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Couchgeflüster
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Kauf-VÖ:
04.09.2006
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Original |
Prime |
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Anbieter
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Universum Film (2006) |
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Laufzeit
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101:15 min. |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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TV-Norm
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PAL |
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Bitrate
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5.91 Mbps (Video: ca. 4.7 Mbps)
Kapazitätsausnutzung: 7.79 / 7.95 GB (97 %) |
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Bildformat
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1,85:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Deutsch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
2. Englisch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
3. Audio-Kommentar (224 kbps) |
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Untertitel
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Englisch, Deutsch |
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Regionalcode
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2 |
Film      
Eigentlich hat Rafi (Uma Thurman), 37 und frisch geschieden, alle Zutaten für
ein glückliches Leben beisammen: Sie sieht gut aus, hat Erfolg im Job und lebt
in einem schicken Apartment in Manhattan. Nur eins fehlt ihr noch zum ganz großen
Glück: der Traummann, mit dem sie endlich eine Familie gründen könnte. Um
Depressionen gar nicht erst aufkommen zu lassen, begibt Rafi sich regelmäßig
auf die Couch ihrer resoluten Psychotherapeutin Dr. Lisa Metzger (Meryl Streep).
Hier tankt Rafi nicht nur neues Selbstbewusstsein, sie bekommt auch gleich eine
Radikalkur verordnet: Sie soll so viele Dates wie möglich absolvieren. Folgsam
stürzt Rafi sich ins New Yorker Nachleben und wird prompt fündig. David (Bryan
Greenberg) ist ein talentierter Maler, sieht blendend aus und ist eine Granate
im Bett. Die Sache hat nur einen Haken: Er ist erst 23, wohnt noch bei seinen
Großeltern und hat eine Vorliebe für Sätze, die mit "Meine Mom sagt
immer..." beginnen. Rafi hegt einige Zweifel, ob eine Beziehung mit ihm
lang halten wird. Macht alles nichts, meint Dr. Metzger dazu, genieße Dein
Leben! Doch während Rafi sich mit neuem Elan in ihr Liebesabenteuer stürzt und
jedes noch so kleine Detail auf der Therapeuten-Couch zum Besten gibt, gerät
ihre Ärztin bald ins Grübeln - denn einiges, was Rafi da ausplaudert, kommt
ihr seltsam bekannt vor. Bald steht fest: Rafis Geliebter ist niemand anderes
als Dr. Metzgers eigener Sohn! Diesen Schock muss die Therapeutin erst einmal
verarbeiten. Doch neues Unheil ist schon im Anmarsch, denn David erweist sich
als wenig pflegeleicht und wirbelt Rafis sorgsam geplanten Alltag gehörig
durcheinander...
Die gegenwärtig auf den Markt geworfenen Komödien lassen sich grob in zwei
Kategorien aufteilen. Auf der einen Seite jene, deren Humor nach Niveau und
Machart ausschließlich Zuschauer ansprechen, die sich mitten in der Pubertät
oder einem gleichwertigen Geisteszustand befinden, sowie solche, die auch ohne
Notabschaltung von Geist und Gehirn konsumierbar bleiben. "Prime"
(Couchgeflüster) gehört nach Buch und Besetzung eindeutig letzterer Spezies
an, was aber noch nichts über die tatsächlichen Unterhaltungsqualitäten
aussagt. Was diese angeht, kann der Film einigermaßen solide mithalten, ohne
sich aber allzu weit vom Durchschnitt absetzen zu können. Höhepunkte sind
neben einigen gelungenen Einzelszenen und gelegentlich treffsicheren Dialogen
vor allem die Auftritte von Meryl Streep in ihrer "Doppelrolle" als
Psychologin und Übermutter und zwar nicht, weil sie eben Meryl Streep ist, also
per se gut spielen muss (schließlich haben auch überdurchschnittlich begabte
Darsteller unterdurchschnittliche Momente), sondern weil sie in ihrer Rolle mit
ganzer Spielfreude aufgeht und so das Beste aus ihr herauskitzelt. Der ein
bisschen verhaltene Gesamteindruck ist einem Drehbuch geschuldet, das seine
Geschichte ein wenig zu beiläufig dahinplätschern lässt und dem auch die
Inszenierung keine echten Knalleffekte abzuringen weiß.
Bild      
Das Filmmaster ist bis auf einige Kratzer frei von Störungen und bietet
einen hohen Kontrast, der trotz der überwiegenden Innenaufnahmen gut zur
Geltung kommt. Die Farbgebung ist sehr neutral, weswegen Farben sehr natürlich
erscheinen. Rauschfilter lassen gerade Gesichter etwas matschig und ausgefranst
erscheinen. Ansonsten ist die Bildschärfe aber noch einigermaßen gut. Details
werden aber nicht sonderlich deutlich dargestellt. Die Kompression produziert
ein geringfügiges Blockrauschen, welches aber nur in geringem Umfang auffällt.
Ton      
Der Großteil der Handlung besteht aus den "Therapie-Sitzungen",
die naturgemäß vornehmlich durch Dialoge bestimmt werden. Der 5.1-Mix besteht
vor allem aus viel Musik, die auch weiträumig abgemischt ist, aber meist nur
als Hintergrunduntermalung dient. Große Effekte gibt es nicht und auch
klanglich bietet der Film meist eine recht schwache Performance.
Special Features
- Audiokommentar Ben Younger (Regie und Drehbuch) und Jennifer Todd
(Produktion)
- Interviews mit Cast & Crew
- Featurette
- Deleted Scenes
- Trailer & TV-Spots
- Cast & Crew
- Bildergalerie
DVD
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Review von Karsten
Serck und Tobias Wrany (Film)
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