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7 Zwerge - Männer allein im Wald
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Kauf-VÖ:
07.05.2005
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Anbieter
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Universal Pictures Video (2005) |
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Laufzeit
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90:03 min. |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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TV-Norm
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PAL |
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Bitrate
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7.66 Mbps (Video: ca. 6.9 Mbps)
Kapazitätsausnutzung: 6.05 / 7.95 GB (76 %) |
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Bildformat
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2,35:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Deutsch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
2. Audio-Kommentar (192 kbps) |
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Untertitel
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Englisch, Deutsch |
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Regionalcode
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2 |
Film      
Es war einmal ...
... in einem finsteren Wald. Da lebten sieben Zwerge frisch, frech, fröhlich und vor allem frei von jenen Wesen, die einem bekanntlich jeden Spaß verderben können: Frauen. Das glauben jedenfalls Männer allein im Wald.
Aber dann kommt doch eine: Schneewittchen, auf der Flucht vor der bösen Königin. Und die will einfach nur da bleiben. Das ist schon schlimm genug. Doch es kommt noch schlimmer! Schneewittchen wird entführt und aus der Männerselbsthilfegruppe eine Frauenbefreiungstruppe: Die Zwerge müssen raus aus dem Wald rein in ein Abenteuer, das die Gebrüder Grimm sich so nicht hätten träumen lassen ...
Nach einer kleineren Pause meldet sich Deutschlands Blödelvirtuose Otto Waalkes wieder zurück auf der Leinwand und nun nachfolgend auf DVD. Diesmal jedoch hat er sich vom Prinzip des Alleinunterhaltertums ab- und dem Ensemblestück zugewandt. So tritt er denn im Kreise heimischer Schauspielkräfte auf, die sich fast durchweg in diversen Comedy-Programmen des deutschen Fernsehens einen Namen gemacht haben.
Das färbt allerdings auch gehörig auf das Endprodukt ab. So bleibt zwar das großleinwandgerecht höhere Budget keinesfalls verborgen, aber gerade was das Drehbuch angeht, verlässt "7 Zwerge" kaum das qualitative Niveau herkömmlicher Flimmerkistenunterhaltung, im auch zuletzt noch ordentlich prosperierenden Comedysektor. Und selbiges Niveau ist wohlbekanntlich geprägt durch seine lockere Abfolge netter bis schlaffer Gags, mit gelegentlichen Glanzlichtern und zeitweiligen Entgleisungen.
Idealtypisch an die herrschenden Umweltbedingungen angepasst, zeichnet sich der durchschnittliche TV-Konsument nun allerdings auch durch kluge Vorsorge in Gestalt der stets griffbereiten Fernbedienung, zwecks lässigem Zappen ins nächste Programm aus.
Natürlich lässt es sich auch aus den "7 Zwergen" leichterhand weghüpfen, Sinn eines Werkes auf Spielfilmlänge sollte das aber eigentlich nicht sein. Und da sich der Drang wohl nicht ganz abschalten lässt, muss man sich wohl entweder mit anderthalb im Groben und Ganzen recht mäßigen Stunden begnügen oder doch auf die "Very special contracted Edition" warten; dort darf man dann ausschließlich Szenen betrachten, wie den Kurzauftritt von Helge Schneider (der selbst für Gegner seines üblichen, sehr eigenen Humorstils einen absoluten Höhepunkt darstellt), ohne dass einem die Zwischenzeit durch laues Mittelmaß vergällt wird.
Bild      
Obwohl es sich bei "7 Zwerge" trotz aller Digital-Effekte immer
noch um einen Realfilm handelt, erscheint das gesamte Bild etwas künstlich.
Dies liegt in erster Linie an dem deutlichen Weichzeichner, der in praktisch
jeder Szene zum Einsatz kommt und einen weißen Schleier über das Bild legt.
Dies fügt dazu, dass das Bild praktisch nie richtig scharf ist. Der Effekt ist
vergleichbar mit dem schwammigen Bild von "Star Wars - Episode 1 &
2", fällt hier aber noch deutlicher auf. So gelingt es trotz der
übermäßig hohen Videobitrate von im Schnitt knapp 7 Mbps nicht, einen
wirklich passablen Bildeindruck zu vermitteln. Gerade bei der
Großbildprojektion fällt die Unschärfe schmerzlich ins Auge. Die Farbgebung
ist sehr wechselhaft und variiert zwischen knallbunt und kühler Düsterniss.
Der Kontrast wurde meist verfremdet und lässt das Bild gerade in hellen Szenen
schnell überstrahlen. Immerhin sorgt die saubere Kompression für eine enorme
Bildruhe, die nur vereinzelt durch leichte Rauschfiltereffekte gestört wird.
Ton      
Der Sound-Mix fällt in erster Linie durch die üppig abgemischten
Musikeinlagen auf, welche sehr omnipräsent und lautstark auf allen Kanälen zu
hören ist. Klanglich überzeugt die DVD dabei vor allem im Bassbereich.
Während Umgebungsgeräusche teilweise sehr gut wiedergegeben werden, hält sich
der Film bei den Effekten meist zurück. Während vieler Sequenzen erscheint der
Sound auch etwas centerbetont und muffig.
Special Features
- Audiokommentar des Regisseurs
- Programmvorschau mit acht Universal-Trailern
- "Das Andere Ende" (01:24 min.)
- DVD-ROM Part (Desktophintergründe, Bildschirmschoner, Demo-Version PC Spiel
- Die geheime Seite (Web-Link)
Review von Karsten
Serck und Tobias Wrany (Film)
03.05.2005
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