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Ghost Rider
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Original |
Ghost Rider |
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Anbieter
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Sony Pictures Home Entertainment (2007) |
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Laufzeit
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ca. 123 min. |
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Bildformat
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2,35:1 |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby Digital 5.1
2. Deutsch, PCM 5.1
3. Deutsch, Dolby Digital 5.1
4. Russisch, Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel
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Englisch, Deutsch |
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Regionalcode
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A, B, C |
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VÖ-Termin
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30.08.2007 |
Film 50 %
Der blutjunge Motorrad-Akrobat Johnny Blaze geht einen Pakt mit
Mephistopheles ein: Um seinen sterbenden Vater zu retten, verkauft er dem Teufel
seine Seele und trennt sich von Roxanne Simpson, seiner großen Liebe. Jahre später
ist er ein berühmter Draufgänger, der immer todesmutigere Stunts wagt. Doch in
der Nacht ist er dazu verdammt, zum Ghost Rider zu mutieren – dem Kopfgeldjäger
des Satans, der böse Seelen in die Hölle verfrachtet. Aber eine Laune des
Schicksals bringt Johnny und Roxanne wieder zusammen. Nun sucht Johnny nach
einem Weg, den Teufel zu bezwingen und seine Seele zurückzugewinnen. Aber dazu
muss er Blackheart, den missratenen Sohn von Mephistopheles stoppen, der seinen
Vater vom Unterwelt-Thron stürzen und die Hölle auf Erden entfachen will.
Wie zu hören ist, war es ein Herzenswunsch von Nicolas Cage, die Hauptrolle
des per Teufelspakt verdammten Zweiradfahrers zu übernehmen. Es ist ihm zu wünschen,
dass sein Enthusiasmus auch nach Fertigstellung des Films noch anhält, selbst
wenn dies unter Umständen Schwierigkeiten bereiten könnte. So bietet "Ghost
Rider" hier und da durchaus beeindruckende visuelle, wie stimmungsvolle
Momente und Cage der Hauptdarsteller bemüht sich auch redlich, mit altbewährtem
sorgenvollen Dackelblick unter unbewährter Zweithaarmatte die Abgründe in der
Seele seiner Figur auszuloten. Nur haben Buch und Regie leichte Probleme mit der
notwendigen Ruhe und Sorgfältigkeit an diesen Aspekt der Geschichte
heranzugehen. Allerdings gerät auch die gute alte Gut- (bzw. nicht ganz so böse)
und Böse Konfrontation an einigen Stellen eher unfreiwillig komisch, was auch
daran liegen mag, dass sich das schon recht stattliche Budget nicht immer klar
und deutlich in der fertigen Darbietung widerspiegelt. So bleibt der Verdacht,
dass die Angelegenheit als echtes B-Picture mit weniger Geld, aber mehr
Engagement unter Umständen doch ein wenig sehenswerter geraten wäre.
Bild 80 %
Während viele Comic-Verfilmungen optisch sehr stark verfremdet werden,
halten sich diese bei "Ghost Rider" in Grenzen. Der Kontrast wurde leicht
überhöht und die Farben tendieren immer etwas in Rötliche. Das Ganze wirkt
aber nicht so künstlich übertrieben wie bei vielen anderen Filmen. Durch den
hohen Kotrast und die üppig-bunten Farben wirkt das Bild sehr plastisch, obwohl
die Bildschärfe trotz guter Detailwiedergabe nur selten Top-Niveau erreicht.
Leichtes Helligkeits- und Farbrauschen macht das Bild auch ein wenig unruhig.
Die Kompression fällt durch keine Störungen auf.
Ton 83 %
"Ghost Rider" ist mit einem üppigen Surround-Mix ausgestattet, wie es sich
für einen Blockbuster der Oberliga gehört. Musik und Effekte bieten einen
imposanten Surround-Klang mit prägnantem Sound auf den Surround-Kanälen, auf
denen auch einige recht gelungene Effektverläufe zu hören sind.
Hundertprozentig überzeugen kann der Sound allerdings nicht. Dazu fehlt es dem
5.1-Mix noch ein wenig an richtig imposanter und bassgewaltiger Dynamik und der
etwas dumpfe Klang mindert auch ein wenig die räumliche Weite. Daran kann auch
der PCM 5.1-Track auf der Blu-ray Disc nichts ändern, der im Vergleich zur
Dolby Digital 5.1-Fassung keine weiteren Punkte sammeln kann.
Special Features
Neben den zwei Audio-Kommentaren enthält die Blu-ray Disc noch drei Making
of-Featurettes, von denen das erste sogar in HDTV produziert wurde.
- Audiokommentar mit Regisseur/Drehbuchautor Mark Steven Johnson & dem
Leiter für Visuelle Effekte Kevin Mack
- Audiokommentar mit Produzent Gary Foster
- Dreiteiliges Making of Ghost Rider
- Trailer
Review von Karsten
Serck und Tobias Wrany (Film) 19.09.2007
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