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Domino
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Kauf-VÖ:
22.06.2006
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Original |
Domino |
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Anbieter
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Highlight / Constantin Film (2006) |
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Laufzeit
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122:28 min. |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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TV-Norm
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PAL |
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Bitrate
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5.72 Mbps (Video: ca. 4 Mbps)
Kapazitätsausnutzung: 7.45 / 7.95 GB (93 %) |
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Bildformat
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2,35:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Deutsch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
2. Deutsch, DTS 5.1 (754 kbps)
§. Englisch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps) |
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Untertitel
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Deutsch |
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Regionalcode
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2 |
Film      
Domino (Keira Knightley) wächst in einer reichen Jet-Set-Welt voller
Privilegien auf. Nach einem kurzen Ausflug in die Model-Welt findet sie ihre
wahre Bestimmung als Kopfgeldjägerin. Domino verliebt sich nicht nur in diesen
gefährlichen Straßenjob, sondern findet in ihren düsteren Kollegen auch eine
Art Ersatzfamilie. Der raubeinige und mit allen Wassern gewaschene Ex-Kriminelle
Ed Mosbey (Mickey Rourke) wird zu ihrem Mentor, während sie vom attraktiven
Latino Choco (Edgar Ramirez) heimlich verehrt wird. Gemeinsam spüren sie so
viele flüchtige Verbrecher auf, dass der TV-Produzent Mark Heiss (Christopher
Walken) auf sie aufmerksam wird und sie zu Stars in einer Reality-TV-Serie
macht. Doch ihr gefährlichster Job steht noch bevor ...
Gut, dass das Drehbuch von "Domino" auf dem Lebensweg einer echten
Person basiert, sonst hätte der Autor wohl schon die Ausgangslage vom schönen,
reichen Mädchen, das einem wahren Knochenjob gegenüber dem süßen Nichtstun
den Vorzug gibt, als reichlich überkonstruiert um die Ohren gehauen bekommen
(wobei die reale "Domino" mit ihrem vorzeitigen Ableben den
Filmuntertitel "Live fast - Die Young" leider wörtlich genommen hat).
Dass einem Tony Scott auf dem Regiestuhl dazu schicke und vor allem rasant
geschnittene Bilder einfallen, sollte keine größere Überraschung darstellen.
Zu wünschen wäre Ridley Scotts jüngerem Bruder allerdings, er bekäme mal
wieder ein Drehbuch in die Hände, hinter dem etwas versiertere Köpfe stecken,
welche nicht nur interessante Figuren schaffen, sondern im Laufe der Handlung
auch mit einem Leben füllen, das den visuellen Reizen der Inszenierung
entspricht. Doch während Tony Scott bei der Verwirklichung der Vorlagen von Könnern
wie Shane Black (Last Boy Scout) oder gar Quentin Tarantino (True Romance) echte
Klassiker des Actiongenres ablieferte, bleibt hier dank ordentlicher Jung- (Keira
Knightley) und Alt(Mickey Rourke)darsteller, zwar überdurchschnittliches, aber
trotz alledem nicht herausragendes Unterhaltungskino übrig.
Bild      
Tony Scott experimentiert in seinen Filmen bereits seit Jahren mit optischen
Verfremdungen und nicht erst, seitdem dies in Hollywood groß in Mode gekommen
ist. "Domino" bietet ein ähnlich rauhes Bild wie sein letzter großer
Film "Man on Fire", das vor allem durch die extrem harten Kontraste
auffällt. Helle Bildbereiche überstrahlen extrem und wirken dadurch sehr
dominant. Die üppigen Farben bieten eine starke orange-grünliche Einfärbung
und das Bildmaster weist eine sehr feinkörnige Struktur auf. Die Bildschärfe
ist gut und vielfach sogar sehr gut. Details sind nicht nur in Nahaufnahmen sehr
deutlich im Bild zu erkennen. Der Einsatz von Rauschfiltern wird kaum
auffällig. Leider macht sich die hohe Kompression auf großen Bildschirmen
deutlich bemerkbar, denn aufgrund des DTS-Tracks wird die Videobitrate im
Schnitt auf nur 4 Mbps gedrückt und produziert daher immer wieder
Blockrauschen, welches während Szenen ohne Bewegungen in Großflächen
auffällig wird. Dennoch ist die Bildqualität aufgrund der hohen Schärfe
insgesamt noch gut.
Ton      
"Domino" bietet keinen übermäßig mit Effekten beladenen
Surround-Mix, wurde aber dennoch mit einigen gut arrangierten Sound-Elementen
ausgestattet. Die Abmischung klingt selbst im dramatischen Finale des Films noch
stark frontlastig. Einige kleine Effekte wie z.B. Schusswechsel oder
Umgebungsgeräusche von vorbeifahrenden Autos wurden aber räumlich sehr gut
abgemischt und bieten vielfach auch gelungene Split Surround-Effekte. Auch die
Musikelemente werden recht räumlich wiedergegeben. Vereinzelt werden auch kurze
Musikeffekte für Szenen-Überblendungen genutzt. Klanglich bietet die DVD eine
ordentliche Dynamik mit teilweise kräftigen Bässen. Im Höhenbereich klingt
"Domino" hingegen nicht ganz so gelungen. Der DTS-Track macht aufgrund
der höheren Lautstärke etwas mehr Druck, grenzt sich ansonsten aber klanglich
nur um Nuancen von den beiden Dolby-Tonspuren ab.
Special Features
-
Domino Harveys Leben (ca. 20 Min.)
-
Blick hinter die Kulissen (ca. 6 Min.)
-
Interviews (ca. 12 Min.)
-
Darstellerinfos (Textseiten)
DVD
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Review von Karsten
Serck
18.05.2006
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