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Terminator 3

Original

Terminator 3

Anbieter

Sony Pictures Entertainment (2009)

Laufzeit

ca. 104 min.

Bildformat

2,40:1 

Audiokanäle

Englisch, Dolby True HD 5.1
Deutsch, Dolby True HD 5.1
Tschechisch, Dolby Digital 5.1
Russisch, Dolby Digital 5.1
Polnisch, Dolby Digital 5.1

Untertitel

Deutsch, Englisch u.a.

Regionalcode

A,B,C

VÖ-Termin

04.06.2009

Film  75 %

Zehn Jahre sind vergangen, seit mit John Connors Hilfe der Weltuntergang verhindert und die Menschheit vor ihrer Zerstörung bewahrt wurde. Heute, im Alter von 25 Jahren, führt Connor ein Leben am Rande der Gesellschaft – ohne Wohnung, Kreditkarten, Mobiltelefon und ohne Job. Es gibt keinen Hinweis auf seine Existenz: er hinterlässt keine Spur, die von „Skynet“ verfolgt werden könnte – dem hoch entwickelten Netzwerk von Maschinen, die einst versucht hatten, ihn zu töten und Krieg gegen die Menschen zu führen. Bis der T-X (KRISTANNA LOKEN) aus dem Schatten der Zukunft tritt: Skynets bisher am höchsten entwickelte, tödliche Menschmaschine, ebenso sexy wie gnadenlos. T-X soll vollenden, was ihr Vorgänger T-1000 nicht ausführen konnte. Connors einzige Überlebenschance ist der Terminator (ARNOLD SCHWARZENEGGER), die legendäre, einst auf ihn angesetzte Killermaschine. Ihnen bleibt nur wenig Zeit: Sie müssen T-X ausschalten – sonst ist die Apokalypse nicht aufzuhalten ... 

"Terminator 3" ist ein vergleichsweise altmodischer Film. Die Macher haben sich nicht dem Diktat möglichst beeindruckender Special Effects unterworfen, sondern vornehmlich Effekte eingesetzt, die bereits in "Terminator 2" zu sehen waren. Dies könnte auch ein Grund dafür sein, dass die Erwartungen vieler Fans enttäuscht wurden, die sich von "Terminator 3" einen ähnlichen technischen Fortschritt erhofften wie ihn der letzte Film vor rund zehn Jahren geboten hatte. Auch beim Drehbuch setzte man auf Altbewährtes, wenn man einmal von der stillen Entsorgung der Sarah Connor absieht: Arnie darf wieder gegen seinen übermächtigen Gegenspieler (in weiblicher Person) antreten und nach einigen längeren Verfolgungsjagden diesen auch besiegen, während John Connor sich wieder einmal seinem Schicksal als zukünftiger Retter der Welt annähert. Dabei bewegt sich der Film am Ende schon deutlich in die Zeit hinein, mit der die gesamte Serie einst begonnen hat. Trotz eines lediglich am Ende etwas überraschenden Handlungsverlaufs sammelt "Terminator 3" aber einige Pluspunkte durch den trockenen Humor, mit dem sich Arnold Schwarzenegger deutlich von dem coolen und etwas prolligen Helden aus dem zweiten Teil unterscheidet. Dies tröstet auch ein wenig darüber hinweg, dass "T3" zu einem Großteil nur Szenen aus den beiden Vorgängern in etwas anderer Form wiederholt.

 

Bild  80 %

Das Master von "Terminator 2" ist bis auf ein leichtes Rauschen sehr sauber. Insgesamt fällt das Bild selbst bei Tageslichtaufnahmen etwas dunkel aus und zeigt in dunklen Bildbereichen etwas zu viel Schatten. Der "Sonnenuntergangs"-Look mindert etwas den ansonsten recht natürlich wirkenden Bildkontrast. Der Film zeigt sehr intensive warme Farben. Im Vergleich zum Vorgänger präsentiert "Terminator 3" auf Blu-ray Disc sichtbar mehr Schärfe, bietet aber nur eine gerade gute HDTV-Qualität. Denn die Detailschärfe ist nicht übermäßig stark ausgeprägt und stellenweise sieht man auch leichte Weichzeichner-Effekte. Die Kompression arbeitet sauber und zeigt keine Unregelmäßigkeiten.

 

Ton  100 %

Auch mit ein paar Jahren auf dem Buckel ist der Mehrkanalmix von "Terminator 3" den meisten neueren Werken der Konkurrenz haushoch überlegen. "Terminator 3" ist Action pur und weist im Grunde genommen nur wenige Momente auf, in denen es wirklich ruhig zugeht. Entsprechend werden auch die Surroundkanäle ziemlich durchgängig gefordert. Actiontypisch bestehen die direktionalen Surround-Effekte zum Großteil aus Explosionen und Gefechtslärm. Ansonsten wird die räumliche Wiedergabe vornehmlich durch den Music Score dominiert. Andere atmosphärische Elemente kommen etwas zu kurz. Selbst in einfachen Szenen bietet der Film aber eine exzellente räumliche Abmischung mit vielen prägnanten Surround-Effekten und lebendigem Basseinsatz. Auch im Hochtonbereich klingt die Abmischung sehr brillant.

 

Special Features
  • Terminatorvision (PIP)
  • Audiokommentar mit Regisseur Jonathan Mostow, Arnold Schwarzenegger, Nick Stahl, Claire Danes und Kristanna Loken
  • Audiokommentar mit Regisseur Jonathan Mostow 
  • Dokumentation 
  • Storyboards 
  • Dressed To Kill -Die Kostüme im Film 
  • T3 Action - Spielzeug 
  • Entfallene Szene: „Sgt. Candy“ 
  • Gags & Outtakes 
  • Making Of „Video Game“ 
  • Trailer 
  • BD-Live

Review von Karsten Serck 08.05.2009

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