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Casino Royale
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Kauf-VÖ:
23.03.2007
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Original |
Casino Royale |
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Anbieter
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Sony Pictures Home Entertainment (2007) |
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Laufzeit
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139:35 min. |
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TV-Norm
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PAL |
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Bitrate
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6.52 Mbps (Video: ca. 5.6 Mbps) |
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Bildformat
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2,40:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
2. Deutsch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps) |
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Untertitel
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Englisch, Deutsch, Türkisch |
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Regionalcode
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2 |
Film 5/6
CASINO ROYALE stellt JAMES BOND vor, bevor er seine Lizenz zum Töten erhielt. Doch dieser Bond ist keineswegs weniger gefährlich, und nach zwei professionellen Anschlägen innerhalb kurzer Zeit wird er in den "00"-Status befördert. "M" (Judi Dench), die Chefin des britischen Secret Service, schickt den soeben beförderten 007 auf seine erste Mission, die ihn nach Madagaskar, auf die Bahamas und schließlich nach Montenegro führt, wo er Le Chiffre gegenübersteht, einem rücksichtslosen Finanzier, der von seiner Kundschaft aus dem Terroristenmilieu bedroht wird und nun bei einem Pokerspiel im Casino Royale seine Kasse aufzufüllen versucht. "M" unterstellt Bond dem wachsamen Auge der Finanzbeamtin Vesper Lynd. Zunächst zweifelt Bond an Vespers Fähigkeiten, doch während die beiden gemeinsam diverse Gefahren meistern, wächst sein Interesse an ihr. Dann treffen Le Chiffres Gerissenheit und Grausamkeit die beiden Agenten auf eine Weise, die Bonds Erwartungen übersteigt, und er lernt seine wichtigste Lektion: Vertraue niemandem!
Auf einem jener "vorher - nachher"-Doppelbilder wäre bei
Kommentaren zum neuen Mr. Bond auf der einen Seite (vor dem Filmstart) ein
blondes Weichei zu sehen, das weder richtig schwimmen, noch Auto fahren kann, während
gegenüber einer der coolsten, charismatischsten und menschlichsten 007-Agenten
zu erkennen wäre. Es mag natürlich ein wenig merkwürdig anmuten, dass
objektiv betrachtet auf beiden Seiten tatsächlich ein und dieselbe Person zu
sehen ist, aber dies würde ja bedeuten, dass sich der eine oder andere bei der
Vorabberichterstattung von haltlosen und böswilligen Vorurteilen hat leiten
lassen, was doch eigentlich gar nicht sein kann. Das Publikum jedenfalls darf
sich über ein überdurchschnittlich gelungenes Abenteuer des populären
britischen Staatsbediensteten freuen, mit einer starken Geschichte und ebenso
starken Figuren, verkörpert von durchweg überzeugenden Akteuren, sehenswerten
Action-Sequenzen und dichter Atmosphäre.
Man mag vielleicht kurz über die Ausgangslage der Story stolpern, wonach eine
eindeutig im hier und jetzt angesiedelte Handlung plötzlich den doch eigentlich
altgedienten Kämpen James Bond quasi als Azubi präsentiert, weiter irritieren
kann dies aber nicht, zum einen wird ja mit Daniel Craig sowieso ein neuer
Hauptdarsteller eingelernt und außerdem basiert die Handlung im Gegensatz zu
den letzten Bond-Streifen tatsächlich auf einem frühen Roman des Bond-Schöpfers
Ian Flemming. Angenehm auch, dass die Action-Effekte, wie von den Produzenten
versprochen, wieder überwiegend "handgemacht" sind; ein bewährtes
Konzept, folgte doch schon auf das Weltraumabenteuer "Moonraker", mit
seinen (peinlichen) Star Wars Anleihen, der erdgebundene und mit guter
Geschichte glänzende "For Your Eyes Only" (In tödlicher Mission). Es
ist also absolut nicht notwendig, sich ausschließlich auf den nächsten
Auftritt von James Bond zu freuen, sondern kann erst einmal den aktuellen Film
in seiner ganzen Überlänge genießen - und danach spaßeshalber vielleicht
noch einmal die gleichnamige (da auf dem gleichen Roman basierende) Parodie aus
dem Jahre 1967 ansehen, die zwar reichlich überdreht daherkommt, aber immerhin
als Bösewichte Schauspielgrößen wie Woody Allen oder Orson Welles (als
LeChiffre) aufzubieten hat.
Bild 4.5/6
Der Wechsel von "James Bond" in die (durch den MGM-Erwerb erfolgte)
Verantwortung von Sony macht sich nicht nur durch das Product Placement von
Sony-Produkten bemerkbar. Auch die Optik des Films entspricht dem eigenwilligen
Stil vieler heutiger Sony-Produktionen mit überhöhtem Kontrast und der
auffälligen Farbgebung, die sehr rot- und noch deutlicher gelbstichig ist. So
wirkt das Meerwasser, welches immer wieder im Film zu sehen ist, weniger
ozeanblau als vielmehr grün und es gibt kaum eine Szene, in der das Bild
wirklich natürlich wirkt. Der Kontrast ist so überhöht, dass helle
Bildbereiche überstrahlen und der Film in dunklen Bildbereichen schnell
Schatten zeigt. Durch die starke Verfremdung wirkt das Bild sehr flach. Auch das
Master selbst ist nicht ganz perfekt. Hin und wieder sind Kratzer im Bild zu
erkennen. Rauschen ist nicht zu sehen. Dem Augenschein nach wurde hier etwas
gefiltert, ein Eindruck der sich gerade bei schnellen Bewegungen aufdrängt, die
leicht nachziehen und auch Ausfransungen erkennen lassen. Ansonsten ist die
Bildruhe der DVD aber sehr hoch und auch Konturen sind gut zu erkennen. Was dem
Film aber fehlt, ist richtige Detailschärfe. Selbst in Nahaufnahmen ist das
Bild meist sehr detailarm und ausgewaschen. Teilweise wirkt es so verwaschen,
wie wenn man einen DVD-Player über eine Composite Video-Verbindung anschließt.
Die Kompression hingegen ist bis auf gelegentliche Ausrutscher recht sauber
geraten und trägt mit zur hohen Bildruhe bei.
Leider ist das auf großen Bildschirmen flach wirkende und unscharfe Bild
nicht einfach Zufall, sondern nach unserer Einschätzung die Folge von
"Verschlimmbesserungen", wovon sich jeder durch einen Vergleich mit
dem offiziellen "Casino Royale" Film-Trailer überzeugen kann, der ein
extrem scharfes und durch den perfekten Kontrast und die üppigen Farben sehr
plastisches Bild bietet, welches selbst in PAL-Auflösung Referenz-Niveau zeigt.
Die DVD wirkt dagegen im Vergleich leider nur wie eine billige Bootleg-Kopie.
Ton 5.5/6
Zumindest der Sound ist auf einem Niveau, welches dem Status der "James
Bond"-Serie entspricht. Der Surround-Mix bietet ein extrem räumliches
Klangbild und viele Effekte. Bereits von Beginn an kann die DVD durch die hohe
Räumlichkeit überzeugen. Selbst in Szenen, die eigentlich nur durch Dialoge
dominiert werden, sind Hintergrundgeräusche deutlich zu vernehmen, so dass man
sich mitten in den Film hinein versetzt fühlt. Die hohe Dynamik und der sehr
präsente Music Score sorgen für eine sehr lebendige Atmosphäre. Die
Unterstützung der Surround-Kanäle ist sehr dominant und Effekte werden mit
viel räumlichem Detail wiedergegeben. Auch klanglich überzeugt "Casino
Royale". Neben der kräftigen Basswiedergabe klingen auch die Höhen
glasklar und sorgen somit dafür, dass der Raumklang selbst in leisen Sequenzen
immer sehr transparent klingt.
Special Features
-
Disc 1:
Film
Trailer
-
Disc 2:
Daniel Craig wird Bond
James Bond: For Real
Bond Girls Are Forever: Im Club der Bond Girls, Die Bond Girls der 70er &
80er, Bond Girls - Die neue Generation
Musikvideo: Chris Cornell "You Know My Name"
Review von Karsten
Serck und Tobias Wrany (Film) 25.03.2007
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