte etwas zurückhaltend.
Special Features
- Stunts on Wheel
- Introducing Zoe Bell
- Kurt Russel as Stuntman Mike
- Finding Quentins Gals
Review von Karsten
Serck 28.11.2007
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